Edelmetall ohne Steine – attraktive Halsketten aus Gold und Silber entdecken

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Edelmetall ohne Steine – attraktive Halsketten aus Gold und Silber entdecken

Gold und Silber haben seit Urzeiten für viele Menschen einen fast magischen Klang. Setzt man mit der Erwähnung dieser beiden Edelmetalle doch immer auch Reichtum, Luxus und einen ganz bestimmten, opulenten Lebensstil voraus. Wir alle erinnern uns an Märchen, in denen von silbernen Tellerchen mit goldenen Löffelchen gespeist wurde. Und daran, wie anspruchsvolle Zeitgenossen tatsächlich alles, was ihnen dienstbare Geister zur Verfügung stellen, sprichwörtlich auf dem Silbertablett serviert bekommen. Gerade wegen dieses besonderen Rufs, der Gold und Silber vorauseilt, spielen die beiden Metalle in der Schmuckindustrie auch als Solisten eine große Rolle.

Gold- und Silberschmuck auf das Wesentliche reduziert

Viele ebenso ehrgeizige wie kreative Schmuckdesigner, Goldschmiede und Juweliere arbeiten am liebsten mit Gold und Silber pur. Denn damit können sie zeigen, wie aus echtem Gold und Silber durch handwerkliche Perfektion wahre Schmuckstücke entstehen, die keinerlei weitere Ausschmückung mehr brauchen. Dies gilt insbesondere für Halsketten, die es in echtem Gold und Silber in so vielen verschiedenen Formen und Facetten gibt, dass Sie sicherlich staunen werden, wenn Sie sich einen ersten Überblick über diese variantenreiche Formenvielfalt an attraktivem Halsschmuck verschaffen. Wie bei allen Schmuckstücken steigt auch bei einer Halskette aus Gold oder Silber der Wert mit dem Anteil des jeweiligen Edelmetalls. Die wertvollsten goldenen Halsketten werden aus 750er-Schmuckgold gefertigt, Silberketten werden in der Regel aus 800er-Silber kreiert, wobei besonders edle Halsketten aus Silber auch eine 935er-Legierung aufweisen können.

Von Anker bis Venezianer - bekannte und berühmte Kettenformen

Eine Halskette aus Gold oder Silber bekommt ihr Aussehen und ihren Charakter durch die spezielle Kettenform. Damit ist die Art gemeint, wie die einzelnen Glieder der Kette ineinandergefügt werden. Denn diese Aneinanderreihung entscheidet, ob eine Halskette eher massiv und auffällig, oder eher dezent und filigran wirkt.

Die Ankerkette - eine der beliebtesten Kettenformen für Halsketten aus Gold oder Silber

Eine der bekanntesten Kettenformen für Halsschmuck aus Gold oder Silber ist die Ankerkette. Ihr Vorbild ist tatsächlich die Schiffsankerkette: Sie besteht aus kräftigen, ineinander verhakten, einzelnen Kettengliedern, an deren Ende der schwere, versenkbare Anker hängt, der das Schiff sicher an der Landestelle verortet. Und genau wie bei der Schiffsankerkette aus Stahl sind auch bei der Schmuckankerkette die Kettenglieder so aneinandergereiht, dass auf ein liegendes Kettenglied ein stehendes folgt, wodurch eine Halskette in Ankerform ausgesprochen repräsentativ wirkt. Bedingt durch die dennoch vorhandenen Lücken zwischen den einzelnen Kettengliedern wirkt sie aber nicht allzu massiv und keineswegs klobig, sodass zum Beispiel auch goldene oder silberne Halsketten für jüngere Mädchen und Jungen gerne in Ankerkettenform gestaltet werden.

Die Königskette - die herrschaftliche und glanzvolle Variante

Die Königskette ist dagegen eine Halskettenform, bei der sich filigrane Goldschmiedekunst und kunstvoll ausgearbeitete Kompaktheit ein attraktives Stelldichein geben. Dies liegt an der ganz speziellen Verflechtung, bei der gleichartige Ösen, die jeweils eine runde und eine kompakte Form aufweisen, paarweise zu einer sehr engmaschigen Kette verflochten werden, die aber dennoch die einzelnen Ösen mit bloßem Auge noch gut erkennen lässt.

Die Kordelkette - ineinander verschlungen wie eine Stoffkordel

Erinnern Sie sich an diese beliebte Kinderhandarbeit? Ein langer Wollfaden wird an den Enden zusammengeknüpft und an einer Türklinke eingehakt. Das Band wird gespannt und mithilfe eines langen Bleistiftes so lange gedreht, bis es sich von der Mitte her zu einer Kordel kringelt: Genau wie diese von Hand gefertigten Wollkordeln sehen auch Kordelketten aus Gold oder Silber aus. Der erwünschte Spiraleffekt lässt diese Kettenform so wirken, als wären mindestens zwei eng gewirkte, Gold- oder Silberstränge ineinander verschlungen. Eine Kettenform, die durch diese verschlungene Form das Licht in den unterschiedlichsten Facetten spiegelt.

Die Panzerkette - der Allrounder unter den Halsketten

Im Prinzip handelt es sich bei der Panzerkette um eine Art Ankerkette, deren Glieder aber flach ineinandergreifen und damit an die Gleisketten erinnern, auf denen die Räder der Panzerfahrzeuge in Bewegung gebracht werden. Als goldene oder silberne Halskette ist sie deshalb sehr beliebt, weil sie sich bequem an die Halsrundung anschmiegt und so der sehr empfindlichen Haut an Nacken und Hals schmeichelt. Panzerketten gibt es in verschiedenen Ausführungen. Am gebräuchlichsten sind Flachpanzerketten und sogenannte Doppelpanzerketten.

Die Kugelkette - aneinandergereihte Perlen aus Gold oder Silber

Die Kugelkette besteht aus aneinandergereihten Kugeln aus Gold oder Silber, die an eine Perlenkette erinnern. Was bei einer Perlenkette den Lüster, den begehrten irisierenden Glanz ausmacht, das gelingt bei einer Kugelkette aus Gold oder Silber durch diese spezielle Kugelform: Durch die runde Form werfen diese kleinen Kugeln aus Edelmetall vielfältige Schatten und bringen so jeweils einen Teil der vielen Kugeln zum Leuchten, wodurch faszinierende Glanzeffekte entstehen.

Die Schlangenkette - feingliedrig und beweglich wie ihr Vorbild in der Natur

Die Schlangenkette hat ihren Namen von den schmalen, kleinen, eng aneinandergefügten Gliedern, die diese Kettenform charakterisieren. Dabei ist sie, verglichen mit anderen, eng gegliederten Halsketten aus Gold oder Silber sehr beweglich und die Halsketten erinnern von Weitem an goldene oder silberne Flüsse, in denen sich das Licht spiegelt.

Die Venezianer-Kette - eine Weiterentwicklung der Ankerkette in quadratischer Optik

Auch bei der Venezianer- oder auch Mignon-Kette genannten Halskettenform greifen die Glieder wie bei der Ankerkette ineinander. Allerdings handelt es sich bei dieser Kettenform um flache, bandartige Glieder mit auffälligem markanten Glanz. Die ebenso elegante wie eckig-strenge Anmutung dieser Kettenform ist bei Männern besonders beliebt.

Halsketten und ihre Verschlüsse

Was wären Halsketten aus Gold oder Silber ohne die jeweils sorgfältig ausgestalteten und perfekt ausgearbeiteten Verschlüsse? Denn bei Kettenverschlüssen ist die handwerkliche Perfektion und Kunstfertigkeit der Gold- und Silberschmiede besonders gefragt. Auch wenn es wie bei den Kettenformen viele verschiedene Verschlussvarianten gibt. Die beliebtesten sind der Karabinerverschluss samt seinen diversen Varianten: Magnetverschluss, Federringverschluss und Knebelverschluss

Der Karabinerverschluss in allen seinen Varianten

Die sicherste und zugleich eine der formschönsten Verschlussvarianten ist der Karabinerverschluss. Sein Name ist militärischen Ursprungs, denn einst nutzten Kavalleristen einen Karabinerhaken für ihre Karabiner-Langwaffen. Mit diesem Schnapphaken konnten sie die schwere Langwaffe nach ihrem Einsatz rasch befestigen - und gegebenenfalls den Kampf mit Pistolen oder anderen Blankwaffen weiterführen. Die zierlichere Variante als Halskettenverschluss funktioniert im Prinzip genauso: Am einen Ende der Halskette befindet sich der Karabiner, in dessen Innern sich eine kleine Feder, der sogenannte Schnapper befindet. Sobald die Öse vom anderen Halskettenende an den Karabiner geführt wird, schnappt dieser zu. Ein solcher Schmuckverschluss ist leicht zu handhaben und bietet größtmögliche Sicherheit. Außerdem ist er ebenso attraktiv wie dezent und passt deshalb zu allen Halsketten aus Gold und Silber. Eine noch komfortablere und ebenso sichere Variante des Karabiner-Verschlusses ist der Fancy-Karabiner. Hierbei müssen Sie lediglich den Hebel des Karabiners nach hinten ziehen und warten, bis die Öse mit einem hörbaren Klick einrastet. Eine weitere Variante ist der ovale Karabinerverschluss. Hierbei ist die Karabiner-Seite oval geformt und bietet so komfortableren Spielraum für das Einlegen der Öse.

Magnetverschlüsse für Halsketten - schlicht und einfach, dabei enorm praktisch und sicher

Bei Magnetverschlüssen sorgen kleine Magnete an beiden Enden Ihrer Halskette aus Gold oder Silber für sichere Anziehungskraft: Sobald Sie die beiden Enden der Kette einander annähern, ziehen sich die unterschiedlich gepolten Magnete gegenseitig an und verschließen Ihre Halskette aus Gold oder Silber elegant und sicher.

S-Hakenverschlüsse - zierlich und elegant, allerdings weniger sicher

Der S-Haken-Verschluss verdankt seinen Namen seiner Form: Am einen Ende der Kette wird dabei ein feines, goldenes oder silbernes Metallteil in Form eines S gearbeitet. Am anderen Kettenende befindet sich eine kleine Öffnung, in die das s-förmige Metallteil gehakt wird und es so sehr dekorativ schließt. Leider ist diese Variante weniger sicher und sollte deshalb für sehr wertvolle Halsketten aus Gold oder Silber aus Sicherheitsgründen nicht verwendet werden.

Der Federringverschluss - sehr sicher, sehr beliebt

Beim Federringverschluss handelt es sich nach dem Karabiner um die beliebteste und sicherste Verschlussart von Gold- und Silberketten. Der Federringverschluss am einen Ende der Kette verfügt über eine integrierte Feder. Zieht man diese mit dem Daumennagel an einem kleinen Hebel zurück, so öffnet sich ein Spalt, in den die Öse des anderen Halskettenendes gesteckt wird. Lässt man die Feder wieder zurückschnappen, so ist diese Öse fest und sicher in dem Federring verhakt. Dieser mit etwas Übung relativ einfach zu handhabende Schmuckverschluss bietet größte Sicherheit und passt ebenfalls zu allen Halsketten aus Gold und Silber.

Knebelverschluss - einfach zu handhaben und sehr dekorativ

Den Knebelverschluss kennen viele als Verschlussmechanismus für praktische, wärmende Kleidungsstücke wie zum Beispiel den Dufflecoat. Und auch als Schmuckverschluss bietet er die gleiche, völlig einfache und dabei überaus dekorative Handhabung: Am einen Ende der Kette befindet sich ein etwas dickeres, längliches Metallstück. Dieses Metallstück kann ganz im Stil der Halskette ausgeführt werden und bildet so einen zusätzlichen, attraktiven Hingucker. Das andere Ende der Kette bildet ein Ring. Geschlossen wird die Kette, indem Sie das längliche, verzierte Metall durch den Kreis führen und diesen so quasi blockieren. Diese sehr einfache Handhabung ist leider nicht ganz so sicher wie ein Federring oder Karabiner, zeugt aber häufig von höchster Gold- und Silberschmiedkunst.

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