Einkaufsleitfaden: Monitore, Projektoren und Zubehör bei eBay entdecken

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Einkaufsleitfaden: Monitore, Projektoren und Zubehör bei eBay entdecken

Der praktische Ratgeber für Monitore, Projektoren und Zubehör

Eines der wichtigsten Teile des PCs ist der Monitor. Er sollte ein gutes, kontrastreiches und möglichst flimmerfreies Bild erzeugen. Nur so kann konzentriert gearbeitet werden. Ein guter Monitor schont die Augen und vermindert Stress. Ähnliche Qualitätsansprüche sollten an Projektoren gerichtet werden, die zum Beispiel das TV-Bild auf eine große Leinwand projizieren und so echtes Kinogefühl in den eigenen vier Wänden erzeugen. Auch hier sollte das Anschauen nicht anstrengend für die Augen sein und die Bildqualität darf der eines guten Monitors oder Fernsehgerätes in nichts nachstehen. Dieser praktische Ratgeber versorgt Sie mit allen wichtigen Informationen rund um Monitore und Projektoren und gibt Tipps für praktisches Zubehör.

Eines der wichtigsten Kriterien bei der Monitorauswahl – die Displaygröße

Beim Computermonitor Geld sparen zu wollen, ist der falsche Ansatz. Denn der Monitor ist mehr als nur eine Notwendigkeit, er sollte schon allein Ihrer Gesundheit zuliebe eine hochwertige Qualität haben. Eines der wichtigsten Kriterien beim Monitorkauf ist deshalb auch die Größe des Bildschirms. Eine große Bildschirmdiagonale bietet mehr Übersicht. So können Fenster und Anwendungen auch nebeneinander angeordnet werden. Das erleichtert das Arbeiten und vermindert Stress. Dabei müssen große Computermonitore nicht unbedingt teuer sein. Ausgezeichnete Geräte mit einer Bildschirmdiagonale von 18 Zoll sind schon für etwa 100 Euro zu erhalten.

Allerdings sind Monitore heute normalerweise mit einer Bildschirmdiagonale zwischen 19 und 27 Zoll Standard. Das entspricht in etwa einer Größe zwischen 48 bis knapp unter 70 Zentimetern. Natürlich muss für einen großen Monitor genügend Platz vorhanden sein. Immerhin beansprucht ein 27-Zoll-Bildschirm genauso viel Raum wie ein kleiner Fernsehapparat.

Wer einen Monitor überwiegend zur Bild- und Videobearbeitung nutzt, sollte bei der Größe auf gar keinen Fall sparen. Hier ist eine große Anzeigefläche immer von Vorteil, weil die Grafikkarte das Originalbild kaum oder nur geringfügig verkleinern muss, um es in voller Größe betrachten zu können. Auch Details von Videofilmen lassen sich auf einem großen Monitor wesentlich besser darstellen.

Kauftipp: Auch Spielemonitore profitieren von einer großen Bildschirmdiagonale. Allerdings gilt das nur dann, wenn die PC-Spiele und die Grafikkarte im PC die hohe Auflösung auch unterstützen. Tun sie das nicht, wandelt die Grafikkarte die Werte zwar entsprechend zur Darstellungsgröße um, aber darunter kann unter Umständen im Einzelfall die Bildqualität etwas leiden.

Monitore für den Arbeitsbereich und für das Internet

Die grafische Darstellung von Bürosoftware und Internet-Inhalten benötigt im Grunde den wenigsten Platz. Reine Büro-Computer sind also mit einem 19-Zoll-Display vernünftig ausgestattet. Bei dieser Bildschirmgröße lassen sich zwei DIN-A4-Dokumente nebeneinander darstellen.

Kauftipp: Auch im Bürobereich gilt, je größer die Bildschirmdiagonale ist, umso mehr werden die Augen bei der Arbeit geschont. Außerdem können unter Umständen größere Schriftarten gewählt werden, ohne dass die Übersichtlichkeit darunter leidet.

Auflösung und Bildformat

Beim Kauf eines Monitors trifft man immer wieder auf verschiedene Fachbegriffe. So wird die Auflösung des Bildschirms häufig in Pixel angegeben. Unter Pixel versteht man die einzelnen kleinen Bildpunkte, aus denen sich das auf dem Monitor angezeigte Bild zusammensetzt. Je höher der Pixel-Wert ist, umso schärfer und detaillierter erscheinen die Anzeigen auf dem Monitor.

Das Bildschirmformat hingegen beschreibt das Verhältnis zwischen der horizontalen und der vertikalen Anzeigefläche. Einfacher ausgedrückt, es zeigt das Verhältnis zwischen Breite und Höhe des Bildschirms. Heute werden überwiegend Monitore im Breitbildformat, also 16:9 oder 16:10 angeboten. Dieses Format haben übrigens auch alle modernen Fernsehgeräte.

Bei einem Monitor unterscheidet man also das klassische Format und das Breitbildformat. Ein klassisches Anzeigeformat im Verhältnis 4:3 oder 5:4 ist dann üblich, wenn am PC keine Videos geschaut oder Spiele gespielt werden und auch keine Notwendigkeit besteht, mehrere Dokumente oder Fenster nebeneinander darzustellen.

Beim Breitbildformat haben die Monitore eine FullHD-Auflösung. Ideal ist hier das Format 16:10. Es entspricht einer Pixelzahl von 1.920 mal 1.200 Pixeln und reduziert die Schrumpfung der vertikalen Auflösung auf ein Mindestmaß.

Hinweis: Wenn Sie Video-Filme in FullHD-Auflösung auf einem 16:10-Monitor anschauen, bleibt am oberen und unteren Bildrand ein schmaler schwarzer Rand.

Monitore mit TFT, LCD oder LED-Display – das sind die Unterschiede

TFT (Thin Film Transistor) und LCD (Liquid Crystal Display) – auch Flüssigkristallbildschirme genannt, sind von der Art her sehr ähnliche Monitordisplays. Auf jeden Fall aber sind es Flachbildschirme. Die Zeit der großvolumigen Computerbildschirme ist seit Einführung dieser Technologien lange vorbei.

TFT- und LCD-Monitore arbeiten weitgehend flimmerfrei und bieten eine extrem gute Bildqualität. Es gibt keinerlei Verzerrungen, weil jeder einzelne Bildpunkt gesondert gesteuert wird. Alle Pixel werden dabei zeitgleich beleuchtet. Die Lichtpunkte bestehen aus Flüssigkristallen und einem Farbfilter. Für die Beleuchtung sorgen bei klassischen TFT- und LCD-Monitoren integrierte, nicht sichtbare Leuchtstoffröhren, die sich am Displayrand befinden. Polarisationsfilter sorgen dafür, dass Licht nur in einer bestimmten Wellenlänge passieren kann und sie verteilen das Licht gleichmäßig auf der gesamten Fläche des Displays.

Vor- und Nachteile eines LED-Monitors

Bei einem LED-Monitor (Light Emitting Diode) übernehmen Leuchtdioden (LEDs) die Aufgabe der Leuchtstoffröhren. Im Grunde ist also auch ein LED-Monitor ein Flüssigkristallmonitor, nur eben mit einer anderen Beleuchtungsquelle.

LED-Monitore haben aber entscheidende Vorteile, und zwar:

  • Sie benötigen weniger Strom und sparen Energie.
  • Die Leuchtdioden produzieren kräftigere und leuchtendere Farben.
  • LEDs können auch tiefes Schwarz darstellen.
  • LED-Bildschirme haben weitaus bessere Kontrastwerte als TFT- oder LCD-Monitore.

Achtung: LED-Monitor ist nicht gleich LED-Monitor. Es gibt Modelle, bei denen die LEDs wie bei den anderen Flüssigkristallbildschirmen am Rand des Monitors angebracht sind. Diese Modelle werden häufig als Egde-LED bezeichnet. Steht auf dem Monitor der Hinweis Full-LED oder LED Pro, befinden sich die LEDs in Quadranten direkt hinter den Pixeln und können diese deshalb wesentlich genauer anstrahlen. Diese Technik bietet derzeit zwar die beste Darstellung, die Geräte sind aber auch etwas dicker und deutlich teurer als die anderen Varianten der Flüssigkristallbildschirme.

Praktisches Monitorzubehör

Besonders wichtig für eine gesunde Arbeitshaltung sind Höhe und Neigungswinkel des Displays. Im Zubehör für Monitore findet man deshalb unterschiedliche Systeme zum Aufstellen von Monitoren. Wer wenig Platz hat, kann auch über eine praktische Wandhalterung nachdenken. Auf jeden Fall sollte darauf geachtet werden, dass sich der Bildschirm in der Neigung verändern lässt.

Praktisch, weil platzsparend und günstig, sind Monitorleuchten, die per USB an den PC angeschlossen werden können. Sie machen die herkömmliche Schreibtischlampe überflüssig, weil ihr Licht auch die Tastatur erhellt. Weiteres praktisches Zubehör wie zum Beispiel Sonnenschutzfolien, Ersatzkabel oder Netzteile finden Sie in der Rubrik Monitor-Zubehör.

Kino im eigenen Wohnzimmer – daran erkennt man gute Projektoren

Projektoren, die Fernsehbilder oder Filme aus dem DVD- beziehungsweise Blu-ray-Player quadratmetergroß an die Wand werfen, nennt man Beamer. Kombiniert mit einem Hi-Fi-Surround-System kommt hier echtes Kinofeeling auf. Den Beamer kann man natürlich auch an den PC anschließen und zum Beispiel Videospiele in einer ganz anderen Dimension spielen. Auch zur Präsentation von Unterlagen, die auf dem PC erstellt wurden, sind diese Projektoren ausgezeichnet geeignet.

Übrigens: Einen Beamer können Sie problemlos an Ihrem Notebook anschließen.

Nicht jeder Beamer eignet sich für jeden Zweck

Bevor man über den Kauf eines Projektors nachdenkt, sollte klar sein, welche Leistungsmerkmale er haben muss. Der gewerbliche Einsatz in großen Räumen verlangt andere Leistungen, als zum Beispiel ein Projektor im heimischen Wohnzimmer haben muss. Für den Einsatz zu Hause sollten Projektoren zum Beispiel die Möglichkeit bieten, die Speicherkarte der Digitalkamera sofort in das Gerät einlegen zu können. So lassen sich dann auch private Diashows mit viel weniger Aufwand gestalten.

Kauftipp: Wenn der Projektor selbst keinen Kartenslot besitzt, sollte zumindest die Möglichkeit gegeben sein, einen PC-Card-Adapter zu verwenden.

Ein paar Hinweise zur Projektortechnik

Projektoren (Beamer) werden derzeit in vier Klassen eingeteilt, und zwar:

  • LCD- oder
  • DLP-Beamer
  • LCoS- und
  • LED-Projektoren.

LCD ist ein Begriff, der bereits aus der Monitortechnik bekannt ist. Diese Technik ist relativ einfach und LCD-Projektoren sind somit auch die preiswerteste Lösung. Die Farbauflösung ist gut und die Bildqualität reicht für die Wohnzimmerwand vollkommen aus. Allerdings ist die Leuchtstärke etwas begrenzt, sodass LCD-Beamer überwiegend in abgedunkelten Räumen verwendet werden sollten.

Beim DLP (Digital Light Processing) werden die Bilder mithilfe von bis zu drei Halbleiterchips erzeugt. Einfache Modelle verwenden einen Chip für alle Farben, hochwertigere haben für die Grundfarben Rot, Grün und Blau jeweils einen eigenen Chip. Ein rotierendes Farbrad im Inneren des Projektors sorgt für die richtige Farbverteilung. DLP-Projektoren sind kleiner und handlicher als LCD-Beamer. Außerdem haben sie eine höhere Leuchtkraft und können auch bei Tageslicht betrieben werden.

LCoS (Liquid-Crystal-on-Silicon) ist eine sehr neue Technologie für Projektoren. Sie sind auch unter dem Kürzel D-ILA (Direct Drive Image Light Amplifier) bekannt. Hier werden die Bilder über eine mit Flüssigkristallen beschichtete Siliziumfolie erzeugt. Drei Halbleiterchips sind für die Grundfarben vorgesehen, ähnlich wie bei hochwertigen DLP-Projektoren. LCoS-Projekten haben eine ausgezeichnete Bildqualität und sehr gute Kontrastwerte. Außerdem sind sie Full-HD-fähig und relativ klein und handlich.

Projektoren mit LED-Technologie sind eine recht preisgünstige Variante. Sie verbrauchen weniger Strom, liefern eine gute Bildqualität und kommen ohne teure Projektionslampe aus. LED-Projektoren gibt es für den mobilen Einsatz in der Größe eines Mobiltelefons. Außerdem ist die Hitzeentwicklung wesentlich geringer, sodass LED-Projektoren deutlich leiser arbeiten.

Zubehör für Projektoren

Damit ein Projektor universell einsetzbar ist, sollten verschiedene Anschlüsse vorhanden sein. Unterschiedliche Adapter und Kabelverbindungen kann man, soweit sie nicht zum Lieferumfang gehören, im Zubehör für Projektoren finden. Überprüfen Sie in jedem Fall die Kompatibilität der Zubehörteile anhand des Handbuchs des Projektors oder auf der Herstellerwebseite.

Zum Hinweisen auf spezielle Details bei Präsentationen oder Diashows ist ein Laserpointer praktisch. Auch Projektionstische, die in der Höhe verstellbar sein sollten, kann man als Zubehör kaufen.

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