Diese hochwertigen Buntstifte überzeugen durch leuchtende Farben

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Diese hochwertigen Buntstifte überzeugen durch leuchtende Farben

Buntstifte begeistern meist schon Kleinkinder, sobald sie einen Stift, oft mehr schlecht als recht, in der Hand führen können. Das selbst dann, wenn noch nicht alle Farben namentlich erkannt und unterschieden werden können. Da die Farbe der Außenhülle eines Buntstiftes meist auf die Minenfarbe abgestimmt ist, fördert bereits das Betrachten einer vollen Schachtel Buntstifte die Fantasie und den Entdeckergeist eines Kindes. Die leuchtenden Farben sorgen aneinandergereiht für ein faszinierendes und anziehendes Gesamtbild. Unzählige Zeichenblöcke oder Malbücher sind dann bereitzuhalten, damit ausreichend experimentiert und probiert werden kann. Doch wenn die zu Papier gebrachte Farbe keineswegs die Leuchtkraft besitzt, die die Außenhülle des Farbstiftes verspricht, ist die Enttäuschung oft groß. Nicht zuletzt deshalb sollten Eltern Buntstifte mit Bedacht auswählen und eher qualitativ hochwertige Produkte bevorzugen. Ideale Kinder-Farbstifte liegen außerdem gut in der Hand und sind frei von schädlichen Substanzen. Nicht nur Kleinkinder nehmen Stifte gerne in den Mund oder neigen zum Kauen am Stift, was jene Stoffe erst freisetzt, die die Gesundheit Ihres Kindes gefährden können.

Buntstifte sind also nicht gleich Buntstifte, auch Künstler wählen ihren Bedarf sorgsam, jedoch nach Ihren eigenen Kriterien entsprechend. Es sei an dieser Stelle angebracht zu bemerken, dass Buntstifte in der Fachsprache als Farbstifte bezeichnet werden. Künstler wählen daher eher aus Farbstiften, während bei Kindern meist Buntstifte zum Einsatz kommen. Im alltäglichen Sprachgebrauch kommt es aber immer wieder zu einer Vermischung dieser beiden Begriffe. Im Folgenden sollten Sie einen Überblick über Buntstift-Typen sowie ihre Zusammensetzung erlangen. Daraus wird nicht nur deutlich, welche Eigenschaften ein Buntstift besitzen muss, um eine leuchtende Farbe zu produzieren. Es zeigt Ihnen außerdem, was Sie speziell bei der Auswahl von Kinder-Buntstiften berücksichtigen sollten.

Buntstifte: Fantasie förderndes und lehrreiches Spielzeug

Das Malen oder das Zeichnen ist mit Sicherheit eine der kreativsten Beschäftigungsformen für Ihr Kind. Meist keimt das Bedürfnis zu malen oder zu zeichnen in Ihrem Kind ganz von selbst, wenn auch Sie, beispielsweise, gerade einmal mit Schreibarbeiten beschäftigt sind. So wie jedes Kind wird es versuchen, seine Eltern oder auch andere Menschen im familiären Naheverhältnis nachzuahmen. Spätestens dann wäre es von Nutzen, eine Schachtel voll Buntstifte sowie ausreichend Papier, einen Anspitzer sowie einen Radiergummi bereits zur Verfügung zu haben.

Buntstifte sind in unterschiedlichen Qualitäten und Zusammensetzungen erhältlich. Das Schreib- und Zeichengerät besteht aus einer farbigen Mine, die mit einem Holzmantel versehen ist. Die Mine setzt sich grundlegend aus Farbpigmenten, Wachsen, Fetten, Kaolin und Talkum zusammen. Damit die Bestandteile harmonieren, wird außerdem ein Bindemittel zugesetzt. Diese Grundstoffe werden gepresst, getrocknet und anschließend mit einer Holzfassung, die oft zusätzlich mit einem Lack versiegelt ist, umschlossen. Buntstifte sind in Dreiecksform, in mehrkantiger oder in runder Ausführung sowie in unterschiedlichen Durchmessern oder Längen erhältlich. Doch ob dicke kurze oder lange dünne, eckige oder runde Stifte, auch die Gestaltung der Ummantelung sorgt für die unterschiedlichsten Ansprüche vor. So gibt es Buntstifte, die rutschfeste Noppen aufweisen, oder aber welche, die ganz glatt und klar gestaltet sind. Bei vielen Farbstift-Typen weist die Farbe der Holzfassung bereits auf die Minenfarbe hin, einige sind in neutralen Farben, wie zum Beispiel in Grau, gehalten, bei manchen Holzmänteln wird zur Gänze auf Lacke oder Farben verzichtet.

Verschiedene Maltechniken mit Buntstiften

Die Maltechniken, die mit Buntstiften ausgeführt werden können, werden für die ersten Malversuche Ihres Kindes zwar vorerst keine allzu große Rolle spielen. Sie sollten aber letztlich die unzähligen Möglichkeiten beim Malen mit Buntstiften deutlich machen. Diese Maltechniken werden in der Fachsprache Zeichnen, Schummern, Schraffieren, Verwischen oder Vermalen genannt. Während das Zeichnen das schlichte Auftragen der Farbe mit der Spitze beschreibt, wird beim Schummern der Stift flach geneigt und die seitliche Mine mit kreisenden Bewegungen auf das Papier abgerieben. Beim Schraffieren werden Striche systematisch und parallel angeordnet, für spezielle Effekte kann Gezeichnetes auch mit dem Finger oder dem sogenannten Estompen verwischt werden. Eigene Aquarellstifte sind für das Vermalen von Nöten. Sie lassen sich mit Wasser oder Wasserfarben vermischen.

Buntstifte, die leuchtende Farben zu Papier bringen

Leuchtende Farben bringen Kinderaugen zum Strahlen. Noch dazu, wenn sie selbst zu Papier gebracht wurden. Bei der Auswahl von Kinder-Buntstiften sollte deshalb besonders auf die Konsistenz der Mine geachtet werden. Zum einen ist für ein kräftiges Leuchten der Farben selbstverständlich die Hochwertigkeit der Farbpigmente von Bedeutung. Die Mine sollte zudem einen weichen Farbabrieb haben, der dafür sorgt, dass die Farbpigmente einfacher und somit auch intensiver auf das Papier übertragen werden können. Mit Buntstiften, die eine weichere Mine aufweisen, werden die Farben auf Papier auch dann leuchten, wenn beim Zeichnen nur wenig Druck auf den Stift ausgeübt wird oder werden kann. Gleichzeitig ist es gerade bei jungen Zeichenkünstlern wesentlich, dass die Mine eine gewisse Stabilität aufweist, damit sie auch einer großen Druckausübung standhalten kann und beim Zeichnen oder beim Anspitzen nicht allzu leicht bricht.

Unterschiedliche Oberflächen zum Bemalen und Zeichnen

Auch die Beschaffenheit des Zeichenpapiers trägt zur Farbwirkung der Buntstifte bei. Eine glatte Papieroberfläche wird die Farben klarer zeigen, als eine strukturierte Oberfläche. Für fortgeschrittene Zeichner bedeutet dies, dass für das Zeichnen von feinen, klaren Linien glattes Papier von Vorteil ist, während für das Schummern und Schraffieren strukturiertes Papier bevorzugt werden sollte. Der Kreativität und dem Lerneffekt beim Zeichnen mit Buntstiften sind auch Kindern keine Grenzen gesetzt. Ob beim freien Zeichnen am Zeichenblock, beim Ausmalen der verschiedensten Motive in Malbüchern, oder beim Malen nach Zahlen, Kinder lernen spielerisch den Umgang und die Techniken mit dem Schreibgerät, wie zum Beispiel Schatten gemalt werden können, oder wie einheitliche Farbflächen am Schönsten wirken. Kleinkinder werden mit viel Freude auch die einzelnen Farben rasch unterscheiden lernen. In der ersten kindlichen Malbegeisterung werden sich schließlich mit Sicherheit sämtliche Familienangehörige über viele selbst gezeichnete Bildergeschenke freuen können.

Gesundheitsschädigende Substanzen in Buntstiften

Leider ist es gerade bei Kindern nicht auszuschließen, dass Buntstifte in den Mund genommen oder gar daran geknabbert wird. Es ist deshalb notwendig, beim Kauf von Buntstiften auch ihre Zusammensetzung, allen voran die lackierte Holzummantelung, auf gesundheitsschädliche Substanzen zu prüfen. Wer dabei auf Nummer sicher gehen will, wählt Buntstifte ohne Lackierung. Ob ihrer blassen Holzfarbe wirken diese zwar für Kinder möglicherweise langweilig, Eltern werden jedoch auch noch dann beruhigt schlafen können, wenn das Kind womöglich einmal, in einem unbeaufsichtigten Moment, am Holzstift lutscht. Gerade die Lackierung auf Buntstiften kann nämlich Weichmacher, sogenannte Diisobutylphthalate, enthalten, die negativen Einfluss auf die Gesundheit Ihres Kindes, unter anderem auf das Hormonsystem, haben können. Sie werden vorwiegend deshalb verwendet, um Lack-Absplitterungen entgegenwirken zu können.

Diese Weichmacher wurden als Bestandteil in Spielzeug, vor allem in Plastikprodukten, zwar EU-weit bereits verboten, Untersuchungen zeigen jedoch, dass diese für die Herstellung von Buntstiften nach wie vor zur Anwendung kommen. Viele Hersteller weichen auf sogenannte Ersatz-Weichmacher aus, die aber ebenfalls für Kinder nicht unbedingt gesundheitsfördernd sind. Schädliche Substanzen sind mitunter auch in den Farbpigmenten von Buntstiften immer wieder anzutreffen. Aromatische Armine oder polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe, kurz als PAK bezeichnet, als Farbbestandteile können krebserregend sein. Einige Erzeuger stellen ihre Buntstiftminen daher bereits mit Pigmenten aus Pflanzenfarben her.

Leuchtende und ergonomisch richtige Buntstifte für Ihr Kind

Wenn Sie auf der Suche nach leuchtenden Buntstiften für Ihr Kind sind, ist es also notwendig, auf einen eher weichen Farbabtrieb der Mine zu achten. Das ist unter anderem bei Stiften von Staedtler der Fall. Auch das Merkmal Studio-Qualität weist auf Buntstifte hin, die leuchtende Farben produzieren können. Diese Buntstiftart besitzt außerdem eine gute Deckkraft und überzeugt durch starke farbliche Wirkung. Dem tut auch ihr oft härterer und trockener Minen-Abrieb keinen Abbruch. Mit diesen Stiften werden ihrem Kind klare Linien in leuchtenden Farben gelingen, ohne dass die Minen oder gar der Stift brechen. Aber auch weichere Stifte sind unter diesem Qualitätsmerkmal mit der Zusatzinformation Soft erhältlich.

Neben der Leuchtkraft der Buntstifte ist bei der Auswahl auch darauf zu achten, dass Farbstifte für Kinder leicht anspitzbar sein sollten. Minen von speziell ausgezeichneten Kinder-Buntstiften sind zusätzlich oft spezialverleimt, das einen zusätzlichen Bruchschutz darstellt. Da Kinder außerdem nicht nur gerne auf Papier malen, sondern damit auch mitunter Kleidung oder Möbelstücke verschönern wollen, ist es von Vorteil, vorsorglich darauf zu achten, dass die Farben leicht auswaschbar sind. Das, obwohl das Schreiben auf Textilien mit Buntstiften eher schwieriger gelingen wird, als zum Beispiel mit Filzstiften. Dies ist übrigens auch ein schlagkräftiges Argument, wenn es darum geht, den Vorteil von Filzstiften gegenüber Buntstiften abzuwägen. Für die ersten Versuche Ihres Kindes als Zeichenkünstler und zum Schutz Ihres Haushaltsinventars werden sich Buntstifte sicherlich eher als sinnvoll erweisen.

Dicke Buntstifte liegen oft besser in der Hand

Die Erfahrung zeigt übrigens, dass sich dicke Buntstifte für Kinder besser eignen, da sie sich einfacher greifen und führen lassen. Auch der Dreikantstift, wie der von Stabilo, weist eine etwas dickere Ummantelung auf. Die Dreiecksform sorgt für zusätzlichen Halt und unterstützt bei den ersten spielerischen Schreibversuchen. Ferner können Stifte mit rutschfesten Noppen, wie zum Beispiel von Faber-Castell, für Kinderhände von Vorteil sein. Kinder-Buntstifte mit extra dicker Außenhülle weisen meist eine besondere Bruchfestigkeit auf, einige lassen sich zudem mit Wasser vermischen und mit Pinsel vermalen. Buntstifte dieser Art werden oft unter dem Namen Jumbo-Stifte deklariert. Lyra, zum Beispiel, verwendet für seine dicken, bruch- und wasserfesten Buntstifte den Begriff Farb-Riesen.

Kinder-Buntstifte werden in attraktiven Verpackungen angeboten. Sie sind unter anderem zu 24 Stück oder zu 12 Stück in Metallrunddosen sowie in flachen Metalletuis, im Kartonetui oder gar als Set, zusammen mit Anspitzer und Radiergummi, erhältlich. Für begeisterte junge Vielzeichner stehen auch Buntstift-Packungen mit 36 oder 72 Stiften in unterschiedlichen Farben zur Verfügung.

Das Umwelt-Gütesiegel als Qualitätsmerkmal bei Kinder-Buntstiften

Nach der Prüfung von Buntstiften auf deren zeichnerische Fähigkeiten sowie deren weitgehend schadstofffreie Zusammensetzung kann die Auswahl zusätzlich noch nach umweltspezifischen Kriterien erfolgen. Manche Buntstifte sind mit einem FSC- oder PEFC-Gütesiegel gekennzeichnet, das darüber Aufschluss gibt, ob die für die Ummantelung der Stifte verwendeten Hölzer aus nachhaltiger Waldbewirtschaftung stammen. Meist sind in diesem Rahmen zudem auch soziale und ökonomische Aspekte berücksichtigt.

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