Eine kleine Pfefferkunde: Die wichtigsten Pfefferarten

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Eine kleine Pfefferkunde: Die wichtigsten Pfefferarten

Rot, weiß, grün, schwarz oder bunt: Bei soviel Farbe verliert der Käufer schnell den Überblick. Die Farbenvielfalt des Pfeffers entsteht durch Erntezeit und Verarbeitung der Früchte. Unechter Pfeffer ähnelt dem echten Produkt, stammt aber nicht von der echten Pfefferpflanze.

 

Die Früchte einer Kletterpflanze würzen als Pfeffer Speisen in aller Welt

Als meistgenutztes Würzmittel der Welt hat Pfeffer eine lange Geschichte. Ursprünglich beheimatet in Indien verbreitete sich der Anbau bereits vor 1000 Jahren in Asien. Bald kultivierten auch die Indonesier und Malaysier die Kletterpflanzen mit Erfolg. Nicht zuletzt verhalfen Marco Polo und Kolumbus dem Gewürzhandel zu einem lukrativen Geschäft. Karawanen und Schiffsladungen mit Pfeffer erreichten die Absatzgebiete Europa und machten die Händler reich. Heute sind viele unterschiedliche Pfefferarten im Handel erhältlich. Neben schwarzem und grünem Pfeffer gibt es das Gewürz mit speziellen Herkunftsbezeichnungen in dem Lebensmittel Online Shop bei eBay zu kaufen.

 

Unreife Früchte kommen als grüner oder schwarzer Pfeffer in den Handel

Grüner und schwarzer Pfeffer unterscheiden sich kaum. Grüner Pfeffer besteht aus unreif geernteten Früchten. Diese gelangen eingelegt in Salzwasser, getrocknet oder tiefgefroren zum Verkauf. Unbehandelt und ausschließlich getrocknet färben sich die Früchte des Piper nigrum schwarz und werden zum schwarzen Pfeffer.

  

Reife Früchte kaufen Sie als roter oder weißer Pfeffer

Verbleiben die Früchte bis zur vollständigen Reife an der Pflanze, sind sie später im Handel als roter oder weißer Pfeffer erhältlich. Dabei entsteht der weiße Pfeffer aus bearbeiten reifen roten Früchten. Abgelegt unter fließendem Wasser fault die Schale des roten Pfeffers und löst sich ab. Die Sonne bleicht die geschälte Frucht, die dann weiß erscheint. Roter, weißer, grüner und schwarzer Pfeffer: Soviel Farbe lädt zu vielfältigem Arrangement ein. Die farbliche Verbindung unreifer und reifer Früchte der Pfefferpflanze vertreiben die Händler als bunten Pfeffer.

  

Achtung: Herkunftsbezeichnungen geben echten sowie unechten Pfeffer eigenen Namen

Stammen die Pfefferarten Tellicherry-Pfeffer oder Lampong-Peffer von echten Pfefferpflanzen, trifft das für den Sichuan-Pfeffer nicht zu. Er wächst als Frucht eines Rautengewächses heran. Die Pflanze ist nicht mit der Familie des Pfeffergewächses verwandt. Hierzulande auch als Szechuan-Pfeffer erhältlich schmeckt das Gewürz gleich dem echten Pfeffer scharf und pikant. Ähnlich, aber dennoch nicht echt, lieben die Australier ihren tasmanischen Pfeffer. Wollen Sie tatsächlich echten Pfeffer kaufen, sollten Sie auf ungemahlene rote, grüne, schwarze oder weiße Früchte zurückgreifen.

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