Eine Wäscheklammer stoppt jeden Einbrecher: So baust Du eine Alarmanlage – für unter 30 Euro!

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Kaum etwas hält Einbrecher so effektiv fern wie eine Alarmanlage. Und die kannst Du einfach selber bauen. Wir zeigen in unserem Video, wie Du mit einer Wäscheklammer ein Alarmsystem konstruierst und stellen außerdem zwei Alarmanlagen-Alternativen vor – für Technik-Fans und Lötkolben-Laien.
Mit einer Wäscheklammer lässt sich in wenigen Minuten eine effektvolle Alarmanlage bauen.
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Mit einer Wäscheklammer lässt sich in wenigen Minuten eine effektvolle Alarmanlage bauen.

Die Wäscheklammer-Alarmanlage

Klingt nach Micky-Maus-Heft, funktioniert aber bestens, wie unser Video zeigt: die Wäscheklammer-Alarmanlage. Hier schließt eine simple Wäscheklammer den Kontakt, der den Alarm auslöst, sobald eine Tür oder ein Fenster geöffnet werden. Materialkosten: maximal 30 Euro. Denn die meisten Bestandteile, von der Wäscheklammer über die Batterie bis hin zur Schnur, hast Du wahrscheinlich ohnehin zuhause. Den Rest, wie beispielsweise Lautsprecher oder Summer, gibt’s für ein paar Euro bei eBay. Das Zusammenbauen ist kinderleicht – und zeigt, dass keine komplizierte Lichtschranke oder eine Armada von Kameras notwendig sind, um Wohnung oder Haus zu schützen.
So bastelst Du in wenigen Minuten eine eigene Alarmanlage. (© eBay / YouTube)
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So bastelst Du in wenigen Minuten eine eigene Alarmanlage. (© eBay / YouTube)

Für die Alarmanlage brauchst Du:

Eine Holzplatte (ca. 10 x 30 cm)
Etwa 1 Meter Elektrodraht
Eine Batterie und einen Summer mit je 1,5 Volt
Einen Meter Schnur
Eine Wäscheklammer aus Holz
Ein Stück Karton
Holzleim
Isolierband
Zum Werkeln: eine Abisolierzange oder Schere
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Schritt 1

Schneide zwei ca. 20 Zentimeter lange Stücke vom Elektrokabel ab. Entferne  die Isolierung von beiden Enden der Kabelstücke mit einer Zange oder Schere. Entferne die Isolierung jeweils an einem Ende großzügig, sodass Du zwei Kabelstücke mit je einem kurzen und einem langen Stück freiliegenden Drahtes vor sich liegen hast.

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Schritt 2

Wickele das lange freigelegte Ende eines Drahtes um einen Schenkel der Wäscheklammer. Am anderen Klammerschenkel mit dem zweiten Kabel wiederholen. Achte darauf, die Drähte möglichst engmaschig und flach um die Klammer zu wickeln. Ganz wichtig: Wenn die Klammer geschlossen ist, müssen sich die freigelegten Drähte berühren.
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Schritt 3

Verbinde nun die Batterie mit dem Summer. Achte dabei auf die Polung des Summers: Das rote Kabel ist der Pluspol, das schwarze Kabel der Minuspol. Lege das rote Kabel auf den Pluspol der Batterie. Wichtig: Der Draht muss den Metallkontakt der Batterie berühren. Fixiere den Draht mit Isolierband.
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Schritt 4

Verzwirbele das schwarze Kabel des Summers (Minuspol) mit einem Kabel der Wäscheklammer und umwickele die Verbindung mit Isolierband. Nun das andere Kabel der Klammer am Minuspol der Batterie festkleben. Damit schließt sich der Schaltkreis.
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Schritt 5

Jetzt sollte die Alarmanlage ertönen. Sobald die Klammer geöffnet wird, ist Ruhe. Stecke deshalb vorläufig ein Stück Holz oder Karton zwischen die Klammer. Stimmt alles, kannst Du nun die Bauteile auf der Holzplatte festkleben.
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Schritt 6

Fehlt nur noch der Auslöser: Steche ein Loch in ein Kartonstück und ziehe  ein Stück Schnur durch. Knote es gut fest und stecke das Kartonstück zwischen die Klammer. Klebe nun das andere Ende der Schnur mit etwas Klebeband an die Tür oder das Fenster, das gesichert werden soll. Fertig ist Deine selbstgebaute Alarmanlage! Sobald ein Eindringling die Tür öffnet, wird die Schnur gestrafft, der Karton aus der Klammer herausgezogen und die Anlage schrillt Alarm.
So sieht Ihre Analge aus, wenn sie zusammengeklebt ist.
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Viel Luft und smarte Technik: 2 Alarmsystem-Alternativen für Bastler und Technikfreunde

Bastelspaß für Laien: Der Franzis-Bausatz ist bereits für 20,99 Euro zu haben. (© Franzis)
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Bastelspaß für Laien: Der Franzis-Bausatz ist bereits für 20,99 Euro zu haben. (© Franzis)

Die Luftdruck-Alarmanlage

Der Bausatz aus dem Franzis-Verlag arbeitet mit Infraschall. Klingt kompliziert, ist es aber nicht. Infraschall bedeutet: Die Anlage reagiert auf plötzliche und unnatürliche Schwankungen des Luftdrucks – zum Beispiel, wenn ein Fenster oder eine Tür geöffnet wird. Mit einer frei wählbaren Verzögerung von bis zu 70 Sekunden wird dann der Alarm ausgelöst. So hast Du wenn Du von der Arbeit heimkommst, genug Zeit, die Anlage abzuschalten. Um den Bausatz fertigzustellen, ist zwar ein Lötkolben erforderlich. Aber keine Angst: Die Platine ist so gut vorbereitet, dass selbst Laien damit klarkommen. Und wer mehr Erfahrung hat, kann auf Wunsch weitere Bestandteile wie zum Beispiel eine Lichtschranke anschließen.
Smarter geht’s kaum: Die Steckdose mit Bewegungsmelder gibt es für 79 €, die Alarmsirene kostet 24.95 extra. (© Belkin)
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Smarter geht’s kaum: Die Steckdose mit Bewegungsmelder gibt es für 79 €, die Alarmsirene kostet 24.95 extra. (© Belkin)

Die Internet-Alarmanlage

„Smart Home“ ist das große Technikthema der Stunde. Also zum Beispiel Steckdosen, die per WLAN mit dem Internet verbunden sind. Mit so einer schlauen Dose lässt sich auch eine Alarmanlage basteln. Das Prinzip ist supereinfach: In die Steckdose kommt ein Bewegungsmelder. Per WLAN meldet dieser Sensor, wenn sich Ganoven in die Wohnung geschlichen haben. Dank smarter Technik und App-Anschluss ist dann fast jede Alarm- und Abschreckungsfunktion möglich. Der Bewegungsmelder kann beispielsweise per Funksignal eine Sirene auslösen, die in einer zweiten Dose steckt. Die WLAN-Steckdose Belkin WeMo Switch eignet sich dafür im Paket mit einem Bewegungsmelder perfekt. Sie unterstützt das IFTTT-Protokoll, was so viel bedeutet wie: „Wenn das passiert, tue das.“ Damit kannst Du die Steckdose beispielsweise so programmieren, dass der Bewegungsmelder im Falle eines Einbruchs eine Kamera aktiviert, die ein Livebild auf Dein Smartphone schickt. Für so eine smarte Alarmanlage sind keine Kabel und keine Bastelkenntnisse erforderlich, sondern nur ein paar Befehle in einer App.
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