Ebay Geschäfte abwickeln bei Verkauf

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Angebote erstellen und beobachten, Geschäfte abwickeln - Ebay-Auktionen kosten viel Zeit. Doch mit der richtigen Software und einigen Tricks verringern Sie den Aufwand. Wir stellen Ihnen die besten Tools vor und geben Tipps.

Das Ersteigern und Verkaufen von Waren über das Internet entwickelt sich zum Volkssport. Quartal für Quartal meldet das Web-Auktionshaus Ebay neue Umsatzrekorde und steigende Mitgliederzahlen. Schon heute gibt es in Deutschland zahlreiche Powerseller, die den Handel über Ebay zum Beruf gemacht haben. Sie setzen Monat für Monat Waren im Wert von mehreren Tausend Euro um.

Doch auch wenn Sie nur einfach Ihren Keller entrümpeln wollen, steigt der Aufwand für Einstellen, Beobachtung und Kaufabwicklung schnell an. Dann sind nützliche Utilities gefragt, die Ihnen die Sache leichter machen. Wir stellen Ihnen die besten Tools vor und geben Tipps.

Bevor Sie Ihre Waren bei Ebay anbieten, sollten Sie einige Grundregeln kennen lernen. Mit unseren Tipps und Tricks bessern Sie dann schnell mal Ihre Kasse auf. Das ist gar nicht so schwer, wie Sie möglicherweise annehmen.

Das A und O beim Verkauf von Waren aller Art per Ebay sind die Angebotstexte. Schließlich bieten sie die einzigen Informationen, die ein potienzieller Käufer zunächst hat. Ein attraktives Layout hilft zusätzlich beim Verkauf. Wenn Sie Texte auf der Ebay-Site erstellen, können Sie in den Formularen, die Ebay Ihnen bietet, allerdings standardmäßig nur mit Fließtext arbeiten und müssen umständlich HTML-Befehle eingeben (etwa <p> für Absatzmarken oder <b> für Fettschrift). Oder Sie schalten auf den ebenfalls unkomfortablen HTML-Modus um.

Einfacher geht's mit einem externen Angebots-Editor. Damit können Sie grafisch ansprechend aufbereitete Texte erstellen, die Ihre Verkaufschancen wesentlich erhöhen. Ein leistungsfähiges Tool ist beispielsweise die Shareware Auktionsbuddy. Wenn Sie regelmäßig Waren bei Ebay anbieten, ist das Geld sicher gut angelegt. Ein einfaches Utility bietet Ebay selbst kostenlos unter dem Namen Turbo-Lister an.

Wichtigstes Element neben einer aussagekräftigen, aber nicht zu ausführlichen Beschreibung ist das Bild der Ware. Denken Sie als Verkäufer daran, dass Sie Produktfotos nicht einfach aus Angeboten anderer Auktionen herauskopieren dürfen. Das ist zwar gängige Praxis, verstößt aber gegen das Urheberrecht

Der Ersteller des Fotos könnte Sie daher zur Rechenschaft ziehen und hätte vor Gericht gute Chancen, ein Nutzungshonorar zugesprochen zu bekommen. Greifen Sie also besser selbst zur Kamera.

Ein Ärgernis für viele sind die steigenden Gebühren, die der Verkäufer übrigens nicht mehr auf den Käufer abwälzen darf. Gerade im Juni hat Ebay erneut viele Gebühren erhöht. Begründet wurde das mit einer EU-Richtlinie, zu deren Umsetzung auch Ebay verpflichtet ist. Danach muss das Auktionshaus jetzt für sämtliche Auktionen 19 Prozent Mehrwertsteuer abführen.

Weitere Kosten fallen für den Versand an. Anders als die Ebay-Gebühren trägt die Versandkosten aber im Allgemeinen der Käufer. Als Verkäufer gehen Sie kein Risiko ein, wenn Sie auf versicherter Sendung bestehen. Wenn dann ein Paket verloren geht, haftet das Versandunternehmen. Außerdem können Sie nachweisen, dass Sie die Ware auch tatsächlich abgeschickt haben - das ist bei unversicherten Sendungen wie Päckchen nicht der Fall. Diese sollten Sie daher nach Möglichkeit mit einem Zeugen zusammen aufgeben.

 

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