Ein Kaufleitfaden für externe DVD Brenner

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Ein Kaufleitfaden für externe DVD Brenner

Welchen Zweck erfüllt ein externer DVD-Brenner?

Ein DVD Brenner dient je nach Modell zum Beschreiben von DVDs, CDs oder anderen Formaten. In wenigen Minuten ist das aktuelle Back-Up des PCs oder ein Videofilm auf das Speichermedium gebrannt und gesichert. Die schlanke Bauweise der neuen Laptops oder Netbooks sieht keinen internen Brenner mehr vor. Somit werden die Geräte deutlich leichter und der tägliche Transport komfortabler. Auf optische Laufwerke oder DVD-Brenner müssen Anwender trotzdem nicht verzichten. Auf dem Markt gibt es eine große Auswahl an externen Geräten, die via USB schnell und einfach angeschlossen sind. Dabei dienen die externen Brenner nicht nur zum Beschreiben, sondern gleichzeitig zum Abspielen der gängigen Formate. Ältere Notebooks oder PCs bieten beispielsweise nur einen CD-Brenner oder sind lediglich mit einem Lesegerät ausgestattet. Die externen Modelle rüsten den Brenner unkompliziert und schnell nach, sodass nicht der komplette Computer umgebaut werden muss. Als Erweiterung für Notebooks gibt es besonders schlanke und leichte DVD-Brenner. Sie lassen sich mit in der Notebook-Tasche transportieren und bei Bedarf einfach anschließen. Die kompakten Notebooklaufwerke sind nicht nur vielfältig in der Anwendung, sondern unterstützen gleichzeitig einen Strom sparenden Betrieb. Im Folgenden erfahren Sie, worauf Sie beim Kauf eines DVD-Brenners achten müssen und welche Vorteile die externen Geräte bieten.

Für wen eignen sich die externen DVD-Brenner?

Externe Geräte sind schnell und ohne großen Aufwand am bestehenden PC angeschlossen. Sie müssen sich keine Gedanken über den Einbau und den Anschluss im Inneren des Gehäuses machen. Daneben zeigen sich die Modelle sehr flexibel und lassen sich leicht transportieren. Externe DVD-Brenner eignen sich auf für Nutzer mit mehr als einem Computer oder Laptop. Bequem schließen Sie das Gerät je nach Bedarf an allen Rechnern an. Einziger Nachteil der externen Laufwerke: Sie sind im Vergleich zu den internen Brennern teurer und nehmen mehr Platz auf dem Schreibtisch ein. Für Notebooks eignen sich spezielle flache Modelle. Oftmals arbeiten diese nicht mit einer Schublade, sondern ziehen die DVD einfach durch einen Schlitz ins Innere. Durch die schlanke Bauweise sind sie schnell mit dem Laptop oder Netbook transportiert. An manchen Computer hat der Hersteller aus Preis- oder Platzgründen keinen Einbauschacht für einen DVD-Brenner oder ein anderes Laufwerk vorgesehen. Hier müssen Sie zwangsläufig zu externen Geräten greifen. Ein Beispiel dafür sind neben den Netbooks die Subnotebooks.

Auch in Zeiten von aktuellen BluRay-Playern haben normale DVD-Brenner ihren Vorteil. Nicht nur die Geräte selbst, sondern auch die Medien sind deutlich günstiger zu haben. Die Technik ist ausgereifter und weist weniger Fehler auf. Daten lassen sich auf DVD flexibler weitergeben und austauschen. Fast jeder Anwender besitzt ein DVD-Laufwerk in seinem Notebook oder PC. Über ein BluRay-Laufwerk verfügen nur neuere oder teurere Modelle. Externe Brenner lösen außerdem ältere Modelle ab. Die neuen Geräte sind nicht nur schneller, sondern brennen mit einer höheren Datenrate als ältere Generationen. Sie verarbeiten deutlich mehr Formate oder beschreiben die Rohlinge sogar als Double Layer, also zweilagig. Mit diesem Verfahren bekommen Sie mehr Speicherkapazität auf einer DVD.

USB oder Firewire - Anschlussmöglichkeiten für externe DVD-Brenner

Externe DVD-Brenner gibt es mit drei unterschiedlichen Anschlüssen. Sie haben die Wahl zwischen USB, Firewire oder eSATA. Sowohl mit USB 2.0 als auch mit Firewire 400 erhalten Sie eine Datenrate von bis zu 400 Mbit pro Sekunde. Ideal für einen DVD-Brenner ist eine Transferrate von 480 Mbit/s. Neuere Geräte greifen auf die Standards der nächsten Generation zurück mit USB 3.0 und Firewire 800. Ein wirklicher Geschwindigkeitsvorteil ist hier allerdings nicht zu erkennen. Günstigere DVD-Brenner sind meist mit einem USB 2.0 Anschluss ausgestattet. eSATA steht bei diesen Anschlussmöglichkeiten für External SATA. Somit bekommt der Brenner auch als externes Gerät Zugriff auf den internen SATA-Controller. Sie erhalten als Nutzer eine ausreichend hohe Geschwindigkeit und profitieren von einem unkomplizierten Umgang. Mit allen Anschlüssen lassen sich die DVD-Brenner während des Computerbetriebs an- und wieder abstecken.

Die Unterschiede zwischen USB 2.0 und USB 3.0

Bei DVD-Brennern für das Note- oder Netbook fällt die Wahl auf den gängigen USB-Anschluss. Das externe Gerät erhält nicht nur eine Verbindung zum Computer, sondern bezieht über das USB-Kabel gleichzeitig seinen Strom. Sie benötigen kein zusätzliches Netzteil und sparen sich somit Platz und Gewicht beim Transport. Der Strom ist über den USB-Anschluss jedoch nur begrenzt verfügbar. Die anliegenden 500 mA sind für das Abspielen einer DVD oder CD ausreichend. Ein Brenner benötigt allerdings mehr Strom. Für diesen Zweck sind die meisten externen Modelle mit einem sogenannten Y-Kabel ausgestattet. Das Kabel belegt zwei nebeneinanderliegende USB-Steckplätze am Notebook und bezieht damit ausreichend Energie für den Brennvorgang. Entscheiden Sie sich für den USB 3.0-Standard so genügt ein Steckplatz aus. Ein solcher Port gibt bis zu 900 mA Energie an den Verbraucher ab.

Auch die Größe des Brenners spielt für den Anschluss eine wichtige Rolle. Während ein 2,5 Zoll großes Laufwerk problemlos via USB betrieben werden kann, sind 3,5 Zoll große Geräte grundsätzlich mit einer externen Stromversorgung versehen. Sie eignen sich nur selten für den mobilen Einsatz, da sie schwerer und größer sind.

Das bieten Firewire- und Netzwerk-Anschluss am DVD-Brenner

Grundsätzlich sollten Sie die vorhandenen Anschlüsse am eigenen PC berücksichtigen. Die Unterschiede zwischen USB und Firewire relativieren sich, wenn Sie den externen Brenner mit einem Netzteil betreiben und nicht über USB mit Strom versorgen. Der einzige Vorteil hierbei: Geräte können über einen Firewire-Anschluss auch ohne Schnittstelle zum PC kommunizieren. Sie schleißen dabei Ihre Videokamera oder den Fotoapparat direkt an den Brenner an und geben den Vorgang in Auftrag. Allerdings muss der Brenner diese Funktion unterstützen. Eine weitere Besonderheit sind externe DVD-Brenner mit einem Netzwerkanschluss. Sie sind für mehrere Nutzer oder direkt über das Internet zugänglich. Manche Modelle sind sogar WLAN-fähig. Über den DLNA-Standard erschaffen Sie eine Verbindung zwischen Fernseher und DVD-Brenner. Dies erlaubt Ihnen das Aufnehmen von Filmen und Sendungen. Allerdings muss auch der Fernseher einen Netzwerkanschluss besitzen und über den DLNA-Standard verfügen.

Achten Sie bei der Integration im Netzwerk auf eine schnelle Verbindung. Nur mit einem entsprechend schnellen Zugriff lässt sich die gewünschte Datenrate erzielen und der Brennvorgang sauber abschließen. Bei Kabelverbindungen im Netzwerk kommt nur ein Gigabit-Anschluss infrage. Nutzen Sie ein WLAN, so benötigen Sie den WiFi-Standard 802.11n. Ein guter Datentransfer existiert im heimischen WLAN nur, wenn die Verbindung möglichst störungsfrei bleibt. Sorgen Sie für einen möglichst kleinen Abstand zum Router und schließen Sie Störungen durch andere Funkgeräte aus.

Das müssen Sie bei der richtigen Formatwahl  und Geschwindigkeit beachten

Die Industrie konnte sich bis heute auf kein einheitliches DVD-Format einigen. Alle modernen externen DVD-Brenner beherrschen sowohl DVD-R als auch DVD+R. Ebenso lassen sich DVD-RW-Rohlinge verarbeiten. Hierbei handelt es sich um wiederbeschreibbare DVDs. Achten Sie beim Kauf auf die gängigen Formate. Jeder Brenner sollte selbstverständlich auch CDs brennen können. Sie eignen sich für geringere Speichermengen und kommen noch häufig als Audio-CD zum Einsatz. Eine weiterentwickelte Variante der einfachen DVD-Brenner sind die Modelle mit dem Kürzel DL. Hierbei handelt es sich um Double-Layer-Brenner, die eine DVD doppelt beschreiben. Bis zu 8,5 GB passen somit auf ein Speichermedium. Wiederbeschreibbare Modelle gibt es hier leider nicht. Die Oberflächenreflexion ist zu gering für ein erneutes Bescheiden. Die Double-Layer-DVD ist ein Spezial-Rohling, der sich nur mit dem dafür vorgesehenen Brenner beschreiben lässt. Eine andere Variante bietet beide Seiten als Datenspeicher an. Somit wird eine Seite zweilagig und die andere Seite einfach geschrieben für eine Speicherkapazität von 13 Gigabyte. Besonders teuer sind DVD-Rohlinge, die sich auf beiden Seiten zweilagig beschreiben lassen. Hier bekommen Sie ein Speichermedium mit 17 GB Kapazität.

In Sachen Geschwindigkeit gibt es zwischen den einzelnen Modellen keine großen Unterschiede mehr. DVDs und CDs lassen sich gleich schnell brennen und sind in weniger als fünf Minuten fertig. Achten Sie beim Kauf daher auf eine 20-fache bis 24-fache Brenngeschwindigkeit. Außerdem spielt der Zwischenspeicher eine wichtige Rolle. DVD-Brenner benötigen einen gewissen Puffer, um Systemfehler beim Schreibvorgang auszugleichen. Ein kleiner Fehler beim Brennen genügt und der DVD-Rohling ist möglicherweise unbrauchbar. Der Puffer in modernen Geräten kann mehrere Minuten überbrücken. Liefert die Festplatte über mehrere Minuten Hinweg keine neuen Daten zum externen Brenner, so wird der Vorgang abgebrochen. Mit diesem Zwischenspeicher können Sie während des Brennvorgangs an ihrem Notebook oder PC problemlos weiterarbeiten. Kurze Datenunterbrechungen zwischen Brenner und Computer werden durch den Puffer großzügig abgefangen.

Systemvoraussetzungen für einen externen DVD-Brenner

Beim Kauf spielen auch die Systemvoraussetzungen für den DVD-Brenner eine wichtige Rolle. Alle modernen Notebooks und PCS sollten die Voraussetzungen problemlos einhalten. Beim Austausch des alten Brenners gegen ein neues externes Modell, sollten Sie die Voraussetzungen des Geräts genau prüfen. Nicht nur der Brenner an sich muss mit dem Betriebssystem und dem verfügbaren Arbeitsspeicher auskommen, auch die Software benötigt kompatible Komponenten. Bei der Wahl der Software sind sämtliche Funktionen des Brenners mit zu berücksichtigen. Ein hochwertiges Programm muss nicht immer alle Funktionen des Brenners abbilden. Gleichen Sie hier beide Produkte miteinander ab und entscheiden Sie sich dann. Die Software sollte zudem leicht zu bedienen und übersichtlich gestaltet sein.

Für einfache Anwendungen und ein schlankes Gerät genügt ein externer DVD-Brenner. Wünschen Sie mehr Speicherkapazität und hochauflösende Qualität auf dem Medium, gibt es bereits externe BluRay-Brenner auf dem Markt.

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