Einkaufshilfe für Herrenmotorradbekleidung aus Leder – dies sollten Sie beim Kauf berücksichtigen

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Einkaufshilfe für Herrenmotorradbekleidung aus Leder – dies sollten Sie beim Kauf berücksichtigen

Viele Biker entscheiden sich für eine Motorradbekleidung aus Leder, da diese aufgrund ihrer Materialeigenschaften einen guten Schutz bei Stürzen bieten kann. Des Weiteren bestechen die Modelle durch eine ansprechende Optik und einen angenehmen Komfort beim Tragen.

Die passende Herrenmotorradbekleidung aus Leder kaufen

Bei eBay kann bequem und unkompliziert nach Herrenmotorradbekleidung aus Leder gesucht werden. Damit der Kauf auch im Nachhinein Freude bereitet, sollten jedoch einige Kriterien beachtet werden. So kann sichergestellt werden, dass die Bekleidung optimal sitzt und bestmöglich vor Verletzungen schützt. Folgende Hinweise helfen, die richtige Kaufentscheidung zu treffen.

Vor dem Kauf

Vor dem Kauf einer Herrenmotorradbekleidung aus Leder ist es empfehlenswert, sich Fachwissen anzueignen. Mit einem hinreichenden Hintergrundwissen können Grundsatzentscheidungen auf einer fundierten Basis getroffen werden und die Ware kann nach den wichtigsten Kriterien bewertet werden. Informationen können durch Fachzeitschriften gesammelt werden. Hier finden Sie wertvolle Informationen zu interessanten Modellen und spannenden Neuheiten.

Ein Ganzkörperanzug oder ein Zweiteiler

Es gibt Herrenmotorradbekleidung als Einteiler und als Zweiteiler. Der Biker kann nach den spezifischen Vorteilen und Nachteilen entscheiden, welcher Modelltyp für ihn persönlich der beste ist.

Einteiler

Das Angebot an Einteilern aus Leder ist groß. Nur die Einsätze an dem Ganzkörperanzug werden häufig aus Textilien gefertigt, damit eine hinreichende Belüftung und eine gute Passform gegeben sind. Einteiler liegen relativ eng am Körper, sodass sie bei rasanten Fahrten nicht flattern. Aus diesem Grund bevorzugen vor allem Motorradfahrer mit einer sehr sportlichen Fahrweise diesen Modelltyp. Ein Nachteil des Einteilers ist, dass er keinen oder nur sehr wenig Stauraum bietet. Über Taschen verfügt er meist nicht. Zudem ist der Ganzkörperanzug nicht flexibel einsetzbar. Wenn der Biker von seinem Motorrad absteigt und zu Freunden oder ins Restaurant geht, kann er nicht einfach nur seine Jacke ausziehen. Gegebenenfalls muss der Biker daher ein Zweitoutfit bei seinen Motorradfahrten mitführen.

Zweiteiler

Eine Herrenmotorradbekleidung kann aus einer Hose und einer separaten Jacke bestehen, die jedoch mithilfe eines Reißverschlusses miteinander verbunden werden können. Der Zweiteiler bietet eine große Flexibilität. So können unterschiedliche Konfektionsgrößen miteinander kombiniert werden. Ferner kann bei Ausflugsfahrten die Motorradjacke ausgezogen werden und durch ein alltägliches Oberteil ersetzt werden. Die Motorradhose kann anbehalten werden und besticht aufgrund ihres Materials als modische Lederhose. Der Nachteil bei Zweiteilern ist, dass die Motorradjacke unter Umständen im Fahrtwind flattern kann.

Zum Material Leder

Herrenmotorradbekleidung aus Leder wird häufig aus Rinderleder oder Ziegenleder hergestellt. Einige Modelle werden sogar aus Känguruleder gefertigt. Dies ist sehr reißfest, aber deutlich dünner und leichter als die üblichen Lederarten. Die spezifischen Materialeigenschaften von Leder ermöglichen einen guten Schutz gegen Abriebbelastungen. Zudem ist es sehr lange haltbar und zeigt nur geringe Verschleißerscheinungen.

Die Stärke des Leders

Motorradbekleidung aus Leder sollte mindestens eine Stoffdicke von einem Millimeter aufweisen. Nur so ist der Fahrer beim Sturz effektiv vor Abrieb geschützt. Dicker als 1,5 Millimetern sollte das Leder allerdings nicht sein, da sich dies nachteilig auf den Tragekomfort auswirken würde. So würde der Biker in seiner Bekleidung zu stark schwitzen und eine Einschränkung in seiner Bewegungsfreiheit erfahren.

Bekleidung aus kühlem Leder

Motorradbekleidung ist gelegentlich aus kühlem Leder hergestellt worden. Dabei handelt es sich um gegerbtes Leder, welches sich kühler anfühlt als konventionelles Leder. In dieser Motorradbekleidung schwitzt der Träger kaum noch. Des Weiteren ist dieses spezielle Leder nur geringfügig lichtempfindlich, sodass es wenig ausbleicht.

Nässe abweisendes Leder

Einige Bekleidungsstücke im Motorsport besitzen die Fähigkeit, besonders gut Wasser abweisen zu können. Der Nachteil von Motorradbekleidung mit dieser Materialbehandlung ist jedoch, dass die oberen Lederschichten die Nässe aufsaugen. Dadurch wird das Gewicht stark erhöht.

Mit Nanoteilchen beschichtet

Einige Hersteller beschichten ihre Herrenmotorradbekleidung aus Leder mit Nanoteilchen. Dadurch ist die Außenschicht der Kleidungsstücke besser vor Nässe und Schmutz geschützt. Sollte trotzdem Dreck auf die Bekleidung gelangen, kann dieser dank der Beschichtung mit Nanoteilchen einfach mit Wasser abgewaschen werden.

Protektoren sind wichtig

Die Herrenmotorradbekleidung muss unbedingt an den Ellenbogen, am Unterarm, an den Schultern, am Schienbein, an den Knien und Hüften Protektoren aufweisen, welche der Norm EN 1621-1 entsprechen. Am Rücken müssen Protektoren vorhanden sein, die der Norm EN 1621-2 entsprechen. Dadurch ist der Fahrer oder der Sozius zusätzlich gegen Verletzungen durch Stürze geschützt.

Materialwahl für Protektoren

Die Protektoren werden aus verschiedenen Materialien gefertigt. So gibt es sie aus Styropor und Weichschaum, welche den Aufprall abfedern können. Zudem existieren Hartschalenprotektoren, die aus Kunststoff, geformtem Leder oder Kohlefasern produziert worden sind. Besonders diese Hartschalenprotektoren müssen perfekt sitzen. Ist dies nicht der Fall, können bei einem Unfall verheerende Verletzungen die Folge sein. Ferner können sie Schmerzen und ein Unbehagen während der Fahrt erzeugen.

Beratung beim Kauf von Herrenmotorradbekleidung aus Leder

Die Herrenmotorradbekleidung aus Leder muss gut ausgewählt werden. Daher sollte bei dem Kauf auf weitere Kriterien geachtet werden, sodass ein Fehlkauf vermieden werden kann.

Die richtige Größe wählen

Bei der Herrenbekleidung für Motorradfahrer werden die konventionellen Konfektionsgrößen angegeben. Manchmal sind in den Etiketten auch Unisexgrößen zu entdecken. Bei der Anprobe muss die Bekleidung nicht nur im Stehen passen, sondern sie muss zudem im Sitzen bequem sein. Daher sollte der Betreffende bei der Anprobe die Position nachstellen, die er auf dem Motorrad einnimmt. Nur so kann sich ein realistisches Bild über die Passform gemacht werden. Des Weiteren muss akribisch auf die optimale Länge der Jackenärmel und Hosenbeine geachtet werden.

Ärmellänge

Die Jackenärmel der Motorradjacke sollten bis an das Handgelenk reichen, wenn die Arme leicht gebeugt werden. Dafür sollte der Betreffende seine Position auf dem Kraftrad nachstellen. So kann sichergestellt werden, dass die Ärmel nicht zu lang und nicht zu kurz sind. Zudem ist es wichtig, dass die Jackenärmel einen Reißverschluss besitzen, der eng verschlossen werden kann. Dies schützt bei Stürzen davor, dass die Ärmel verrutschen können. Des Weiteren sollten die Reißverschlüsse bedeckt sein, damit keine Verletzungsgefahr von ihnen ausgeht.

Hosenbeine

Die Lederhose einer Motorradbekleidung muss unterhalb der Waden enden. Von großer Bedeutung ist, dass dies in der Sitzposition getestet wird. Wird das Kleidungsstück für einen Sozius gekauft, muss die Hose gegebenenfalls etwas länger sein. Die Fußrasten sind bei einigen Motorradmodellen sehr hoch, sodass die Lederhose hinreichend lang sein muss. Ferner sollte der Hosenbeinabschluss einen Reißverschluss besitzen, damit die Hose einen engen Sitz am Gelenk hat. Dies schützt bei Stürzen vor einem Verrutschen der Hose.

Protektoren

Die Protektoren in der Herrenmotorradbekleidung aus Leder müssen einen perfekten Sitz aufweisen, damit sie den Träger optimal bei einem Sturz vor Verletzungen schützen können. Sie müssen daher dort perfekt aufliegen, wo sie Schutz bieten sollen. Wenn die Lederbekleidung sehr weit ist, müssen die Protektoren größer sein. Bei enger Lederbekleidung ist ein optimaler Sitz leichter zu generieren.

Verbesserung der Passform durch Stretch-Einsätze

Einsätze aus Stretch können die Passform der Herrenmotorradbekleidung aus Leder verbessern. Des Weiteren verhelfen sie zu einer erhöhten Belüftung.

Verarbeitung der Herrenmotorradbekleidung und Farbwahl

Eine Herrenmotorradbekleidung sollte hochwertig verarbeitet sein, damit die bestmögliche Sicherheit und ein hoher Tragekomfort gewährleistet werden können. Ferner sollte die Farbwahl mit Bedacht erfolgen.

Versteckte Nähte

Bei der Herrenmotorradbekleidung ist darauf zu achten, dass die Nähte immer im Inneren liegen. Dies vermeidet schmerzhafte Aufreibungen im Falle eines Unfalles. Zudem sollte die Bekleidung möglichst wenige Nähte aufweisen, da dies die Stabilität des Materials fördert. Das gilt auch für die Rückenteile, Beinteile und Brustteile, welche aus einem gesamten Lederstück gefertigt sein sollten. Bei Lederbekleidung aus verschiedenen Stoffteilen verschlechtert sich die Sicherheit, da die Kleidungsstücke so leichter reißen können.

Hochwertige Reißverschlüsse

Für die Herrenmotorradbekleidung aus Leder werden meist Reißverschlüsse aus Metall verwendet. Dies hat inzwischen lediglich optische Gründe, da auch Kunststoffreißverschlüsse heutzutage sehr hochwertig sein können. Daher ist das verwendete Material in dieser Hinsicht nicht entscheidend. Der Betreffende sollte jedoch darauf achten, dass er bei der Anprobe die Reißverschlüsse leicht öffnen und schließen kann. Um im Fall eines Unfalls zusätzliche Verletzungen zu vermeiden, sollten die Verschlüsse ferner verdeckt sein.

Zur Farbwahl

Bei Herrenmotorradbekleidung aus Leder bevorzugen die meisten Träger ein modisches und klassisches Schwarz. Dabei sollte allerdings berücksichtigt werden, dass darunter die Sicherheit leiden kann. Es empfiehlt sich nicht nur dunkle Farben zu tragen, sondern die Motorradbekleidung sollte auch Signalfarben besitzen. Es muss kein kompletter Anzug oder keine komplette Kombination in Rot oder Gelb sein. Auffällige Streifen in kräftigen Farbtönen auf dem Rücken reichen aus.

Handschuhe aus Leder

Zu der Herrenmotorradbekleidung aus Leder gehören selbstverständlich auch die passenden Handschuhe. Diese schützen die Hände bei einem Unfall vor Verletzungen. Trotz ihrer Schutzwirkung müssen sich die Finger und Handgelenke in den Handschuhen gut bewegen können. Des Weiteren hindern sie die Finger bei kühlen Temperaturen an einem Auskühlen.

Die richtige Passform

Es ist wichtig, dass die Handschuhe die richtige Passform aufweisen. Die Finger müssen alle Hebel, Schalter und Knöpfe betätigen können. Wenn sie zu eng sind, können die Finger eingeschnürt werden. Dies kann bei langen Fahrten zu unangenehmen und gefährlichen Taubheitsgefühlen führen. Verrutschen können die Handschuhe, wenn sie zu groß für die Hand sind. Dadurch wird das Bedienen des Kraftrades erschwert, was im schlimmsten Fall Unfälle provozieren kann.

Fester Sitz

Handschuhe müssen eine Abstreifsicherung besitzen, was durch einen Handgelenkriegel ermöglicht wird. Dieser verfügt über einen Klettverschluss, der in der Handinnenseite sein sollte. Ferner ist es wichtig, dass der Verschluss nach der individuellen Handgelenkgröße verstellt werden kann.

Atmungsaktive Handschuhe

Gute Motorradhandschuhe aus Leder besitzen atmungsaktive Membranen. Sie geben einen guten Schutz vor Regen und vor Hitze.

Protektoren

Die Handschuhe sollten wie die übrige Herrenmotorradbekleidung über Protektoren verfügen, welche insbesondere die Knöchel bei Stürzen schützen können.

Die Pflege und Aufbewahrung von Herrenmotorradbekleidung aus Leder nach dem Kauf

Eine Herrenmotorradbekleidung aus Leder bedarf einer sorgsamen Materialpflege sowie einer guten Aufbewahrung. Dadurch wird die Haltbarkeit der teuren Ausrüstung verlängert und die Kleidungstücke bewahren ihre Funktionstüchtigkeit sowie ihre optische Gestaltung. Zudem werden durch eine regelmäßige Pflege die erforderlichen Ansprüche an eine hinreichende Hygiene erfüllt.

Sorgfältig einreiben

Eine Motorradbekleidung aus Leder bedarf in regelmäßigen Abständen einer sorgfältigen Einreibung. So werden die Kleidungsstücke vor Verhärtungen bewahrt. Ferner wird ein Austrocknen vermieden. Außerdem erwirkt das Einreiben des Materials einen besseren Schutz gegen Nässe. Vor dem Einreiben der Motorradbekleidung sollten die Kleidungsstücke mit Imprägnierspray besprüht werden. Dadurch wird die Bekleidung nicht vollkommen wasserdicht, aber der Regen perlt besser von dem Leder ab. Anschließend wird die trockene Herrenmotorradbekleidung mit einem hochwertigen Lederfett behandelt. Es ist wichtig, dabei nicht zu viel Fett zu verwenden. Ansonsten können sich die Poren zusetzen, was zu hässlichen Rückständen an dem Leder führen kann. Das Lederfett wird in kreisförmigen Bewegungen auf den Stoff aufgetragen. Dazu eignet sich sehr gut ein weicher Lappen. Das Lederfett wird meist in schwarz oder in farblos angeboten. Einige Motorradfahrer verwenden lieber einen Lederbalsam mit Bienenwachs oder Vaseline.

Aufbewahrung der Ledermotorradbekleidung

Wenn in den kühlen Monaten die Herrenmotorradbekleidung aus Leder verstaut wird, sollte dafür ein trockener Ort ausgesucht werden. Größere Temperaturschwankungen sollten dort nicht vorhanden sein, weshalb sich ein Kleiderschrank zu diesem Zweck sehr gut eignet. Die Bekleidung ist sorgfältig auf Bügeln aufzuhängen. Ein Falten der Kleidung sollte unbedingt vermieden werden, da dies das Leder negativ beeinflussen kann. Um die kostbare Herrenmotorradbekleidung vor Verschmutzungen zu schützen, kann sie in einem Kleidersack aufbewahrt werden. Eine stetige Lüftung muss gewährleistet sein. Wenn ein Plastiksack verwendet wird, muss dieser Löcher haben oder unten offen sein. Nur so ist die Motorradbekleidung in einem guten Zustand, wenn sich nach einer längeren Pause wieder auf das Kraftrad gesetzt wird.

Kurztipps zum Kauf von Herrenmotorradbekleidung aus Leder

Auf diese Aspekte sollten Sie bei einem Kauf von Herrenmotorradbekleidung aus Leder achten:

  1. Das Leder sollte eine Dicke zwischen einem und 1,5 Millimetern aufweisen.
  2. Die Herrenmotorradbekleidung muss optimal sitzen. Weder die Hose noch die Ärmel dürfen in sitzender Position zu lang oder zu kurz sein.
  3. Hose, Handschuhe und Jacke müssen mit hochwertigen Protektoren ausgestattet sein.
  4. Die Nähte und Reißverschlüsse sollten verdeckt sein, damit sie keine Verletzungsgefahr darstellen.
  5. Die Lederbekleidung sollte Signalfarben besitzen, damit der Motorradfahrer stets von anderen Verkehrsteilnehmern gesehen werden kann.

Fazit

Natürlich bietet eBay das gesamte Spektrum an Motorradbekleidung in allen Variationen. Allein das Stöbern wird Ihnen zeigen, wie Sie sich noch effektiver schützen können und schnell wird auch für Sie die passende Motorradbekleidung gefunden sein.

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