Digitale- oder Papierbewerbung: Wie überzeuge ich? - Mit Spass-Video

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Jobsuchende beschäftigt wohl kaum eine Frage mehr wie die, ob man eher mit einer digitalen oder einer Papierbewerbung punkten kann. Wir möchten hier diese beiden Varianten vorstellen und außerdem die Vor- und Nachteile der jeweiligen Bewerbungsart näher beleuchten.

Der Trend geht ganz klar hin zur Online-Bewerbung, schließlich ist die Zukunft digital. Allerdings leben wir noch in der Gegenwart, so dass auch Papier-Bewerbungen immer noch gerne gesehen sind. Wenn ein Unternehmen auf sein Online-Formular verweist, sind Papierbewerbungen hingegen eher unerwünscht. In einem solchen Formular kann der Bewerber dann jedes einzelne Feld ausfüllen, was jedoch bei längeren Lebensläufen recht mühselig ist. Immerhin handelt es sich hierbei um eine individuelle Bewerbung, so dass man schon mal schnell zwei Stunden im Internet an der Bewerbung sitzt und dies für nur einen einzigen potentiellen Arbeitgeber. Ein weiterer Minuspunkt ist, dass man in der Regel nur eine maximale Anzahl an Zeichen zur Verfügung gestellt bekommt. Für Unternehmen haben solche Bewerbungen aber den Vorteil, dass sie jeden Bewerber nach vorhandenem Bedarf in der Datenbank selektieren können.

Neben der Bewerbung mit solchen Formularen gibt es auch die klassische E-Mail-Bewerbung. Doch für den Bewerber ist die Verlockung meistens sehr groß, seinen Unterlagen weniger Aufmerksamkeit zu widmen als bei einer Papierbewerbung. Personalleiter gaben bei einer Studie an, dass 55% der Online-Bewerbungen schlampig erstellt werden.

Wer sich im Internet über ein Unternehmen informiert, findet dort fast immer den Hinweis, dass Online-Bewerbungen möglich sind. Dies heißt jedoch nicht, dass sie auch erwünscht sind. Trotzdem ist der Weg zur Digitalisierung nicht mehr aufzuhalten, denn Unternehmen und Bewerber können von den zahlreichen Vorteilen profitieren. Dennoch gibt es einige Dinge, die man bei einer E-Mail-Bewerbung beachten sollte.

Wichtig ist, dass man eine persönliche E-Mail-Adresse des Empfängers findet. Dies kann man zum Beispiel auf Karriere-Portalen, wie zum Beispiel Jobware, aber auch nach einer Recherche auf der Unternehmens-Webseite. Ebenso wichtig ist, dass man seine Unterlagen individualisiert. Nur so kann man deutlich zeigen, dass man die Unterlagen individuell für den potentiellen Arbeitgeber erstellt hat. Formulierungen wie zum Beispiel “Sehr geehrte Damen und Herren” kommen weniger gut an, als wenn man seinen Ansprechpartner ausfindig gemacht und persönlich nennt. Weitere Pluspunkte kann man dann sammeln, wenn man seine Dateien nach dem jeweiligen Unternehmen benennt und der Bezeichnung ein Datum hinzugefügt. Hierdurch kann man sich von Massen-Mailings positiv hervorheben.

Sorgen Sie unbedingt dafür, dass Sie die Bewerbung von einem seriösen Account verschicken. Ein gutes Beispiel wäre dieses hier: Vorname.Nachname@Provider.de. Ansonsten kann es schnell passieren, dass die Bewerbung im Ordner für Spamverdacht landet. Bevor man seine Unterlagen aber verwendet, sollte man diese sorgfältig überprüfen. Daneben ist auch ein überschaubares Volumen wichtig. E-Mail-Bewerbungen mit einer Größe von beispielsweise 8 MB oder mehr sind respektlos und bei vielen Personalleitern ein Grund dafür, die Unterlagen sofort zu löschen. Größere Dateien sollten also vorher formatiert werden.

Heutzutage setzt man bei E-Mail-Bewerbungen auf ein einheitliches Format. Unbekannte oder virenanfällige Formate sollten vermieden werden. Sehr beliebt sind zum Beispiel PDF-Dateien. Diese haben außerdem den Vorteil, dass nachträglich keine Änderungen vorgenommen werden können. Beim E-Mail Verkehr ist darüber hinaus wichtig, dass man die Groß- und Kleinschreibung beachtet und sich von phonetischen Abkürzungen distanziert.

Nur dann, wenn man bei einer Online-Bewerbung die gleiche Disziplin wie bei einer schriftlichen Bewerbung an den Tag legt, wird man Erfolg haben. Aber auch dann, wenn man sich auf traditionelle Art und Weise schriftlich bei einem Unternehmen bewirbt, gilt man nicht als altmodisch. Einige Arbeitgeber bevorzugen sogar Papierbewerbungen, denn viele fühlen sich mit E-Mail-Bewerbungen überfordert. Eine Papierbewerbung hat außerdem den Vorteil, dass man sich in dieser von anderen Bewerbern abheben kann. Mit einem sauberen Versandkuvert, einer ansprechenden Bewerbungsmappe und einem Bewerbungsfoto von Qualität kann man gleich beim Personalchef punkten.

Copyright by BewerbungsShop24, Alexander Büsing

 

 

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