Echte Perlenketten kaufen

Aufrufe 2 Mal bewertet mit „Gefällt mir” Kommentare Kommentar
Mag ich anklicken, wenn dieser Ratgeber hilfreich war
 

Zuchtperlen. Ein Geschenk der Natur.

Echte Perlen unterstreichen Ihre Erscheinung bei vielen Gelegenheiten!
Jedes Perlencollier ist ein Unikat und wird von uns mit großer Sorgfalt handgefertigt. Aus einer großen Auswahl von Perlen können wir für Sie Ihre individuelle Kette, Ihr Armband oder Ihre Ohrringe herstellen.
Unsere Süßwasserzuchtperlen werden in China in der Provinz Zhejiang in großen Seen gezüchtet. In Süßwassermuscheln Hyriopsis Cumingi werden die Perlen durch Implantation von mehreren Mantelepithel Stückchen gezüchtet. Die Ernte pro Perlmuschel kann bis zu 30 Perlen betragen. Diese Süßwasserperlen bestehen bis zu einer Größe von ca. 9 - 10 mm aus solidem Perlmutt und sind daher sehr haltbar und leicht zu pflegen. Es gibt sie in vielen schönen Farben und Formen.
Neue Methoden und Perlmuschelzucht in China ermöglichen es nun auch bei Süßwassermuscheln Perlmuttkerne zu implantieren. Die neuen Züchtungen werden als Fireballs, Kasumiga, Ikecho-gai oder Ming pearls bezeichnet.

Perlenfarben

Natürliche Perlenfarben von Süßwasserperlen variieren zwischen weiß, creme, rosa, orange, purple rot, lavendel und grau.





Natürliche Farben von Tahitiperlen variieren zwischen schwarz, oliv, grün, silber und aubergine.
Tahitiperlen mit Ringe

 

 
 

Perlengrößen

Wählen Sie Ihre Perlengröße zwischen 5 mm bis 12 mm bei runden Formen. Baroqueperlen stehen in den Größen 6 - 12 mm, Baroque Formen wie chinesische Keshi Perlen in den Größen 8 - 16 mm zur Verfügung. Bei den neuen Züchtungen Kasumiga mit Kern werden auch Perlgrößen von 12 -15 cm angeboten.

kasumiga pearls near round 11-12 mm

Kasumiga beste Qualität




Kasumiga 11-12 near round
mittlere Qualität




 

Perlen Preis

Der Wert einer Zuchtperle richtet sich nach der Perlenherkunft, der Seltenheit, der Perlenform, der Perlengröße, der Perlenfarbe, der Oberflächenbeschaffenheit und nach dem Perlenlüster und dem Oberton.
Perlen Lüster zeigt sich in dem Grad der Lichtreflexion der Perlenoberfläche. Perlen mit sehr gutem Lüster haben eine glatte reine Oberfläche und einen tiefen Glanz und Schimmer. Besonders wertvoll sind Perlen mit Spiegelglanz dem sog. metalic luster. In diesen Perlen reflektieren Sie sich wie in einem Spiegel. Je stärker der Lüster, so besser die Perlenqualität und so wertvoller ist die Perle.
Den Grad der Reflexion können Sie beim Vergleich der Perlen erkennen. Ist der Reflexionspunkt groß und hat einen verschwommen Rand, dann ist der Lüster gut. Ist der Reflexionspunkt kleiner und hat einen scharfen Umriss, dann ist der Lüster sehr gut. Bei Perlen mit mittlere Qualiät erscheint die Perle kreidig und glänzt an einigen Stellen nicht viel. Salzwasserperlen haben einen stärkeren Lüster als Süßwasserperlen. Besonders schön ist der Glanz von Keshiperlen. Die natürlich schillernden Farben und der Glanz von Keshiperlen guter Qualität sind etwas ganz Besonderes für Perlenliebhaber.
Der Zuchtort der Perlen gibt die Preisklassen vor. Salzwasserperlen: Südseeperlen, Tahitiperlen, Japan Akoya, China Saltwater, Süßwasserperlen: Tailand, China freshwater.
Die Perlenform ist ein Preiskriterium, welches sich auf die Häufigkeit der Vorkommen begründet. Die wirklich runde (spherical) Zuchtperle ist sehr selten. Bei Salzwasserperlen, welche sich um einen runden Nucleus entwickeln, kann man Sie häufiger finden als bei Süßwasserperlen. Eine wirklich runde Süßwasserperle von 12 mm mit sehr gutem Lüster schon eine besondere Rarität und kann so wertvoll sein, wie eine Südseeperle.
Die Wachstumszeit der Perle in der Muschel beträgt zwischen einem und 3 Jahren. Danach richtet sich die Stärke der Perlmuttschicht um den Nucleus bei Salzwasserperlen und die Größe von Süßwasserperlen. Die Perlmuttschicht von Salzwasserperlen kann zwischen nur 0,2 mm und 1 -2 mm betragen.
 

Wie empfindlich sind Zuchtperlen?

Salzwasserperlen mit dünner Perlmuttschicht sind empfindlich gegen Verkratzen und chemischen Einflüssen wie Parfum und Hautcreme. Sie können sich abtragen. Vor einiger Zeit hatte ich einen Auftrag zur Reinigung und Neufassung einer Ayoka-Perlenkette, die ca. 10 Jahre alt war. Die Perlen waren teilweise matt. Das Perlmutt war hauchdünn und splitterte leicht um die Bohrungen. Für die Haltbarkeit von Zuchtperlen ist die Stärke der Perlmuttschicht maßgebend. Diese kann man ggf. an der Bohrung sehen. Der Blick durch eine Juwelierslupe kann Informationen über die Perlenqualität geben.
 

Perlenstrang

Die Verarbeitung der Perlen, das Polieren, das Bohren, die Zusammenstellung eines Strangs ist eine Kunst für sich. Perlen im Strang sollen dieselbe Größe und Form haben und farblich zusammenpassen.Sie sollen mittig gebohrt sein.
Zwei Handgriffe geben Aufschluss über den Perlenstrang:
1. Rollen Sie den Strang und beobachten Sie, ob die Perlen rundlaufen oder eiern. Bei Letzterem sind die Perlen nicht mittig gebohrt oder es handelt sich um Potato- oder Baroqueperlen. Beobachten, Sie wie der Glanz der Perlen sich beim Rollen verändert und überlegen Sie dabei, ob Lüster, Farbe und Form Ihnen gefallen.
2. Spannen Sie den Strang und sehen Sie den Strang entlang. Sie werden schnell erkennen, ob eine Perle aus der Reihe tanzt.
Wert hin - Perlenqualität her - Perlen sollen Freude machen und edel aussehen. Ich persönlich schätze die erschwinglichen Perlen mit Wachstumsmerkmalen und gutem Glanz. Sie sind interessant und sehen auf den ersten Blick echt aus. Kombiniert mit einer edlen glatten oder matten Schließe wird daraus ein wunderschönes Schmuckstück.
 

Gefärbte Perlen

Der aktuelle Trend – gefärbte Zuchtperlen in Grau-, Grün-, und Blau- und Rottönen. Ist das nicht wunderbar - echte Zuchtperlen passend zu jedem Outfit? Gönnen Sie sich dieses Vergnügen! Eine Perlenkette, die man jeden Tag tragen kann!










Welche Farbe?
Wenn Sie schon eine Farbberatung hatten, ziehen Sie Ihre Farbkarten beim Perlenkauf zu Rate. Im Kürze: Winter- und Sommertypen (schwarze und blonde Haare) - weiße und schwarze, grau, blaue und rote Perlen, kühle Farben. Frühling- und Herbsttypen (dunkelblond) - cremeweiße, taupe, türkisfarbene, dunkelblaue, goldene, weinrote Perlen (eher warme Farben). Im Online-Shop sind interessante Bespiele. Weitere Farben auf Anfrage.
 

Tahiti Perlen

Tahitiperlen werden im Meerwasser vor den Polinesischen Inseln gezüchtet. Die Perlmuschel Pinctada margaritifera wird hierzu oft verwendet. Sie ist bekannt für Ihre wunderschönen Perlenfarben.Tahiti Perlen sind Zuchtperlen mit einem Kern aus Perlmutt.
Bei der Perlenzucht wird der Perlmuschel ein Kern aus Perlmutt sowie ein Stückchen Mantelepithel einer Spendermuschel implanitert. Danach wird die Muschel gepflegt und wieder ins Meerwasser eingesetzt. Die Zellen des Mantelepithels sowie die Mineralien im Meerwasser bestimmen die Perlenfarbe. Das Perlmuttwachstum der Pinctada margaritifera beträgt 1-2 mm pro Jahr und bestimmt die Verweilzeit der implantierten Muschel im Meerwasser bis zur Perlenernte. Die Perlenform ist ein Ergebnis der Wachstumsbedingungen im Meer. Sind die Bedingungen optimal, finden kaum Erschütterungen durch Wasserbewegungen statt, das Nahrungsangebot ist gut und die Wassertemperarur gleichmäßig, wird die Perlmuschel sorgfältig gepflegt und von Algen befreit, dann lagert sich das Perlmutt gleichmäßig um den Kern ab. Der Idealfall einer wirklich runden Perle von sehr guter Qualität kommt selten vor und entspricht nur 2,5 % der Perlenernte. Die Perlenformen rund entsprechen 11 %, fast rund 19,5 %, halbbarock 25 %, geringelt (cerclée) 31 % und barock 11 % der Perlenermte.









Tahiti Perlen Preis.
Der Preis ergibt sich aus dem Aufwand bei der Perlenzucht, der Seltenheit der Perlen und dem Marketing/Qualitätsmanagement.Bei der Tahitiperlenzucht wird nur ein Kern aus Perlmutt in das Innere (Gonade) der Perlmuschel implantiert. Die Kerne sind recht groß und belasten die Perlmuschel. Von 2000 Austern sterben 1000 bei der Aufzucht. 1000 implanitierten Perlmuscheln ergeben durchschnittlich 360 brauchbare und 40 unbrauchbare Perlen. 200 Perlmuscheln gehen bei der Implatation oder später ein, 300 stoßen den Kern ab, 100 sind unbrauchbar.
Tahiti Perlen sind selten und kostbar. Das Perlenamt in Französich Polinesien führt zur Erhaltung der Perlenqualität ein Qualitätsmanagement sowie auch Kurse durch. Jede Perlenfarm erhält eine Zulassung des Perlenamts. Die Perlenernte jedes Zuchtbetriebs wird kontrolliert und bewertet. Dabei wird mit Durchleuchtung der Tahiti Perlen festgestellt, ob die Perlmuttschicht auch Nacre genannt die Mindestdicke von 0,8 mm erreicht hat und die Perle von ausreichender Qualität ist.  Alle Perlen, die den Qualitätsregeln des Perlenamts Maison de la Perle nicht entsprechen werden zerstört. Als Käufer können wir davon ausgehen, dass wir mit echten Tahiti Perlen haltbare Qualität erwerben, die auch auf längere Sicht ihren Wert behalten.
 
 
 



 


Chinesische Perlenzucht - ein halbes Jahrhundert Innovation

Als der chinesische Professor Xiong Daren des Fischereinstituts von Zhanjiang im Jahr 1962 die ersten Versuche mit der Perlenzucht und der einheimischen Perlmuschel in Anlehnung an die japanische Perlenzucht im Biwasee begann, konnte man noch nicht absehen, welchen rasanten Verlauf die chinesisiche Perlenzucht nehmen würde.
Schon im selben Jahr wurde das Verfahren in der Perlenzucht in der Provinz Jiangsu angewandt und die ersten Perlenfarmen gegründet. Auf dem Canton Fair 1972 wurden die ersten chinesischen Zuchtperlen vorgestellt. Sie waren klein, reisförmig mit blasiger Oberfläche. Die damals markbeherrschenden japanischen Perlenfirmen kauften diese und alle folgenden Ernten bis ca. 1980 auf und vermarkteten sie oft als japanische Biwa Perlen. Der Perlmuschel wurde damals bis zu 50 Mantelepithelstücken besetzt. Diese Enge in der Perlmuschel führte zu dieser Form und der damals gewünschten großen Perlenanzahl.

Es dauerte einige Zeit bis sich die chinesische Perlenindustrie sich emanzipierte. Ein unglaublicher Anstieg der Perlenproduktion setzte ein und führte auch zu Überproduktion und Preisverfall. Folgende Perlenmengen wurden produziert: 
1967 ca. 500 kg
1972 ca. 11.000 kg
1983 ca. 35.000 kg
1991 ca. 150.000 kg
2010 ca. 1,500.000 kg
Die erste Welle der Innovation mit der Perlmuschel 'Hyriopsis cumingi' führte die chinesische Perlenproduktion weg von der Biwaperle zu größeren Perlen mit runder oder ovaler Form. Mit der Verbesserung der Perlenzuchttechniken und konnten um das Jahr 2000 bald größere runde, sehr gute Perlen gezüchtet werden, welche die Qualität von japanischen Zuchtperlen erreichen und in internationalem Vergleich bestehen.
'Hyriopsis cumingi'

Hyriopsis Cumingi Perlmuschel



Mit großem Ehrgeiz verfolgten chinesischen Perlenzüchter eine Verbesserung der Qualität und erschufen um ca. 2009 mit der Kreuzung von japanischem 'Hyriopsis Schlegeli' (biwa pearly mussel) mit chinesischen Perlmuscheln 'Hyriopsis cumingi' (triangle mussel) eine große, bauchige, widerstandsfähige Hybrid-Perlmuschel genannt ‚leisure mussel‘, welche in drei Jahren jeweils mit unterschiedlichen Nuclei (CCSB coin-bead/spherical bead Verfahren) stückt werden. Die neuen Züchtungen werden als Fireballs, Kasumiga, Ikecho-gai oder Edison Perlen bezeichnet.

Edison Perlen rosa natur mit metallischem Lüster




Die neue Hybridmuschel hat ohne Zweifel die Richtung der chinesischen Perlenzucht geändert. Es entstehen Perlen, welche mit nichts Vorherigem vergleichbar sind. Runde Perlen mit metallischem Glanz und unglaubliche  Naturfarben werden seit neuestem angeboten.
Beobachtet man die beachtlichen Innovationen der chinesischen Perlindustrie der vergangen 50 Jahre, können wir sicherlich für die Zukunft noch so manche überraschend, entzückend neue Zuchtperlen erwarten.

Kasumiga in schöne Naturfaben

 
Möchten Sie Ihr Wissen weitergeben? Erstellen Sie Ihren eigenen Ratgeber… Verfassen Sie einen Ratgeber
Weitere Ratgeber erkunden