E-Flite Blade MCX

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Der Heli ist absolut empfehlenswert.

Wenn man die Packung auspackt, sollte man gleich die Bedienungsanleitung lesen.

Wichtigster Punkt:

Man muß immer zuerst die Fernbedienung anschalten, danach erst schließt man den Akku am Heli an.

Man muß immer nach dem Flug zuerst den Akku vom Heli abtrennen, dann erst die Fernbedienung ausschalten.

Bedienung:

Die Fernbedienung ist bei der Auslieferung auf Mode 2 eingestellt und somit ist der linke der zwei Steuerhebel in der Bewegungsrichtung hoch-runter für das Gas zuständig, der Heli steigt oder sinkt, nach oben steigt er, nach unten sinkt er.

In der Bewegungsrichtung rechts-links ist dieser Steuerhebel für die Flugrichtung rechts oder links zuständig, d.h. bewegt man den Hebel nach rechts, geht die Nase des Helis nach rechts.

Der zweite Steuerhebel, der rechte auf der Fernbedienung, ist in der hoch-runter Bewgungsachse für die sogenannte Nickneigung des Helis zuständig, d.h. er fliegt vorwärts, wenn man den Hebel nach vorne schiebt und fliegt entsprechend rückwärts, wenn man ihn nach hinten zu sich zieht.

In der rechts-links Bewegungsachse ist dieser rechte Steuerhebel auf der Fernbedienung für die sogenannte Rollneigung zuständig, also für seitliche Bewegungen. Wenn man also den rechten Steuerhebel nach rechts schiebt, dann bewegt sich der komplette Heli nach rechts. Wenn er also zuvor an einer Stelle schwebte, ohne jegliche Vorwärtsbewegung, so fliegt er nun komplett  seitlich nach rechts.

Wenn man den Heli bekommt, sollte man gleich den Flugakku ins Ladegerät legen, er ist schon vorgeladen und benötigt dann noch ca 25 Minuten, bis er voll geladen ist. Man erkennt, daß er voll geladen ist, weil dann die Leuchtdiode am Ladegerät nur noch alle 20 Sekunden aufleuchtet, später wird dieses Intervall noch länger und irgendwann erlischt sie.

Dann geht man wie oben beschrieben vor:

Fernsteuerung anschalten, kurz warten, sie initialisiert sich, dann steckt man den Akku am Heli an, wartet auch kurz ab, das Cockpit wird beleuchtet, dann steckt man den Akku in die Befestigung unter dem Heli bis zum Anschlag ein.

Man stellt den Heli auf den Boden und nimmt die Fernbedienung, drückt den linken Hebel nach vorne und der Heli hebt ab, schwebt, steigt, sinkt, je nach Hebeleinstellung.

Man muß den Heli bei der Auslieferung nicht austarieren, er ist, so wie er ausgeliefert wird, flugfähig.

Wenn man am Anfang zaghaft mit dem Gas ist, weil man Angst hat, er könne kaputt gehen, dann möchte man zuerst nur ein paar Zentimeter hoch fliegen, aber das ist gerade für Anfänger nicht zu empfehlen, weil der Heli direkt über dem Boden eigentlich am schwersten zu fliegen ist, man spricht hier vom Bodeneffekt, vom Groundeffekt. Es ist also besser, ihn gleich mit ausreichend viel Gas in die Luft zu bringen und ihn in einem Meter Höhe oder höher zu fliegen, wer mag, legt sich zuerst eine Decke unter, aber eigentlich ist das unbegründet, das Teil übersteht auch Abstürze, man sollte dann aber s o f o r t beim erkennbaren oder notwendigen Absturz das Gas auf NULL zurück nehmen, weil das die Rotorblätter und Achse schützt, prallen sie in voller Bewegung auf oder an, ist das wahrscheinlich eher ungünstig und schädlich.

Das Fluggerät ist eine Freude, es macht wirklich Spaß, damit zu fliegen.

Der Originalpackung ist ein einzelner Akku für den Heli beigelegt, weil die Ladezeit bei ca 45 Minuten liegt ist es sinnvoll, sich gleich noch weitere einzukaufen, das verlängert das Flugvergnügen.

Ebenso ist es sinnvoll, sich beim Fliegen einen Kurzzeitmesser, eine Eieruhr einzusetzen, damit man den Flugakku nicht überstrapaziert, man verlängert dadurch die Lebensdauer des Akkus, weil es ungünstig sein soll, wenn man ihn zu tief entlädt.

Ich setze jetzt zur Zeit zwei Flugakkus ein, werde mir aber noch mindestens fünf weitere zulegen, damit man auch mal Freunden den Heli für einen Flug in die Hand drücken kann.

Der Heli ist für den Innenbereich ausgelegt, ich denke, man könnte ihn bei Windstille auch draußen fliegen, habe das aber selbst bislang noch nicht gemacht. Wasser, Regen, Nieselregen soll laut Bedienungsanleitung die Elektronik gefährden, das sollte man also beachten und den Heli solchen Bedingungen keinesfalls aussetzen.

Ich hatte mir zur Vorsicht gleich Ersatzteile mitbestellt, weil ich einen anderen Heli noch am ersten Tag geschrottet hatte, dieser hier fliegt einfach gut und ich habe die Ersatzteile bislang nicht benötigt, ich glaube auch, weil er so leicht ist, daß er wirkich relativ unempfindlich ist.

An die Leute, die dieses Fluggerät entwickelt haben ein ganz großes Danke! Es ist eine wirkliche Freude, damit zu Spielen.

Das Spiel mit einem solchen Heli ist für mich Entspannung pur, ich schalte dabei vom Alltag ab. Der Heli ist von den Fluggeräuschen mit einem leisen Föhn vergleichbar, sein Surren ist in einer angenehmen Tonhöhe, sodaß man ihn auch spätabends oder nachts noch in der Wohnung fliegen kann, ohne Angst haben zu müssen, einen Nachbarn damit zu ärgern.

In der Bedienungsanleitung wird viel vom Trimmen geschrieben, ich denke, das ist vielleicht für Wettkampfflieger wichtig, meinen habe ich bislang noch nicht trimmen müssen, er fliegt stabil und gut.

Für die ersten Flugversuche empfehle ich einen möglichst großen Raum mit einer möglichst großen freien Bodenfläche, später kann man ihn auch in kleinen Räumen fliegen, aber natürlich macht es in einem größeren Zimmer mehr Spaß.

Spannend ist es, wenn man sich verschieden Landeplätze bastelt oder auswählt die dann abwechselnd angeflogen werden, man kann ihn auch gut auf der rechten Hand mal landen und wieder starten lassen, allerdings sollten kleinere Kinder solche Späße wohl am Anfang aus Sicherheitsgründen unterlassen, die Rotoren bewegen sich ja doch sehr schnell und könnten durchaus für die Augen gefährlich sein.

Vor einer Beschädigung von Möbeln oder Gardinen braucht man nach meiner Erfahrung keine Angst zu haben, sobald man sieht, daß man sich verflogen hat, ein Aufprall wahrscheinlich ist, nimmt man das Gas raus und der Heli geht runter, er würde ja auch beim Aufprall abstürzen und wenn er mal etwas berührt, so ist das zumindest bei mir bislang ohne jegliche Folgen geblieben, alles blieb unversehrt, zum Glück.

Das Fluggerät wird Kindern helfen, räumlich zu denken, wird ihre Augen-Hand Koordination schulen, wird ihnen helfen ihre Konzentrationsfähigkeit zu trainieren, wird ihnen mit Sicherheit viel Freude bereiten und ihr Selbstvertrauen stärken, sie werden stolz sein, ein solches Teil fliegen zu können. Vielleicht wird es ihr Interesse an Technik anregen.

Wer bislang meinte, man könne einen Helikopter erst nach langer Übungszeit fliegen, wird mit diesem Helikopter eine Überraschung erleben - man hat von der ersten Minute an seine Freude damit.

Ich wünsche Euch allen von Herzen viel Freude mit diesem wirklich gelungenen Fluggerät.

Volker Schmidt

Korbach

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