Einbauspots - dezente Lichtquellen zur Selbstmontage

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Sie sind klein, verschwinden in Decke, Wand und Boden und schaffen wohnliches Ambiente: Einbaustrahler verschönern das Zuhause mit punktgenauen Lichtquellen. Ob Sie die Spots von einer Fachfirma einbauen lassen oder sich selbst ans Werk machen - lesen Sie hier, wie Sie Einbauspots zur stimmungsvollen Beleuchtung einsetzen.
 

Einbauspots gibt es häufig als Set im Angebot - zwei, drei, vier oder viele Strahler auf einmal. Das hat einen guten Grund: Ein Spot allein sieht selten gut aus. Beim Styling haben Sie große Auswahl -runder oder eckiger Blendaufsatz, weiß, silber, kupfer oder schwarz, aus gebürstetem Edelstahl oder als Plastikverschalung. Manche Spots machen sich ganz flach, andere haben schwenkbare Köpfe. 

Das Set wird komplett geliefert: mit Trafo, soweit erforderlich, und den passenden Leuchtmitteln. Nur fortgeschrittene Heimwerker stellen sich selbst ihre Komponenten zusammen. Achten Sie beim Kauf eines Sets unbedingt auf die gewünschte Lichtfarbe. Und kontrollieren Sie die technischen Angaben. Passt das, was Sie da bekommen, genau zu Ihren Einbauplänen?


… und es werde Licht!

 

Einbauspots machen dezent angenehmes Licht in Büroräumen und Privatwohnungen. In vielen Küchen erhellen sie blendfrei Arbeitsflächen und bringen Glasvitrinen und Hängeschränke zum Leuchten.
Im Flur sorgen Einbaustrahler für indirektes Licht. In Wohnzimmer, Arbeitszimmer und Schlafzimmer stellen sie eine stimmungsvolle Grundbeleuchtung her.
Auch im Bad kommen die kleinen Lichtquellen zum Einsatz. Auf Treppen bringen Einbaustrahler mehr Sicherheit. Im Garten leuchten sie bei Dunkelheit den Weg oder setzen effektvoll Außen-Highlights ins rechte Licht.


Planung ist alles

Geht es um die Grundbeleuchtung, wollen Sie den Raum in Lichtzonen einteilen oder Akzente setzen? Planen Sie bei einem Neubau oder einer grundlegenden Renovierung von Anfang an die Montage von Einbauspots in abgehängten Decken oder vorgebauten Wänden ein.

Badezimmer oder Flur können Sie mit Einbauspots gut ausleuchten. Bei größeren Räumen arbeiten Sie mit zusätzlichen Lichtquellen - das ist gemütlicher.
Beispiel Essplatz: Die klassische Hängelampe ist und bleibt die entspannteste Leuchte über dem Tisch.


Licht macht gute Stimmung

Einbauspots haben typischerweise einen engen Lichtkegel. Sie werfen punktgenau Licht an eine einzige Stelle. Damit lassen sich spannende Effekte setzen. Tipp: Mehr Variation bieten schwenk- und kippbare  Spots.

Je nachdem, ob Sie kaltweiße Strahler nehmen oder warmweißes Licht, erhalten Sie unterschiedliche Lichtstimmungen.

Grundregel in Sachen Beleuchtung: warmes, leicht gelbliches Licht für entspanntes Ambiente, weißes Licht für neutrale Arbeitssituationen.


 

Halogen oder LED?

In Einbaustrahlern kamen lange Jahre Halogenleuchten zum Einsatz. Sie ergeben ein brillantes, angenehm weißes und recht gleichförmiges Licht. Meist benötigen Sie zur Umwandlung von Niedrigvolt einen Trafo.
Allmählich setzt sich LED als Leuchtmittel durch, obwohl die LED-Technik noch nicht voll ausgereift ist. LED sind Leuchtdioden, die Abkürzung kommt von der englischen Bezeichnung "Light Emitting Diodes". Klarer Vorteil: Mit LED sparen Sie gegenüber Halogen bis zu 80% Energie. Bei längerer Lebensdauer ist das bares Geld.
Wichtiger Aspekt für Ihre Sicherheit: LED-Leuchtmittel werden so gut wie gar nicht heiß.


Spot an - oder lieber dimmen?

Volle Lichtleistung sofort, das geht mit jedem Einbauspot. Das Licht stufenlos nach hell oder dunkler zu regeln, dafür haben viele Halogen-Strahler einen Dimmer. Beim klassischen Drehdimmer blenden Sie durch Drehen am Schalter das Licht auf- oder ab. Beim Tastdimmer regeln Sie die Lichtstärke durch Berühren des Sensors.

Gut zu wissen: LED-Spots kommen nur selten im Set gleich mit einem Dimmer. Für den nachträglichen Einbau müssen die Bauteile passen. Prüfen Sie, ob Ihre LED-Leuchtmittel als dimmbar gekennzeichnet sind.


Kreisrundes Loch: So geht's

Einbauspots machen sich so klein, weil sie in ein Brett eingelassen werden. Das kann eine abgehängte Decke oder Teil eines Möbelstücks sein. Dahinter verschwinden der Körper des Spots, die Kabel und, falls erforderlich, der Trafo.

Allerdings müssen Sie zunächst ein kreisrundes Loch in der passenden Größe herstellen, am besten mit dem Lochbohrer, auch Lochsäge oder Kreisschneider genannt. Es gibt das Werkzeug als Aufsatz für die Bohrmaschine, wahlweise für Holz, Gipskarton oder auch Fliesen.

Tipp: Solche großen Löcher über Kopf zu bohren ist mühsam. Bereiten Sie die Spotlöcher gut vor, bevor Sie die Aufhängung montieren.

 


Do-it-yourself oder den Fachmann rufen?

 

Einbauspots können Sie gut selbst montieren. Bei den meisten Sets sind Einbauanleitungen dabei. Auch im Internet finden Sie eine Vielzahl von brauchbaren Anleitungen, sogar als Video.

Sobald es aber kompliziert wird, sollten Sie Fachleute ans Werk lassen. Den Einbau von Strahlern im kritischen Nassbereich Ihres Badezimmers übernimmt besser eine Fachfirma.
Denn wenn die Lichtquelle nah an Dusche oder Wanne sitzt, sind strenge Sicherheitsrichtlinien zu beachten. Im Badezimmerschrank Einbauspots einbauen? Das schaffen Sie auch allein.


Trafowechsel - nur für Spezialisten

 

Fortgeschrittene Heimwerker stellen sich selbst die Bestandteile einer Lichtanlage zusammen. Wichtig dafür: vertieftes Wissen über die verschiedenen Trafoarten. Leuchtmittel wie LED und Halogen funktionieren oft über Niedervolt und benötigen einen Transformator, kurz: Trafo, zum Anschluss an die 230 V-Wechselstrom- Versorgung in Privathaushalten.
Gut zu wissen: Ein Trafo, der für Halogen-Leuchten gut funktioniert, tut das vielleicht nicht bei LED-Leuchten, die eine ganz gleichmäßige Spannung benötigen. Jede Schwankung verkürzt ihre Lebensdauer.


Warum Spots im Außenbereich?

 

Auch im Garten können Sie Einbauspots gut gebrauchen. Auf der Terrasse und zur Beleuchtung der Laufwege kommen Bodenstrahler häufig zum Einsatz. Sie können Spots aber auch in Mäuerchen und Vorsprünge einbauen oder hinter großen Steinen verstecken. Wichtig ist, dass Sie nur Strahler verwenden, die eigens für den Außenbereich hergestellt sind.
Stromsparen können Sie übrigens, wenn Sie solarbetriebene LED-Leuchten im Garten verwenden.

 


Himmlische Akzente - Alternativen zum Einbauspot

Wie wäre es denn mit einem Sternenhimmel im Zimmer? Mit Effekteinbauleuchten können Sie magische Lichtstimmungen zaubern. Oder Sie kleben LED-Streifen in Regale oder an die Ober- bzw. Unterkanten von Möbeln. Die Montage ist denkbar einfach. Bad und Küche bringen Sie mit Fliesenleuchten zum Funkeln. Sie müssen die Fliesen dafür nicht anbohren, Kabel verschwinden unsichtbar in den Fugen.

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