EPIPHONE ES 335 Dot-Studio

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Achtung - mit dem Zusatz "Dot" vertreibt EPIPHONE verschieden ausgestattete Gitarren, die alle auf dem Prinzip der ES 335 basieren. Die "Dot-Studio", welche ich mir gekauft habe, ist die am einfachsten ausgestattete Gitarre der "Dot"-Reihe, erkennbar an nur zwei Potis und einem Umschalter, sowie einem fehlenden Schlagbrett und fehlenden Bundmarkierungen auf dem Griffbrett. Zu letzterem ist anzumerken, daß die Bundmarkierungen auf der Oberkante des Griffsbretts vorhanden und für den Spieler erkennbar sind. Nur das Publikum sieht sie nicht.

Es handelt sich um eine hervorragend verarbeitete E-Gitarre mit zwei durchsetzungsstarken ALNICO-Humbucker-Tonabnehmern. Die Gitarre ist mit zwei Reglern für Lautstärke und Klang einfach, aber ausreichend ausgestattet.

Die Lackierung dieses Typs ist grundsätzlich einfarbig - gesehen habe ich bisher Angebote in Rot und Schwarz wie abgebildet, sowie in Iceblue. Ob es noch weitere Farben gibt, weiß ich nicht.

Die Gitarre ist mit sehr guten und leichtgängigen Tunern ausgestattet und hat eine hohe Stimmstabilität. Ich habe aber mit der Umrüstung der im Neuzustand aufgezogenen .09er Saiten auf .10er Saiten in Bezug auf die Verbesserung der Stimmstabilität gute Erfahrungen gemacht. Ist vermutlich aber auch Geschmacks- und Glaubenssache.

Der recht dicke verleimte Hals (erinnert mich irgendwie immer an eine Baseball-Keule) ist Nichts für zarte Minihände - man sollte schon Hände zum Zupacken haben.

Preis/ Leistung: hervorragend
Ausstattung: ok
Spielfreude: groß
Freude nach der Anschaffung nach 10 Monaten: immer noch vorhanden.

Ich würde mir das Teil wieder kaufen. Einfach preiswert und prima!

Aktueller Hinweis

Im Verlaufe des normalen Gebrauchs meiner Gitarre hatte sich die Überwurfmutter auf der Steckerbuchse unmerklich gelockert, bis sie eines Tages von alleine abfiel und die Steckerbuchse nach innen in den Korpus rutschte. Die innere Unterlegscheibe fiel in den Korpus und ließ sich durch eines der F-Löcher herausschütteln.

Nunmehr stellte sich aber ein Problem, das ich nicht selber lösen konnte und weshalb ich die Gitarre an den  Händler zurückschicken mußte: Die Steckerbuchse liegt räumlich vom F-Loch so weit entfernt, daß es für mich nicht möglich war, sie mit aufgelegter Unterlegscheibe - ohne daß die Unterlegscheibe vom Schraubgewinde herunterfällt - vom F-Loch aus durch das gebohrte Loch im Korpus hindurch zu führen, um sie dann von außen die Mutter wieder aufzuschrauben - wozu im übrigen ja auch ein Festhalten der Buchse von innen notwendig ist. Sonst würde man ggf. das angelötete Kabel abdrehen.
Für diese nur auf ersten Blick simpel erscheinende Reparatur ist offenbar Spezialwerkzeug erforderlich, was mir nicht zur Verfügung steht.

Daher der überlebenswichtige Tipp für den Gebrauch der Gitarre, wenn man Kosten für den Gitarrenbauer vermeiden will: Kontrolliert die Festigkeit der Überwurfmutter an der Steckerbuchse und zieht sie ggf. rechtzeitig fest - sonst gibt´s richtig aufwendigen Stress... 

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