Ebay und seine Verantwortung gegenüber den Käufern

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Ebay stiehlt sich aus der Verantwortung und lässt die Käufer völlig allein

 

 

Nachdem es jetzt wohl amtlich sein dürfte , dass das SELECTRONICA-Imperium am Ende ist , bleiben viele hundert Kunden mit einer unfreiwilligen Geldspende an Daniela Kaufhold und ihre Bandenmitglieder allein zurück - Ebay trägt daran Mitverantwortung!

Nicht unkalkuliert ließ Ebay erst den Käuferschutz auslaufen, bevor es die tiefgreifende Bewertungs-Reform im Mai 2008 umsetzte , denn Ebay wusste genau , welcher Gattung von Kaufleuten mancher Ihrer sogenannten Powerseller angehörten, was besonders natürlich auch auf SELECTRONICA zutrifft , das von Ebay weit über das vernünftige Maß hinaus verhätschelt wurde.

Lange Zeit war bekannt , dass SELECTRONICA die Souveränität über ihre Einkäufe und Verkäufe verloren hatte und nur noch den Mißständen hinterherwirtschaftete , die inkompetente Geschäftsführung bzw. fehlendes Controling zu verantworten hatten.

Schon seit Ende 2006 beschwerten sich schließlich in den entsprechenden chinesischen Internet-Blogs die SELECTRONICA-Zulieferer über instabile bzw. ganz ausbleibende Zahlungen der EUSA-Group , also SELECTRONICA.

Ebay wußte genau , dass sie mit der Umstellung der Bewertungen nun auch den Absatzhandel von SELECTRONICA massiv beschädigen bzw. zerstören würden , es gab aber keinerlei Warnungen an noch potentielle Käufer , noch eine Stellungnahme der oberen Geschäftsleitung von Ebay an die Öffentlichkeit.

Nachdem nach der Bewertungsreform die gößten SELECTRONICA-Accounts ( "weisse-villa","daniks-world" etc. ) mit einem Einstellungsstopp sanktioniert wurden , gestattete es Ebay Frau Kaufhold weiterhin , noch einige weitere Produkte durch neue Accounts ( "sanitare","perfekt-sanitär", perfekt-moebel"etc.) zu vertreiben und damit noch mehr Kunden zu prellen.

Alleine das unsolide Geschäftsmodell von SELECTRONICA - nicht vorrätige Ware mit Vorkasse-Systemen zu verkaufen - hätte Ebay niemals gestatten dürfen,denn jeder Erstsemester-Student weiß , dass dieses Modell nur geeignet ist, um auf die Nase zu fallen.

Nicht umsonst sagt man : "Wenn Du Gott zum Lachen bringen willst , mache einen Plan !"

Das Vorkasse-Modell ergibt, gepaart mit der Ebay-Bewertungsreform , mittelfristig zwingend den GAU , wewegen dieses Geschäftsmodell ja auch irgendwie für den Otto-Normal-Verkäufer laut Ebay-AGB  ausgeschlossen wurde .

Erstaunlicherweise hatte SELECTRONICA eine passabele Kapitaldecke bis Ende 2006, 2007 reduzierte sich diese jedoch schlagartig um mehr als 20 % mit stark fallender Tendenz - Ebay tat nichts !

Controling ?

Fehlanzeige !

Die Käufer jetzt so - vor allem hinterhältig - ohne jeden Käuferschutz alleine stehen zu lassen , obwohl Ebay den GAU mitzuverantworten hat , ist schlechterdings eine Riesenschweinerei.

Ebay hat die ganze Zeit über sehr gut an den SELECTRONICA-Käufern bzw. SELECTRONICA verdient und war durch informelle Treffen der beiden Geschäftsführungen ( Ebay und SELECTRONICA ) stets über alle Entwicklungen bestens informiert, sodass es alleine schon eine Frage des Anstands ist, sich schleunigst mit einem Statement der Ebay-Geschäftsführung an die Öffentlichkeit zu wenden und kooperativ an einer Ausgleichslösung zu arbeiten.

Der Standpunkt : " Es besteht leider kein Ebay-Käuferschutz mehr, jedoch wäre Ihre Bestellung über PAYPAL bis 1000 Euro versichert gewesen", ist einfach unmöglich, zumal SELECTRONICA niemals PAYPAL akzeptiert hat - das geht nämlich beim Vorkasse-Modell ( erst bezahlen lassen , dann Ware organisieren ) nicht !

Das war Ebay alles egal,solange die Gebühren und Provisionen flossen.

Wer behauptet, SELECTRONICA habe dem Käufervertrauen bei Ebay geschadet , sollte auch daran denken , dass Ebay SELECTRONICA über eine so lange Zeit gewähren ließ .

Als es Ebay dann schließlich zu heiß wurde , schafften sie erst klammheimlich den Käuferschutz ab, dann SELECTRONICA : Für mich als Käufer ist die Ebay-Geschäftsführung genauso verantwortlich für den Vertrauensschwund und noch weit mehr...

 

 

Geht´s noch ??

Zensiert Ebay jetzt meine Ratgeber?

 

Hier fehlt ein Teil !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!????????????????????

 

Aber gern nochmal :

Das, was Ebay durch seine Pressesprecherin verkünden ließ :

"(...) Betrugsquote nur im Promillebereich bei den Ebay-Gesamtgeschäften, (....) die meißten Käufer waren durch PayPal abgesichert (...)" ,

können geprellte Käufer nur noch als Hohn und Spott auffassen, wenn hier in dieser Bananenstatistik Äpfel mit Birnen verglichen werden :

Nichts ist uninteressanter als die Betrugsquote eines Händlers ( oder aller Händler ) im Vergleich zur Gesamtzahl der Ebay-Geschäfte , interessant ist nur, wie hoch die Betrugsquote in definierten Sparten ist.

Wenn man nach der Betrugsquoute im Möbelbereich schaut - also die Quote eines unseriösen Möbelhändlers ( oder aller unseriösen Möbelhändler ) zu allen anderen vergleichbaren Möbelhändlern errechnet , hat das alles rein gar nichts mehr mit einem "Promillebereich" zu tun - da geht´s um satte Prozente !

Ebenso betrifft das den Handybereich,Uhrenbereich,Schmuckbereich,Autobereich und - hey, wer hat hier noch kein gescheppertes Versace-Hemd von Ebay im Schrank? - natürlich den Bekleidungsbereich.

Vielleicht sollte Ebay die Betrugszahlen auf die Weltbevölkerung umrechnen, dann wären´s gerundet 0 . 

 

Und die Sache mit PayPal......

In meiner Angebotsbeschreibung vom 16.04.08 wird PayPal ( und jeder andere Treuhandservice ) kategorisch als Zahlungsart ausgeschlossen , obwohl 94 ,9 % positiv ??

Wie konform ist das eigentlich mit den Ebay-AGB ?

Fakt ist doch, dass Selectronica niemals PayPal akzeptiert hat ( außer 1 Woche vor Torschluß  als sowieso keine Ware mehr rausging ) , Ebay tolerierte das.

Jetzt schießt Ebay seinen einst bejubelten Vorzeige-Platin-Powerseller mit der Bemerkung ab : " (...) so etwas kann natürlich immer mal passieren (...)" :

 

Ihr seid ja feine Herrschaften in Dreilinden !

Von 12  bis Mittag würd´ ich Euch trauen !

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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