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Moin Moin,

in diesem Ratgeber versuche ich Erfahrungen mit diversen Digitalkameras zusammen zufassen und damit eine Bewertung für die Digitalkamera Kodak EasyShare V705 zu finden.
Nach einer billigen (und hier benutze ich dieses Wort bewusst!) Digitalkamera (hier bei eBay erworben, keine Markenware), war die nächste Kamera eine Kodak EasyShare CX 6330. Diese Kamera wird über normale AA-Batterien, bzw. Akkus versorgt, nur das der Akku bei unserer Kamera ziemlich schnell alle war. Das war Grund für 3 Einsendungen bei Kodak, wobei nur beim ersten Mal etwas gefunden und repariert wurde. Die anderen beiden Male hat Kodak nichts feststellen können. Das 4. Mal gab es nicht, weil man mir mitteilte, dass die Kamera zwar 2 Jahre Gewährleistung habe, aber nur 1 Jahr Gewährleistung (d.h. wenn ein Defekt von Anfang an besteht, reparieren sie es 2 Jahre lang kostenlos, aber nur 1 Jahr wenn der Defekt nicht schon beim Kauf bestand). Das war Grund genug für mich zu sagen: NEVER EVER KODAK. Die Kamera war nicht so teuer, als das eine Reperatur lohnenswert wäre. Mit einem Packen (sprich 8 Akkus) hat die Kamera einen Tag lang gut fotografiert. Die nächste Kamera war eine HP- Kamera, die schon einen internen LiIon-Akku hatte, der lange hielt und immer noch hält, jedoch bringt die Kamera bei Nacht schlechte Bilder zu Tage.


Das neuste Modell war dann doch eine KODAK. Das hat Kodak aber nur dem Hersteller des Objektivs zu verdanken: Schneider Kreuznach.
Die Kamera hatte es mir angetan. Weitwinkel und normaler 3fach Zoom. Eigentlich habe ich bei den bisherigen Kameras immer geglaubt, ich bräuchte mindestens 5 fach optischen Zoom: Mit dieser Kamera änderte sich das: Der 5fach Zoom wurde nur selten vermisst, ich machte jetzt vorwiegend Bilder mit Weitwinkel und weiß nicht mehr, wie ich es ohne geschafft habe.
Grund für diese tolle Funktion sind die zwei Objektive, die Kodak verbaut hat. Das eine für Weitwinkel, das andere für normales Fotografieren mit internen 3fach optischen Zoom. Die V705 überzeugt mit 7.1 MegaPixel und der recht verlässlichen Anzeige, ob geschossene Bilder etwas geworden sind oder nicht. Die Fülle an einstellbaren Modi (z.B. Panorama-Modus) bietet für jede Situation das passende Profil. Für den etwas anspruchsvolleren Fotografen glänzt die Kamera mit einfach einzeln verstellbaren Einstellungen, wie z.B. die Auslöseverzögerung (bis zu 8 Sekunden!). Auch der Akku ist diesmal eine gelungene Sache: Kodak setzt auf einen Lithium-Ionen-Akku, der somit nicht dem Memory-Effekt unterliegt und auch nach 2 Tagen und 200 Bildern später noch nicht zwingend eine Steckdose verlangt. Eine ständige Akkuanzeige wäre zum besseren Einschätzen der Kapazität natürlich wünschenswert.
Die Kamera glänzt zudem mit ihren geringen Maßen (Kodak wirbt mit: Die kleinste Ultra-Weitwinkel-Kamera der Welt!) und dadurch dass kein Objektiv ausfahren muss (wie bei der CX 6330 z.B.) verkürzt sich die "Anmachzeit" spürbar auf "Fast-Direkt-Einsatz-Bereit". In Verbindung einer High-Speed-Speicherkarte (bei mir 2GB, Transcend) arbeitet die Kamera auch unterwegs flott. Kodak hat noch Spielereien wie Bildverbesserung eingebaut, aber die wirklichen Daten zum guten Foto liefert die Kamera schon so mit.
Die ehemalige Preisempfehlung lag bei gut über 300 Euro, doch durch den Verkauf der Kamera bei einem großen roten Elektronikhaus ist der Preis massiv gesunken: So auch die Preisempfehlung, liegt sie jetzt nur noch bei 199 Euro! Ich würde die Kamera wieder kaufen.

Für den allgemeinen Kauf ist für mich folgendes wichtig:
- interner Akku (Lithium-Ion-Akku)
- mindestens 3fach optischen(!) Zoom
- mindestens 5 MegaPixel Auflösung
- akzeptable Auslöseverzögerung (einfach vor dem Kauf testen und für sich entscheiden, ob diese akzeptabel ist)
- SD- Speicherkarte (bester Kompromiss aus Preis, Leistung und Verfügbarkeit)
- mindestens 1,5 Zoll großen Display
(- wenn möglich: Weitwinkel)


Für den anspruchsvollen Hobbyfotografen, der gerne eine handliche Kamera mit sich führen möchte, ist dies sicherlich eine TOP-Wahl. Für noch bessere Fotos kommen wohl nur noch größere Modelle in Frage, die aber dann auch preislich mindestens 400 Euro mehr kosten.
Für mich war die Kamera erste Wahl wegen der Qualität der Fotos, der Ausstattung und den überaus hosentaschen-freundlichen Abmessungen.

Viel Spaß beim Fotografieren...

ny-inter
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