Dynamo-Taschenlampen praktisch aller Art taugen nichts!

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Denn sie haben praktisch den gleichen Pferdefuß:

Den Akku.

Die per Kurbeln, Schütteln oder Ratsche eingebrachte Energie muß ja zwischengespeichert werden, damit man nicht permanent kurbeln, schütteln oder drücken muß, um Licht zu haben.
Akkus mögen jedoch nichts so wenig wie Nichtbenutzung. Das heißt, wenn sie ca. ein halbes Jahr nicht benutzt werden, entladen sie sich selbst so weit, daß sie irreversibel beschädigt werden. Nennt sich "Tiefentladung".
Das bedeutet in der Praxis, man müßte so eine Dynamotaschenlampe alle paar Monate über die Kurbel wieder aufladen, nur um den Akku am Leben zu halten. Neuerdings wird dem immerhin Rechnung getragen, daß auf Verpackung und in Verkaufsanzeige erwähnt wird: "Wöchentliches Aufladen des Akkus verlängert dessen Lebensdauer."

Kauft man sich eine Kurbel-Taschenlampe nicht, weil man sich NICHT um sie kümmern möchte, wenn man sie nicht braucht? Ist das normale Nutzungsprofil nicht, auch mal ein paar Jahre ungenutzt im Kofferraum herumzuliegen, um dann, im Falle des Falles hervorgeholt, per Kurbel aufgeladen, und spontan benutzt werden zu können?

Alle paar Monate kann ich auch frische Akkus oder Batterien in eine ganz normale Taschenlampe setzen, hab dann sofort ohne voriges Kurbeln Licht.
Noch bessere Lösung:
In der heutigen Zeit hat fast jeder ein Smartphone. Das hat man immer dabei, und die Akkupflege läuft auch sowieso. Ein Großteil der Smartphones kann mit dem Fotolicht als Taschenlampe leuchten! Wenn nicht von hause aus, dann nachträglich per App.

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