E-Gitarren- welcher Preis ist gerechtfertigt........

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Ich will mal ganz allgemein anfangen,

Von unterer bis oberer Preisklasse sind die Sprünge in der Qualität groß.

Von der Oberen bis zur Spitzengruppe ist der Qualitätsunterschied häufig gering aber sehr teuer zu bezahlen. Häufig auch nur optischer natur, denn hier werden besonders selektierte schöne hölzer verwendet.

Es gibt billiggitarren (Preise unter 100.- - 150.-Euro),

deren Existenz sehr anzuzweifeln ist, denn weder bespielbarkeit noch Tonentfaltung machen hier Sinn.

Im Mittleren Segment kann es die größten unterschiede im Preis Leistungsverhältnis geben (von 400 bis 1500.-€).

Die Höchste Klasse Beginnend irgendwo bei über 1200.- bis hin zu 5000.-

Wir konzentrieren uns auf das Mittlere Segment.

Will man einen Markennamen muß man diesen von vorn herein weitaus teurer bezahlen (vorteil zum Großteil Wertbeständiger).

Wenn ihr also Gitarre lernen wollt kauft Euch lieber eine bessere gebrauchte für 150.- als eine Neue für 140.- Euro. Wenn ihr aufhört und merkt gitarre ist nichts für mich, erzielt Ihr häufig den gleichen Preis wieder wenn ihr sie verkauft. Noch ein Vorteil wenn ihr weiterspielen wollt,weitaus besserer Bundausrichtung , besserer Sound  und nach ein paar mal spielen und hier hängen bleiben und da hängen bleiben ist sie eh nicht mehr neu.

Wenn man das glück hat und sich ein wenig auskennt wo die Gitarren her kommen kann man fantastische Schnäppchen machen. Denn häufig werden Prototypen unter einem Synonym auf der Messe vorgestellt, die von Hölzern, Verarbeitungsqualität, Sound, Bespielbarkeit so sind daß sie von Marken wie Ibanez, Dean, Epiphone,Schecter, ....und und und produziert werden, dann aber locker das doppelte bis 3 fache kosten und genau aus der gleichen Schmiede kommen. Ein relativ gutes Merkmal ist bei diesem mittleren Segment verleimter Hals und als Body: Mahagonie mit einer massiv Ahorndecke z.B.

Wenn ihr gar keine angaben über die Hölzer habt , lieber die Finger davon lassen, es könnte Presspappe mit Harz sein.....

Wichtig sind massive Hölzer,

Geschraubter Hals erbibt wieder einen anderen Sount vom "Attack" her.

Diesen unterschied hören jedoch die wenigsten.

Es gibt gitarren mit 24 Bünde und welche mit 22 Bünde noch vor ein paar jahren konnte man alleine daran erkennen, die Heavy Gitarre hat 24 meist Jumbo Bünde(also Dicke Bundstäbchen)die Rock und Blues Gitarre 22 Bünde meist mittlere bis Dünne Bundstäbchen, heute wird häufig alles durcheinander geschmissen.

Als Anfänger prinzipiell die Finger von Floyd rose Tremolos oder anderen Tremolos lassen. Sie bedürfen besonderes können und das Handauflegen wird sehr erschwehrt.

Wenn man einer sägenden heavy Sound haben will sind aktiv Pickups sinnvoll, wenn man die Gitarre vom klang her individueller klingen lassen will, also auch die Holzeigenschaften besser herausheben will sind normale Pickups sinnvoller.

Humbucker sind druckvoller, Singelcoils sind sagen wir mal klarer / und individueller im Sound, da sie nur eine bestimmte stelle der Saite abnehmen.

Die gitarre sollte man zum ausprobieren stets ohne verstärker in bespielbarkeit und Sustain vergleichen.

Wichtig zieht die Saiten in jedem Bund die Saiten sollten leichtgängig ohne kratzen über die Bundstäbchen rutschen und der Ton sollte hierbei nicht schlagartig verstummen, hat man 2 oder 3 Modelle die einem sehr gut in der Hand liegen und einem das "leichte spielen" ermöglichen, kann man an den Sound rangehen, denn die Eigentlich Gitarre ist das Griffbrett !!! Alles andere ist unter umständen technisch (durch Effekte oder wahl des Verstärkers oder auswechseln der Pickups) regulierbar.

Also Hauptkonzentration der Hals und Griffbrett samt Bundstäbchen.

Wie dick ist der Hals, naturbelassen oder Lackiert man merkt schnell was einem liegt.

           

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