Diese Tipps können Ihnen die Suche nach einem Suzuki erleichtern

Mag ich anklicken, wenn dieser Ratgeber hilfreich war
Diese 10 Tipps können Ihnen die Suche nach einem Suzuki erleichtern

Suzuki ist der Name eines japanischen Fahrzeugherstellers. Den größten Absatz macht Suzuki zwar mit dem Verkauf von Motorrädern, doch auch die Pkws stehen nicht weit hinten an und werden in großer Zahl produziert. Die Nachfrage auf dem Markt ist groß. Suzuki arbeitet bei der Herstellung und Entwicklung meist mit anderen Herstellern zusammen. Dadurch ergibt sich eine sehr große Palette an Modellen, zwischen denen Sie sich entscheiden können. Zudem überrascht Suzuki immer wieder mit neuen Konzepten wie Hybrid- oder Elektrofahrzeugen, Moped Autos und anderen Besonderheiten.

Sie haben sich also für den Kauf eines Suzuki-Wagens entschieden. Doch diese Entscheidung wirft noch viele weitere Fragen auf, deren Beantwortung diese Tipps erleichtern sollen.

1. Für welchen Zweck soll der Wagen eingesetzt werden?

Es werden viele verschiedene Modelle angeboten. Ein Auto ist letztlich nicht einfach nur ein Auto. Vielleicht ist dies sogar Ihr erster Wagen und Sie kennen sich mit Autos nicht besonders gut aus? Selbst in diesem Fall können Sie anhand der Anforderungen, die Sie an Ihr zukünftiges Auto stellen, schnell die Auswahl einengen. Als Hilfestellung finden Sie hier Beispielmodelle aller Wagenkategorien mit denen Suzuki arbeitet.

Das Kleinstwagen-Modell – der Suzuki Alto

Kleinstwagen sind die idealen Stadtautos. Sie sind durch ihre kompakte Größe auch für die engsten Straßen geeignet und finden Platz in den kleinsten Parklücken. Der Suzuki Alto wird nur mit einem Benzinmotor, auch Otto-Motor genannt, hergestellt.

Das von 1994-2006 gebaute Alto Ha Modell wird in verschiedenen Ausführungen am häufigsten auf den Straßen gesehen. Die Höchstgeschwindigkeit von 150 km/h lässt den Alto auch problemlos auf Landstraßen und Autobahnen fahren. Der geringe Verbrauch von durchschnittlich 4.9 Litern auf 100 km und die niedrige Steuerklasse, in welche der Suzuki Alto fällt, machen dieses Auto zu einem sehr wirtschaftlichen Fahrzeug. Serienmäßig werden Airbags, Servolenkung und eine Zentralverriegelung eingebaut. Als optionaler Zusatz können ABS, Klimaanlage oder Automatikgetriebe ausgewählt werden.

Das 2009-er Modell verbraucht mit 4.4 Litern sogar noch weniger. Die äußere Gestaltung ist zudem etwas rundlicher geworden.

Der Kleinwagen der Suzuki-Flotte – der Suzuki Swift

Dieses außerordentlich beliebte Auto hat bereits viele Modellwechsel hinter sich. Es gibt den Swift drei- und fünftürig mit einem Schrägheck oder viertürig plus Stufenheck. Auch eine zweitürige Cabrio-Version lässt sich auf dem Automarkt finden.

Die dritte Generation des Suzuki Swift ist auch mit Allrad-Antrieb erhältlich und ähnelt stark dem Subaru Justy. Die fünftürige Variante hat das Aussehen eines kleinen Kombis.

Etwas Sportlicher wird es mit der Entwicklung des Suzuki S- und S2 Konzepts. Der Swift S 2 ist das Cabriolet der Suzuki Autos. Die Ausstattung ist, wie meist bei Suzuki, recht puritanisch. Beim Crash-Test schneidet der Swift dennoch mit vier Sternen ausgesprochen gut ab.

Die vierte Suzuki Generation ist mit 4.9 Litern Verbrauch bei der dreitürigen Version extrem sparsam. Doch auch das Modell mit fünf Türen kann trotz Allradantriebs mit 5.5 Litern Verbrauch gut mithalten. Der 2010-er Swift ist zudem etwas größer als seine Vorgänger. Die ein Jahr später herausgekommene Sport-Version beeindruckt mit 136 PS bei einem Durchschnittsverbrauch von 6.4 Litern auf der Straße.

Der Suzuki der Kompaktklasse -  der Suzuki SX4

Den Nachfolger beliebter Modelle wie des Balenos und Lianas gibt es in drei verschiedenen Versionen: als Fünftürer mit Steilheck, als Viertürer mit Stufenheck und eine Crossover-Variante. Letztere kann auf Allradbetrieb umgeschaltet werden und ist daher auch für leichtes Gelände geeignet.

Die Benzinmotoren geben zwischen 99 und 107 PS Leistung, der Dieselmotor kommt auf 120 PS. Eine 120-PS-Benziner-Version gibt es nur in den USA.

Auch die SX4 Modelle schneiden bei Crash-Tests beruhigend gut ab. Beim SX4 Classic werden serienmäßig nicht nur Airbags, sondern auch Fahrhilfesysteme wie ABS, Servolenkung und ESP verbaut. Sonderausstattungen bieten Komfort wie Klimaanlagen mit Pollenfiltern oder höhenverstellbare Lenkräder.

Die Mittelklasse oder – der Suzuki Kizashi

Das erste und bislang einzige Mittelklassemodell von Suzuki gehört zu den Spitzenmodellen des Herstellers. Die sportliche Limousine bietet weit mehr Luxus als andere Modelle – und dieser Luxus ist automatisch serienmäßig verbaut. Von Tempomaten über Klimaanlagen, Sitzheizungen bis hin zu Multi-Funktionsdisplays können Sie alle möglichen Spielereien der Bequemlichkeit ausprobieren.

Auch in puncto Sicherheit überzeugt der Kizashi mit dem Einbau moderner Fahrhilfesysteme und Sicherheitskomponenten.

Der benzingetriebene Antrieb kann als Frontantrieb oder Allradantrieb in der Karosserie verbaut werden. Mit Leistungen bis zu 178 PS ist der Kizashi ein ausgesprochen starkes Auto. Der Kizashi kam 2010 auf den europäischen Markt.

Ein Suzuki-Roadster – der Suzuki Cappuccino

Dieser kleine Sportwagen erfreute sich seit seiner Markteinführung 1991 großer Beliebtheit. Der Wagen ist nicht nur klein, leicht und schnell. Besonders hervorstechend und anziehend ist vor allem sein Retro-Look. Das speziell konstruierte Dach kann geschlossen als Cabrio, Targa oder T-Bar-Dach verwendet werden. Vier Jahre nach der Markteinführung wurde auch ABS in den kleinen Roadster verbaut.

Der benzingetriebene 5-Gang-Motor treibt den kleinen Wagen unter acht Sekunden auf eine Geschwindigkeit von 100 km/h. Da allerdings selbst der Tacho nicht über 140 km/h hinausgeht, darf man von dem Roadster keine gewaltigen Höchstgeschwindigkeiten erwarten.

Die Geländewagen – der Suzuki Samuari

Dieses Fahrzeug gehört zur SJ Baureihe und ist ein typisches leichtes Geländefahrzeug: es verfügt über Hinterradantrieb, zuschaltbarem Allrad-Antrieb, Geländereduktion und eine Kugel-Umlauf-Lenkung. SJ-Modelle gibt es mit offener und geschlossener Karosserie.

Das Fahrwerk des Samurai ist, im Vergleich zu anderen SJ Modellen, auf mehr Komfort ausgerichtet. Federn und Stoßdämpfer wurden neu ausgerichtet und der Stabilisator verhärtet. Die Bodenfreiheit hat sich etwas verringert.

2. Auch das Design spielt eine Rolle

Wenn Sie ein Auto kaufen möchten, sollte es Ihnen auch gefallen. Ob Ihnen nun rundlichere Modelle oder stromlinienförmige und sportliche Autos besser gefallen, bei Suzuki haben Sie auf jeden Fall eine große Auswahl an Designs, was ja allein schon die Modellvielfalt voraussetzt. Natürlich ist die Auswahl auch davon abhängig, ob Sie einen Neuwagen oder ein gebrauchtes Modell wählen. Bei einem Neuwagen können Sie das Aussehen des Wagens Ihren Vorstellungen anpassen.

3. Überlegen Sie sich, welche Motorleistung Ihr Wagen bringen soll

Hier wären wir wieder beim Nutzen des Fahrzeugs angekommen. Ein kleiner Stadtflitzer muss schließlich keine 150 PS haben, um Sie von Ihrer Wohnung ins Einkaufscenter zu bringen. Sind sie jedoch öfter im Freien und auf schlecht befestigten Straßen unterwegs, kann Ihnen ein leistungsstarkes Auto, am Besten in Kombination mit einem Allradantrieb, das Leben stark erleichtern.

4. Welche Ausstattung ist für Sie Voraussetzung?

Besonders ältere Suzuki-Modelle sind eher einfach ausgestattet. Doch, wenn eine Servolenkung und ABS alles sind, was Sie von Ihrem Auto erwarten, ist das ja kein Problem. Wenn Sie einen Neuwagen kaufen möchten, haben Sie ohnehin noch die Möglichkeit, die Ausstattung etwas zu variieren. Bei einem Gebrauchtwagen müssen Sie direkt nach jenen Modellen suchen, welche das Zubehör zur Verfügung haben, das Ihnen bei Ihrem Auto wichtig ist.

5. Die Frage nach dem Umweltschutz

Suzuki stellt sehr sparsame Autos her, die demnach auch weniger CO2 ausstoßen. Wenn Ihnen die Umwelt am Herzen liegt, sollten Sie wenn möglich auf allzu leistungsstarke Autos verzichten. Vor allem die Kleinst- und Kleinwagen von Suzuki haben einen extrem niedrigen Verbrauch. Je aktueller das Modell ist, desto umweltfreundlicher ist es in der Regel auch.

6. Die Sicherheit des Autos als Kaufkriterium

Die Grundausstattung wie Airbags und Sicherheitsgurte sind in jedem Suzuki-Wagen verbaut. Zusätze wie ABS, Servolenkung, EPS und andere Sicherheitssysteme variieren zwischen den einzelnen Modellen. Insgesamt schneiden Suzuki Autos bei offiziellen Crash-Tests meist aber sehr gut ab.

7. Wollen Sie einen Neuwagen kaufen?

Dann wurden Sie vermutlich von den vielen Vorteilen, die der Kauf eines Neuwagens mit sich bringen kann, überzeugt:

  • Sie können das Aussehen Ihres Autos selbst auswählen.
  • Die Ausstattung des Wagens kann noch an Ihre persönlichen Wünsche angepasst werden. Gerade bei Suzuki-Fahrzeugen kann das aus technischer Sicht und vom Komfort große Unterschiede machen.
  • Ihr Wagen steht noch unter Garantie.
  • Da der Wagen noch keinen Vorbesitzer und demnach Unfall hatte, sind Schäden sehr unwahrscheinlich.
  • Einen Neuwagen können Sie jahrelang fahren und dann immer noch zu einem guten Preis weiterverkaufen.

8. Soll es doch besser ein Gebrauchtwagen werden?

So verführerisch der Duft eines neuen Wagens und dessen chromblitzende Armaturen auch sein mögen – Neuwagen sind in der Anschaffung sehr teuer. Da der Wert eines Autos im ersten Jahr prozentuell am meisten sinkt, können Sie auch auf den Kauf eines Jährlings oder Vorführwagens zurückgreifen. Mit diesem Trick lassen sich schnell einige Tausend Euro sparen.

Auch ältere, gut gepflegte Autos können ihren Besitzern noch viele Jahre lang Freude bereiten. Versichern Sie sich nur vor einem Kauf, ob das gebrauchte Auto auch wirklich vollkommen in Ordnung ist und gut behandelt wurde. 

9. Was können Sie mit einem Unfallwagen anfangen?

Als Bastler oder Mechaniker haben Sie möglicherweise die Chance, einen Unfallwagen wieder fahrtüchtig zu bekommen. Das hängt natürlich ganz davon ab, wie stark das Auto beschädigt wurde.

Die meisten Autofahrer jedoch können Unfallwagen höchstens als Ersatzteillager gebrauchen. Doch auch das ist eher unpraktisch, da der gesamte Wagen, ob funktionsfähig oder nicht, ja irgendwo abgestellt werden muss. Diese Anschaffung lohnt sich also nur, wenn Sie Mechaniker oder Hobby-Bastler sind und über den entsprechenden Platz verfügen.

 

Möchten Sie Ihr Wissen weitergeben? Erstellen Sie Ihren eigenen Ratgeber… Verfassen Sie einen Ratgeber
Weitere Ratgeber erkunden