Django Unchained

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Was für ein unglaublicher Sklaven - Drama - Western von Quentin Tarantino! Ein Film, der uns begeistert und "geflasht" hat! Einfach großartig, typisch Tarantino - Style mit tollen Schauspielern besetzt, eindrucksvoller Soundtrack, witzige Dialoge und sehr brutalen Gewaltszenen (ähnlich wie bei „Kill Bill“). Die Gewaltszenen sind typisch Tarantino überspitzt, so dass sich der Zuschauer wie im Schlachthof vorkommt, das Blut spritzt meterhoch.

Großartige Schauspieler, wie Christoph Waltz, Jamie Foxx, Leonardo diCaprio, Kerry Washington, Samuel L. Jackson und Don Johnson, unterhalten auf hohem Niveau. Christoph Waltz spielt mit seinen witzigen und geschwollenen Dialogen den brillanten brutalen Kopfgeldjäger und Zahnarzt Dr. Schultz. Jamie Fox, als Sklave Django ist ein cooler Typ, obwohl ich zu bezweifeln mag, dass es Mitte des 19. Jahrhunderts im Wilden Westen eine solch coole Sonnenbrille gab!  Solche Freiheiten baut Quentin Tarantino in sein Kunstwerk einfach mit ein. Leonardo diCaprio und Don Johnson spielen Südstaaten - Großgrundbesitzer Candie und Bennet, die Sklaven nicht als Menschen behandeln. Samuel L. Jackson, als Hausdiener Stephen, ist erst auf dem zweiten Blick erkennbar, und hat die Seite zu seiner weißen Herrschaft gewechselt. Kerry Washington hat als Ehefrau des Sklaven Django die kleinste Rolle im Film, gemessen an den 3 Stunden Dauer des Filmes.

Die Musikunterlagen im Film sind passend, erstaunlich, teilweise witzig und unerwartet. Der gute Soundtrack „Django“ von Luis Bacalav erinnert an Elvis und an einen Italo – Western.

 

Inhalt:
1858: Der Zahnarzt Dr. Schultz zieht als Kopfgeldjäger durch Texas, bis er den Sklaven Django findet. Gemeinsam mit diesem zieht Dr. Schultz auf die Suche nach Mördern, die nur Django kennt. Von Schultz wird Django zum Kopfgeldjäger ausgebildet und erhält die Freiheit nach Erledigung des Auftrages. Des Weiteren hilft Dr. Schultz Djangos Ehefrau Brunhilda zu finden. Dazu müssen sie den Großgrundbesitzer Candie aufsuchen, den sie mit dem Kaufinteresse an Kampfsklaven zu Geschäften locken wollen. Doch der Haussklave Stephen hat die Farce durchschaut und weiß, dass es um das Sklavenmädchen Brunhilda geht. Er lässt Schultz und Django auffliegen und es kommt zum Desaster.

 

Wir waren drei Stunden sehr gut unterhalten, lediglich die Szene mit den Verhandlungen zwischen dem Großgrundbesitzer Candie und Schultz war etwas zu ausführlich und langatmig. Als „Kill Bill „ –Fan bin ich von diesem Film noch mehr begeistert und werde ihn öfters ansehen.

 Von mir bekommt „Django Unchained“ die Bewertung: „ausgezeichnet mit Stern“! Hierbei bewerte ich die Machart, Schauspielkunst, Musik, Story und Unterhaltungswert!

Die Gewaltszenen sind brutal, und sollten auf keinen Fall unter 16 Jahren angesehen werden!

                                        

                                                                                                                                                                  (C)      Afrikafrau, Mai 2013

"Etwas mit eigenen Augen gesehen zu haben ist mehr wert, als mit eigenen Ohren gehört zu haben." Afrikanische Weisheit aus Kenia
                                                                                                                                             Quelle: arsEdition "Afrikanische Weisheiten"



 
Quentin Tarantino
Kill Bill 1
Kill Bill 2
Pulp Fiction
Django Unchained
                                            
 
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