Einkaufsratgeber für Angeljacke und Watjacke

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Einkaufsratgeber für Angeljacke und Watjacke

Unbeschwertes Angelvergnügen mit zweckmäßiger Angeljacke und Watjacke

Angeln ist ein Hobby mit einer großen Tradition, das auch hierzulande viele Anhänger besitzt. Mitten in der Natur an einem See oder einem Fließgewässer zu sitzen oder zu stehen und auf einen Anbiss zu warten, ist wunderbar entspannend. Gleichzeitig stellt Angeln auch eine sehr abwechslungsreiche sportliche Herausforderung dar. Um zu jeder Jahreszeit und bei jedem Wetter Freude an dieser vielseitigen Freizeitbeschäftigung zu haben, ist eine angemessene Angelsport Bekleidung unentbehrlich, die genau auf die Bedürfnisse des Anglers abgestimmt ist. Für das Angeln vom Ufer oder einem Boot aus bietet eine Angeljacke die optimalen Voraussetzungen. Angler, die mit der Rute im Wasser stehen, benötigen als Ergänzung zur Wathose eine praktische Watjacke.

Angeljacken

Angeln ist keine reine Schönwetterbeschäftigung, sondern ein Sport, der bei allen Wetterverhältnissen ausgeübt werden kann. Voraussetzung dafür ist allerdings eine Angeljacke, die auch bei ungemütlicher Witterung warm und trocken hält. Darüber hinaus sollte sie über verschiedene besondere Ausstattungsmerkmale verfügen, die Angler bei der Ausübung ihres Hobbys unterstützen.

Größe und Schnitt

Beim Kauf einer Angeljacke sollte man sich nicht alleine an der Konfektionsgröße orientieren. Damit diese Jacken perfekt sitzen, kommt es insbesondere auf die passende Arm- und Rückenlänge an. Kunden, die eine Angeljacke aussuchen, sollten sich aus diesem Grund kurz vermessen und auf die entsprechenden Angaben in den Produktbeschreibungen achten. Im Zweifel ist es ratsam, sich für ein Modell mit längeren Ärmeln und großzügiger Rückenlänge zu entscheiden. Als sehr zweckmäßig haben sich Angeljacken erwiesen, die hinten länger geschnitten sind als vorne. Sie halten den unteren Rückenbereich und das Gesäß wunderbar warm und gewähren dennoch durch die kürzere Passform vorne ausreichend Bewegungsfreiheit. Ein verstellbarer Taillenbund garantiert optimalen Sitz, in der Regel ist er auf der Innenseite mit einem Kordelband individuell an die Leibweite anpassbar.

Praktisch: Jacke und Weste in einem 

Als sehr funktionell bewähren sich Angeljacken, bei denen die Ärmel dank eines Reißverschlusses abgenommen werden können. So lässt sich die Jacke im Handumdrehen in eine praktische Weste verwandeln, die sich für das Angeln an warmen Tagen hervorragend eignet. Elastische Bündchen am Armabschluss verhindern wirksam das Eindringen von Kälte und Feuchtigkeit. Eine große Kapuze, die nach Möglichkeit entweder ohne viel Aufwand im Kragen verstaut werden kann oder sogar abnehmbar ist, sollte ebenfalls vorhanden sein. Bei leichten Angeljacken hat sich der Raglan-Schnitt als sehr vorteilhaft erwiesen, weil er besonders viel Bewegungsfreiheit bietet.

Taschen und Reißverschlüsse

Eine Angeljacke sollte stets über große Taschen verfügen, um notwendiges Angelzubehör, wie zum Beispiel Zangen oder Köderdosen, gut verstauen zu können. Einschubtaschen auf der Brust dienen nicht nur der Mitnahme von Utensilien, die beim Angeln benötigt werden, sondern, leisten auch zum Aufwärmen der Hände gute Dienste. Verlässlicher Schutz vor Wind und Wetter ist nur dann gegeben, wenn durch den vorderen Reißverschluss weder Zugluft noch Feuchtigkeit ins Innere der Jacke gelangen können. Dies erfordert unbedingt eine Abdeckleiste, die den Reißverschluss bedeckt. Bei hochwertigen Angeljacken wird diese Leiste mit Druckknöpfen oder Klettverschlüssen mit dem Vorderteil der Jacke verbunden, so dass sie auch bei widrigen Wetterverhältnissen nicht umklappen oder aufwehen kann. Sehr sinnvoll sind Reißverschlüsse, die nach dem Zwei-Wege-Prinzip funktionieren und so auch von unten geöffnet werden können.

Material

Achten Sie unbedingt darauf, dass der Stoff der Angeljacke nicht zu dünn ist, damit er genug Widerstandsfähigkeit gegen mechanische Beschädigungen bietet. Außerdem sollten Angeljacken bei Bewegungen keinerlei Geräusche machen, denn durch Rascheln und Knistern werden die Fische gewarnt. Aus diesem Grund scheiden einige Kunststoffe von vornherein für die Herstellung von Angeljacken aus.

Softshell-Jacken

Angler, die im Sommer oder im Urlaub in warmen Ländern angeln, kaufen häufig eine Angeljacke aus Softshell. Dieses sehr leichte Material schützt vor Abendkühle und einer leichten Brise, dabei fühlt es sich herrlich weich und anschmiegsam an. Softshell wird aus einer innovativen Kunstfaser gewebt, durch die ein winddichter und wasserabweisender Stoff entsteht. Softshell-Gewebe überzeugt auch mit seiner Luftdurchlässigkeit und seinen atmungsaktiven Trageeigenschaften. Aus diesem Grund eignen sich Softshell-Jacken auch hervorragend für sehr sportliche Formen des Angelns, wie zum Beispiel das Hochsee-Angeln. Diese Softshell-Jacken werden gerne auch als Inlet in einer dickeren Anglerjacke getragen. Wer eine Jacke aus Softshell auch für diesen Verwendungszweck nutzen möchte, entscheidet sich für ein Modell, das körpernah sitzt, sodass es ohne Probleme unter eine robustere Jacke passt.

Wachsjacken

Wachsjacken als echte Allround-Talente haben sich auch als Angeljacken etablieren können. Für die Anschaffung einer solchen Jacke aus gewachstem Baumwollstoff lohnt es sich durchaus, etwas mehr Geld zu investieren, denn sie kann auch bei vielen anderen Gelegenheiten getragen werden. Sie macht sich als legere Freizeitjacke in der Stadt genauso gut wie bei diversen Aktivitäten an der frischen Luft, vom Spazierengehen bis zum Jagen. Ganz stilecht mit aufgesetzten Pattentaschen und dem typischen Kragen aus Cordstoff machen Damen und Herren in jedem Alter darin eine hervorragende Figur. Beim Kauf einer Wachsjacke sollte man gleich an ein entsprechendes Pflegemittel denken.

Thermojacken

Beim Angeln ist es erforderlich, nahezu regelungslos über Stunden zu warten, um die Fischen nicht zu verschrecken. Um dabei nicht zu frieren, insbesondere wenn man an kühlen Tagen oder nachts angelt, ist eine Angeljacke mit guten Isolationseigenschaften unverzichtbar. Eine Thermojacke leistet hier hervorragende Dienste. Als besonders praktisch und vielseitig verwendbar erweisen sich Angeljacken, die ein herausnehmbares Futter besitzen. Dieses ist mit Hilfe von Druckknöpfen, umlaufenden Reißverschlüssen oder Klettband an der Jacke befestigt, sodass es bei Bedarf ohne viel Aufwand eingesetzt bzw. herausgenommen werden kann.

Zum Thema Reinigung und Pflege

Angeljacken werden großen Belastungen ausgesetzt und müssen deswegen öfter einmal gewaschen werden. Als sehr zweckmäßig erweist sich hier eine Oberfläche, von der leichte Verschmutzungen einfach abgewischt werden können. Kunden, die sich für eine Jacke entscheiden, die in der heimischen Waschmaschine gewaschen werden kann, sparen viel Geld, das sie ansonsten in der Reinigung ausgeben müssten. Angler, die mit dem Boot aufs Meer oder andere Gewässer hinausfahren und häufig mit Diesel oder Benzin in Berührung kommen, sollten überdies darauf achten, dass das Material ihrer Jacke widerstandsfähig gegen diese Stoffe ist. Eine spezielle Beschichtung schützt zuverlässig gegen öl- sowie fetthaltige Chemikalien und bleibt sogar nach zahlreichen Wäschen erhalten.

Watjacken

Viele Angler bevorzugen die Kombination von Wathose und -jacke gegenüber einem Watoverall. Sie besitzen in diesem Ensemble nicht nur mehr Bewegungsfreiheit, sondern können ohne Weiteres auch die Jacke ablegen, wenn es warm wird.

Material

Watjacken werden über Wathosen getragen, die üblicherweise entweder Träger oder einen hohen Latz besitzen. Eine solche Kombination ermöglicht es, sich beim Angeln lange Zeit im Wasser aufzuhalten, ohne nass zu werden. Aus diesem Grund werden an das Material von Watbekleidung sehr hohe Anforderungen gestellt. Es muss absolut wasserdicht sein. Um sich von dieser Eigenschaft zu überzeugen, sollten sich Kunden stets an der Angabe bezüglich der Wassersäule orientieren. Mit dieser allgemein verbreiteten Maßeinheit wird die Wasserdichtigkeit von Textilgewebe eingestuft.

Eine Wassersäule von 8.000 mm wird als ausreichend angesehen. Das gilt nicht nur für die Wathose, sondern auch für die Watjacke. Auch wenn die Watjacke üblicherweise nicht unterhalb der Wasserlinie von Steh- oder Fließgewässern getragen wird, darf sie kein Wasser durchlassen, das beim Waten oder anderen Bewegungen auf sie spritzt. Genauso sollte sie den Angler bei einem möglichen Sturz oder beim unglücklichen Ausrutschen im Wasser zuverlässig vor Nässe schützen. Damit lang anhaltende Wasserdichte gewährleistet wird, die sich auch bei häufigem Tragen zuverlässig nicht vermindert, kommt der Verarbeitung der Nähe überragende Bedeutung zu. Nur wenn sie in speziellen Verfahren aufwendig präpariert wurden, lassen sie zuverlässig kein Wasser eindringen. Bei hochwertigen Watjacken ist aus diesem Grund auch immer angegeben, wie die Nähte versiegelt wurden. Hochfrequenzverschweißung oder Verschweißung mit einem speziellen Dichtungsband gelten dabei als besonders zuverlässig.

Schnitt

Eine Watjacke ist in der Regel wesentlich kürzer als eine Angeljacke. Sie soll es ermöglichen, möglichst tief ins Wasser zu gehen, ohne dass der Jackensaum nass wird. Wenn eine solche Watjacke mit einer Hose ohne Latz kombiniert wird, sollten Kunden zuvor genau prüfen, dass keine Lücke zwischen Hosenabschluss und unterem Jackensaum entsteht. Eine dicht anliegende Kapuze, die mit Kordelzug oder Klettverschluss geschlossen wird, sowie große, aufgesetzte Pattentaschen stellen wichtige Ausstattungsdetails bei Watjacken dar. Watjacken sind auch als Kapuzenjacken verfügbar. Generell zeichnen sich Watjacken durch ein besonders hohes Maß an Bewegungsfreiheit aus.

Fliegenfischer-Westen

Fliegenfischer-Westen stellen eine besondere Form der Angeljacken dar. Sie sind besonders kurz geschnitten, sodass sie über der Wathose getragen werden können, ohne dass der untere Saum nass wird. Dennoch handelt es sich dabei nicht um Watjacken, denn sie sind nicht wasserfest. Sie besitzen sehr viele Taschen, in die Köder und Werkzeug in großer Anzahl gesteckt werden können. Wegen der damit verbundenen hohen Gewichtsbelastungen sind hochwertige Fliegenfischer-Westen stets aus besonders reißfestem Material hergestellt und mit speziellen Verstärkungen an den Schultern ausgestattet.

Angler-Farbe bekennen

Üblicherweise werden Angel- und Watjacken in dezenten Farben angeboten, die sich gut der natürlichen Umgebung am Ufer anpassen. Farbtöne, wie zum Beispiel Oliv, Dunkelgrün oder Ocker, erfreuen sich großer Beliebtheit. Auch Angel- und Watjacken in Tarnmusterung in Naturfarben sind sehr zu empfehlen. Aufgrund ihres Dessins fallen auf diesen Stoffen kleinere Verschmutzungen nicht weiter auf, sodass sie seltener gewaschen werden müssen. Wenn es trotz der unauffälligen Farben wichtig ist, im Straßenverkehr gesehen zu werden, weil man zum Beispiel mit dem Fahrrad zur Angelstelle fährt, sollte man sich für eine Jacke mit Reflektoren entscheiden. Wer seine Angeljacke auch sonst in der Freizeit tragen möchte, wählt eine Farbe, die besonders kombistark ist. Anthrazit oder Schwarz sind in dieser Hinsicht sehr zu empfehlen. Diese Farbtöne passen hervorragend zu Jeans und allen anderen Freizeithosen.

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