Drehzahlmesser: Nicht nur im Auto wichtig

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Wer im motorisierten Geschwindigkeitsrausch unterwegs ist, richtet beim Gasgeben gerne den Blick auf die Drehzahl des Motors. Denn dieser muss Höchstleistung bringen, ohne zu stark belastet zu sein. Doch auch Geräte in anderen Bereichen müssen optimal laufen und gemessen werden. Zuverlässige Werte liefern hochwertige Drehzahlmesser.

Was Sie vor dem Kauf eines Drehzahlmessers beachten sollten

Das entscheidende Kriterium für die Auswahl ist der Einsatzort. Ein Drehzahlmesser für das Auto ist nicht das Gleiche wie ein ähnliches Messgerät für einen Roller. Auch ein elektronisches Modell eignet sich nicht immer für jeden Bereich. Informieren Sie sich daher vor dem Kauf, welches Gerät wofür am besten geeignet ist. Beachten Sie, dass die Installation eines mechanischen Drehzahlmessers bei jedem Fahrzeug unterschiedlich ist. Studieren Sie vor dem Einbau unbedingt die Bedienungsanleitung oder lassen sie Fachleute ans Werk.


Drehzahlmessung schnell erklärt

 

 Der Drehzahlmesser ist auch als Tourenzähler oder Tachometer bekannt und kommt überwiegend in Fahrzeugen und im Maschinenbau zum Einsatz. Er dient der optimalen Auslastung von Geräten und beugt Schäden vor. Gemessen wird dabei die Drehzahl einer Welle, die sich in Maschinen oder Motoren befindet.
Drehzahlmesser gibt es in verschiedenen mechanischen und elektrischen Ausführungen. Zum Verbauen, wenn Sie lieber selbst Hand anlegen, empfiehlt sich ein digitales Handgerät.


Neues Zeitalter - digitale Messung

 


Ein digitaler Drehzahlmesser ermöglicht die Kontrolle und Verwaltung von Gerätschaften oder Maschinen. Mit einem Handgerät können Sie aus einer geringen Entfernung bequem sämtliche Bewegung aufzeichnen und protokolieren.
Geeignet sind diese Modelle besonders für die Messung von Lüftergeschwindigkeiten oder für den Hausgebrauch.

Professionelle und kostenintensivere Ausführungen können zusätzlich für eine KFZ-Werkstatt oder Maschinenbauer von Nutzen sein.
Gut zu wissen: Der Vorteil der digitalen Messung ist die Genauigkeit bei der Anzeige. Der meist auf einem LED-Display abzulesende Wert ist bis auf eine Umdrehung genau. Diese Präzision schafft kein mechanisches Modell.


Alt aber verlässlich - mechanische Messung

 

 Wer Auto fährt, kennt den mechanischen Drehzahlmesser, denn er gehört zum Armaturenbrett. Oder wie man heute sagt: ins Cockpit. Im Halbkreis angeordnet und per Zeiger angegeben, sehen Sie die Drehzahlen des Motors auf einen Blick.
Im ersten Gang können Sie den Motor fordern, die Anzeige erreicht schnell den roten Bereich. Prinzipiell gilt: Je höher der Gang, desto niedriger die Drehzahl.
Beim Autofahren benötigen Sie keine genaue Überprüfung, weshalb sich das mechanische Modell etabliert hat. Wichtig ist nur, dass Sie beim Fahren und Schalten darauf achten, nicht dauerhaft und zu oft ins Rote zu rutschen.


Digitale Messung für Zuhause

 

Besonders für PC-Bastler und IT-Spezialisten eignen sich digitale Drehzahlmesser: Er kommt der Optimierung der Performance zu Gute.
Soll Ihr Computer lange durchhalten, brauchen Sie eine gute Belüftung, die Sie mit einem digitalen Tachometer kontrollieren können: Richten Sie den Messpunkt auf den sich bewegenden Lüfter und ermitteln Sie die Drehzahl. Sind die Messwerte zu niedrig, regeln Sie etwas nach oben und kühlen den PC ein wenig mehr.
Zu laut? Pegeln Sie das Gerät auf eine niedrigere Drehzahl ein.


Für Fortgeschrittene: Einbau eines mechanischen Tachometers

 

Ein mechanischer Tachometer ist in Autos und Motorrädern die beste und einfachste Methode, die nötigen Werte zu messen. Der Einbau in ein Auto ist allerdings alles andere als einfach und sollte eher von Fachleuten durchgeführt werden. Möchten Sie Ihren neuen Tachometer dennoch selbst einbauen, beachten Sie unbedingt die Bedienungsanleitung ihres Fahrzeugs. Beim Zweirad ist die Montage etwas einfacher: Schrauben Sie die Halterung am Lenker an und bringen Sie dann den Drehzahlmesser an. Strom erhalten Sie von der Batterie und das Signal vom Signalkabel.

Verbinden Sie das Messinstrument mit diesen Bauteilen, so wird die Drehzahl während der Fahrt gemessen und angezeigt. Zum Einbau benötigen Sie neben Werkzeug auch noch Kabel oder Drähte, Lötzinn, Lötkolben und Kabelbinder. Letzteres empfiehlt sich auch beim Moped oder dem Motorrad, um die Kabel sauberer und sicherer zu verlegen. Gegen unnötigen Schock gibt es Isolierband und Widerstände.

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