Drahtlos glücklich – so konfigurieren Sie drahtlose Router richtig

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Drahtlos glücklich – so konfigurieren Sie drahtlose Router richtig

Mit einer immer umfangreicher einsetzbaren Netzwerktechnik entwickelte sich die Computertechnologie in einem Rahmen, welcher einen ausgesprochen großen Mehrwert für die private Nutzung dieser Technik schafft.

Netzwerktechnik und das WWW als "Lebensvereinfacher"

Vom Einkauf, über die Buchung einer Urlaubsreise, bis hin zur Abwicklung von Bankgeschäften, via online Banking. Dies ist alles heute von zu Hause aus möglich. Das bedeutet einen Zugewinn an Lebensqualität, welcher sich nicht zuletzt in der Ersparnis von unnötigen Wartezeiten und überflüssigen Anfahrtswegen zu Buche schlägt. Die virtuelle Abwicklung passt hervorragend in unsere heutige Zeit, welche von einer Schnelllebigkeit und chronischem Zeitmangel geprägt ist. Nicht zuletzt wächst dieser Druck auch mit dem ständig steigenden beruflichen Anforderungen. So gehört der Faktor Freizeit heute längst zu einem besonders kostbaren Gut in unserem Leben, welches viel zu wertvoll ist um unnötig verschwendet zu werden. In diesem Zusammenhang unterstützt uns die moderne Technik, in einer hervorragenden Weise, ein stressiges Zeitmanagement entsprechend zu entspannen. Dies gelingt schließlich durch die einfache und unkomplizierte Erledigung von alltäglichen Angelegenheiten im virtuellen Rahmen, via Internet.

Das Internet ist in diesem Zusammenhang der Schlüssel, um an diesem Mehrwert teilhaben zu können. In den Anfängen kam das Internet über die Telefondose der Deutschen Telekom zu uns nach Hause. Mit einem entsprechenden Modem wurde das Internetsignal aus der Telefonleitung herausgefiltert und an einen LAN Router, an ein LAN Switch oder ein LAN Hub weitergeleitet. Diese Geräte schlüsselten schließlich das eingehende Signal entsprechend um, damit dieses durch die Computerhardware verarbeitet werden konnte. Im Prinzip hat sich in diesem Rahmen nicht viel geändert. Dennoch hat die technische Entwicklung der Signalübertragung und Signalverteilung bis heute weitere Innovationsschübe erlebt, welche zu noch mehr Komfort und noch zu weitaus mehr Flexibilität auf diesem Gebiet der Technik geführt haben. Längst findet das Medium „Internet", nicht alleine in Verbindung mit dem Computer seinen Anklang, vielmehr bieten die heutigen Smartphones darüber hinaus in Bezug auf den mobilen Internetzugriff etliche äußerst interessante Möglichkeiten, welche dem Nutzer ein regional uneingeschränktes Surfen über das Handy garantiert.

Die Vorzüge eines drahtlosen Routers

Selbstverständlich ist auch heute noch der Internetzugang über ein LAN Kabel möglich. Doch sollten dabei einige technische Hintergründe Beachtung finden, welche bei der Planung Ihres Internetzuganges berücksichtigt werden sollten. Bei der Planung eines LAN-Netzes müssen Sie darauf achten, dass an dem geplanten Standort Ihres Rechners eine Datendose verfügbar ist, welche das Eingangssignal des Internets führt. Darüber hinaus spielt die Datenlast eine große Rolle, welche später auf das betreffende Netzwerk zukommt. In diesem Zusammenhang stehen verschiedene Kabelkategorien zur Verfügung, welche über abweichende Lastwertgrenzen verfügen. Neben voneinander abweichenden Datengeschwindigkeiten und einem begrenzten Datenvolumen unterliegen diese natürlich auch unterschiedlichen Preiskategorien. Dennoch sollte man hier keinesfalls am falschen Ende sparen, da dies später zu massiven Problemen bei der Netzgeschwindigkeit führen kann, welche schließlich einen flüssigen Betrieb der angeschlossenen Hardware stören kann.

So funktioniert der WLAN Router

Mit dem Einsatz eines drahtlosen WLAN Routers fallen eine Reihe von Einschränkungen weg. Der WLAN Router sendet das Datensignal über Funk. In diesem Rahmen ist zwar der Standort des Routers an eine Datendose gebunden, jedoch müssen die im Funknetzwerk eingebundenen Geräte lediglich in Funkreichweite des drahtlosen Routers positioniert sein. Die Reichweite der Hardware ist hierbei unter anderem abhängig vom Gerätetyp sowie von der baulichen Struktur seines Standortes. Dort können sich im ungünstigen Falle erhebliche Hindernisse auftun, welche eine einwandfreie Funkwellenübertragung erschweren. In diesem Zusammenhang können beispielsweise Stahlträger solche Störungen begünstigen, welche das Funksignal Ihres Routers schwächen und damit die Signalreichweite erheblich einschränken. Dies ist dann meist auch der Fall, wenn das Funksignal über zwei Etagen weitergeleitet werden soll. Dennoch gibt es auch unter solch erschwerten Bedingungen Wege eine gleichmäßige Signalstärke sicherzustellen. Dies gelingt mit der Einbindung von Repeatern. Diese Geräte arbeiten wie ein herkömmlicher Verstärker und sind in der Lage ein nur noch schwaches Funksignal auf seine alte Ausgangsstärke zu bringen. Damit wird eine stabile Netzwerkperformance auch auf größerer Entfernung sichergestellt.

Konfiguration und Einbindung des drahtlosen Routers

Der W-LAN-Router gilt als Herzstück eines drahtlosen Netzwerkes, dieser regelt die Datenverwaltung und Datenverarbeitung innerhalb eines W-LAN-Funknetzes. Im Rahmen der Konfiguration Ihres W-LAN Routers ist es notwendig, Ihrem drahtlosen Netzwerk einen Namen zu geben. Sie können wählen, ob Ihre Netzwerkbezeichnung für andere Geräte, in Reichweite, mit W-LAN-Adapter sichtbar sein soll oder ob Sie Ihr Netzwerk für andere besser unsichtbar betreiben möchten. Dies können Sie während des Konfigurationsvorganges festlegen. Darüber hinaus sollten Sie sicherstellen, dass die von Ihnen im Routermenü gewählte Funkkanaleinstellung später auch als Standardeinstellung für alle angeschlossenen Netzwerkgeräte gilt. Dies ist eine grundlegende Bedingung um eine Kommunikation innerhalb Netzwerkes sicherzustellen. Darüber hinaus muss eine als Netzstandard geltende Subnetmask im Routermenü festgelegt werden. Die Subnetmask spiegelt sich ebenso in der Konfiguration des Netzwerkadapters der angeschlossenen Netzwerkgeräte im Netzwerk wider. Sind diese Voraussetzungen geschaffen, kann der Router prinzipiell jedes angeschlossene Netzwerkgerät, innerhalb des betreffenden Netzwerkes erreichen und seinen Aufgaben zur Steuerung des Datenverkehrs innerhalb des Netzwerkes entsprechend gerecht werden.

Im Gegensatz zum Switch oder und zum Hub, ist der Router in der Lage die im Netzwerk eingebundenen Netzwerkgeräte zielgerichtet zu erreichen. Dies wird durch die Vergabe von Netzwerk IP Adressen erreicht. Die IP-Adresse unterscheidet sich von der MAC Adresse insofern, dass diese vom Router schneller zugeordnet und zielgerichteter verwaltet werden kann. Die IP-Adresse kann in diesem Zusammenhang manuell für jedes einzelne Netzwerkgerät zugeordnet werden. Dies geschieht über das Konfigurationsmenü des Netzwerkadapters. Einfacher und in den meisten Fällen geeigneter, ist jedoch die automatische IP Vergabe. Diese verbirgt sich ebenfalls im Routermenü, unter der Bezeichnung „DHCP". Mit der Aktivierung dieser Option lassen Sie dem Router vollkommen freie Hand, dieser vergibt und verwaltet von nun an die IP-Adressen der einzelnen Netzwerkgeräte vollkommen selbstständig. Dies ist eine äußerst komfortable Variante, welche Ihnen eine Menge Aufwand abnimmt und mögliche Konfigurationsfehler bei der manuellen Vergabe von IP-Adressen bereits im Vorfeld unterbindet. Die automatische IP-Vergabe lässt sich im Routermenü in der Regel mit einem Häkchen im vorgesehenen Feld, „DHCP" aktivieren.

Die Funktion des drahtlosen Netzwerkes

Mit der Aktivierung von „DHCP" übernimmt der Router die flexible Vergabe der IP-Adressen. In diesem Rahmen werden den einzelnen Netzwerkadaptern keine statischen IP-Adressen zugeordnet. Vielmehr findet hier ein permanenter, vom Router gesteuerter, Wechsel statt. Der Router verfügt über eine Verwaltungsebene, über welche er die IP-Zuordnungen verwaltet und steuert. Darüber hinaus verfügt der W-LAN-Router im Gegensatz zu anderen Hardwarelösungen über ein sogenanntes „Gateway". Dieses ermöglicht den im Funknetzwerk eingebundenen Computern einen direkten Zugriff, was Ihnen ein schnelleres und leistungsstärkeres Surfen im Internet ermöglicht. Mit dieser Lösung sind unnötige Anforderungen von Rechnerressourcen überflüssig, welche dann notwendig wären, wenn ein Verbindungsaufbau zum Internet über das computerintegrierte Modem der angeschlossenen Netzwerkclients erfolgen würde. Diese Variante kommt beispielsweise bei einer Einbindung von Rechnern in ein Hub-Netzwerk zum Tragen.

Die Daten eines W-LAN-Netzwerkes, welche über einen W-LAN-Router verwaltet werden, werden direkt an die anfordernde Ziel-IP-Adresse geleitet oder von dieser abgenommen. Dies führt zu einem schlanken und blitzschnellen Datenmanagement innerhalb des betreffenden Netzwerkes. Dieser Umstand garantiert optimale Datengeschwindigkeiten, welche dann schließlich innerhalb eines solchen Netzwerkes möglich sind. Dies spiegelt sich letztlich in einer verzögerungsfreien und komfortablen Performance bei der Nutzung des Internets wider. Andere technische Lösungen wie die Verwendung eines Switchs oder eines Hubs sind nicht in der Lage einen solch hochwertigen Standard, im Bereich der drahtlosen Netzwerktechnik zu liefern. Auch wenn ein W-LAN-Router im Rahmen der Erstanschaffung sicherlich die teurere Variante ist, so ist dies sicherlich doch eine lohnende Investition, welche Sie mit einer erstklassigen Netzperformance belohnt. Eine Reihe von hochwertigen W-LAN-Routern zu fairen Preisen finden Sie natürlich auch bei eBay.

Sicherheit im drahtlosen Netz

Dennoch birgt die Nutzung eines W-LAN-Netzes auch Sicherheitsrisiken, welchen Sie jedoch in ausreichender Form begegnen können. Tatsächlich ist jede Hardware, welche über einen W-LAN-Adapter verfügt in der Lage Funknetzwerke, in Reichweite zu lokalisieren. Sind die betreffenden Netzwerke nicht passwortgeschützt, so kann sich hier auch eine unbefugte Person einloggen. Aus diesem Grunde sollten Sie Ihr Funknetzwerk unter allen Umständen mit einem Netzwerkschlüssel sichern. Der Netzwerkschlüssel ist ein Passwort, welches in der Regel aus alphanummerischen Zeichen besteht. Zweck ist es, den Zugriff auf ein Netzwerk auf diese Weise ausschließlich für befugte Personen zu ermöglichen. Versucht man auf ein passwortgesichertes Netzwerk zuzugreifen, erscheint ein Eingabefenster, welches dazu auffordert, den Netzwerkschlüssel einzugeben. Ohne passenden Netzwerkschlüssel wird der Zugriff auf das betreffende Netzwerk verweigert.

Wurde der Netzwerkschlüssel einmal korrekt eingegeben und ist der Netzwerkadapter des Netzwerkclients entsprechend konfiguriert, erfolgt beim Starten des Computers eine automatische Einwahl in das favorisierte Netzwerk. In diesem Rahmen können Sie die angeschlossenen Netzwerkgeräte in Ihr Netzwerk integrieren. Neben der Netzwerkverschlüsselung gibt es noch weitere Möglichkeiten um einen unbefugten Zugriff auf Ihr Netzwerk zu verhindern. In diesem Zusammenhang können Sie im Konfigurationsmenü Ihres Routers eine Einstellung wählen, welche Ihr Netzwerk für andere Nutzer unsichtbar werden lässt. Dies bedeutet, dass die Anzeige Ihres Netzwerkes für andere W-LAN-Geräte unterdrückt wird. Unter diesen Umständen sind unbefugte Angriffe auf Ihr verdecktes Netz ausgeschlossen. Durch die automatische Einwahl der zuvor bereits konfigurierten Rechner ist der Verbindungsaufbau zum Netzwerk für die bereits angeschlossenen Rechner jedoch sichergestellt. Für alle anderen Geräte bleibt Ihr Netzwerk nach wie vor unsichtbar. Wer in diesem Rahmen eine weitere Absicherung einbauen möchte, kann dies darüber hinaus unter Einbeziehung des sogenannten MAC–Filters realisieren. Mit dem Aktivieren des MAC–Filters können Sie genau festlegen, welche W-LAN-Geräte auf Ihr Netzwerk zugreifen dürfen.

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