Eine Lanze für den Sonnenschirm - Retten Sie Ihre Haut

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Eine Lanze für den Sonnenschirm!

Während in Mitteleuropa Sonnenschirme heute fast nur noch als große, stehende Schirme im Garten oder als Mini-Schirmchen am Kinderwagen vorkommen, wurden sie bis ins frühe 20. Jahrhundert ausschließlich in der Hand getragen.
In südlicheren Ländern werden tragbare Sonnenschirme auch heute noch verwendet. Praktisch ausschließlich Frauen tragen sie, um sich vor der heißen Sonne zu schützen und, um nicht braun zu werden.
Hier gilt nämlich nicht Hautbräune, sondern die vornehme Blässe der Haut als Attraktivitätsmerkmal einer Frau. Im Freien bewegen sich traditionell nur die niederen Berufe, Bauern, Bauarbeiter etc. So war die weiße Haut früher ein Zeichen für einen höheren Stand.
Auch wenn dieser Hintergrund heute verloren gegangen ist, schützen sich viele Japanerinnen jeden Alters und ältere Spanierinnen mit tragbaren Sonnenschirmen, die kleiner und leichter sind als Regenschirme.

Die neue Generation Sonnenschirme hat eine spezielle PU-Metallic-Beschichtung auf dem Schirmbezug und wird so zum Sonnenschutzmittel erster Güte ganz ohne Nebenwirkungen.
Der TÜV Rheinland bestätigte für die Spezialschirme der Firma Göbel den ausgezeichneten UV-Schutz des Materials mit einem UPF von 50+.
Der Schirm mit UV-Beschichtung bietet einen mehr als fünfmal höheren UV-Schutz als ein breitkrempiger Sonnenhut und liegt deutlich über dem Sonnenschutzfaktor dichter Baumwollbekleidung.
Die Metallic-Beschichtung reflektiert sehr effektiv das Sonnenlicht, so dass es unter dem Schirm wesentlich kühler bleibt als unter herkömmlichen Schirmen. Der UV-Schutz wirkt sich vor allem auf die besonders gefährliche UV-B Strahlung aus.
Gegen diese Strahlung ist die Beschichtung nahezu undurchlässig und bietet somit einen ausgezeichneten Schutz für Kopf, Nacken und Schulterbereich.

Sonnenschutzmittel aller Art werden angewendet, um schädliche Wirkungen der Sonnenstrahlung auf den menschlichen Körper zu verhindern.
Zu diesen Wirkungen werden insbesondere Sonnenbrand, Hautkrebs, Schneeblindheit oder Sonnenekzem gerechnet.
Eine weitere Folge bei häufigem Aufenthalt in der Sonne (auch Solarium!) ist die so genannte "Photoalterung".
Die Haut weist eine gelbliche Färbung auf, bildet tiefe Falten, ist schlaff und wirkt ledrig. Ursache dafür ist eine Veränderung des Bindegewebes als Folge von UV-Bestrahlung der Haut. Das hat nicht nur kosmetische Konsequenzen. Denn photogealterte Haut ist erheblich anfälliger für Verletzungen und die Wundheilung ist gestört.

Vorsicht ist auch bei der Einnahme bestimmter Medikamente geboten!
Manche Medikamente erhöhen die Lichtempfindlichkeit der Haut und erhöhen so die schädliche Wirkung der UV-Strahlung.
Zu diesen Medikamenten gehören z.B. Antibiotika aus der Gruppe der Tetrazykline (Tetrazyklin, Doxyzyklin), aber auch Johanniskraut, das häufig gegen leichte Depressionen eingenommen wird.

Sonnenschutzmittel sind insbesondere Sonnenbrille, Sonnencreme (mindestens LSF 15) und entsprechende Bekleidung (Hut, Hemd, Hose) aber auch Sonnenschirme.
Es gibt Kleidungsstücke, die speziell für den Schutz vor der Sonne ausgerüstet sind. Generell kann man sagen, dass dunkle Stoffe besseren Schutz bieten als helle und trockene Stoffe besseren Schutz als nasse.  

Welche Sonnenschutzmittel im Einzelfall nötig sind, hängt vom Hauttyp und vom UV-Index ab.

Weitergehende Informationen gibt es z.B. bei der Deutschen Krebshilfe e.V.

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