Diese 10 Dinge kennen die Gaming-Fans der 80er!

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Geschrieben von  Gamesradar
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Micro-Payments, DLC, Patches und Updates - heutige Videospiele sind echt nervig. In den Achtzigern war die Welt als Gamer noch in Ordnung. Und Du hast die Geburt der Revolution hautnah miterlebt. Diese 10 Dinge kennst Du nur, wenn Du dabei warst.
Hier war Geduld gefragt
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Hier war Geduld gefragt

1. Zermürbende Ladezeiten

Wer zum Teufel kam eigentlich auf die Idee, dass Musikkassetten ein gutes Medium wären, um darauf Spiele zu speichern?

Sie waren laut, unzuverlässig und - was am schlimmsten ist - unendlich laaaangsaaaam. Manchmal dauerte es bis zu einer halben Stunde, bis Deine Spiele endlich geladen waren. Selbst dann bestand noch eine gute Chance, dass sie aus Gründen abstürzen würden, die Du bis heute nicht verstehst.

Im Ergebnis konnte den Gamern der Achtziger niemand vorwerfen, dass sie nicht genug an die frische Luft kamen. Denn Du hattest schnell kapiert, dass die beste Möglichkeit, um die Ladezeit Deines Computers zu überbrücken, ein schnelles Fußball-Match ist.
Donkey Kong war einer der größten Hits
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Donkey Kong war einer der größten Hits

2. Spielhallen

Heutige Spielhallen sind seelenlose Löcher mit ein paar Spielautomaten und einem Air Hockey-Tisch, der auch dann nicht anspringt, wenn Du Geld reinsteckst.

In den Achtzigern waren Spielhallen ein Ort voller Aufregung und voller Leben. Du kamst hierher, um Spiele zu spielen, die eine weitaus bessere Grafik und ein besseres Sounderlebnis bieten konnten als es auf Deinem Computer jemals möglich gewesen wäre.

Ein Ausflug in die Arcade-Welt war ein Trip in die Zukunft und Du hattest garantiert eine großartige Zeit - auch wenn Du den Großteil Deines Geldes dafür ausgegeben hast, dass Dich ein älteres Kind vollheulen durfte.
Spielmagazine waren nötig, bevor es das Internet gab
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Spielmagazine waren nötig, bevor es das Internet gab

3. Spielemagazine

Wenn Du heute etwas über ein Spiel erfahren willst, gibst Du den Namen einfach bei YouTube ein und findest garantiert ein Tutorial, das Dir die gesamte Kampagne von A bis Z erklärt.

Damals gab es keine Möglichkeit, Spiele, die wir nicht besaßen, bei der Arbeit zu sehen - und so mancher Titel wurde fast zum Mysterium. Spielemagazine waren der einzige Weg, um wenigstens ein paar Infos zu erhalten.

Nichts ersetzte den Rausch, wenn man endlich eine neue Ausgabe in die Hände bekam und sich die Screenshots anschauen konnte - um daraus Hinweise abzuleiten, wie der neueste Spielehit funktionieren würde.
Track & Field
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4. Blasen an den Fingern

Der Arcade-Titel "Track & Field" von Konami ist für eine ganze Menge Blasen und Schürfwunden verantwortlich.

Das Game bestand aus einer Serie von olympischen Mini-Spielen, bei denen man wie ein Wahnsinniger auf die Tasten einprügeln musste, damit sich die Athleten auf dem Bildschirm bewegten. Das war fast so anstrengend, als wäre man selbst angetreten.

Die Sache wurde nur noch schlimmer, als sich das Gaming aus den Spielhallen ins heimische Wohnzimmer verlagerte. Spiele wie Daley Thompson's Decathlon ersetzten das Knöpfchen-Hämmern durch das noch weitaus schmerzhaftere Joystick-Wackeln, das zahllose Opfer unter den Joysticks forderte.
Man spielte vor allem gemeinsam
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Man spielte vor allem gemeinsam

5. Gegen Freunde spielen - und zwar (OMG!) im selben Raum!

Glaub's ruhig! In der Ära des Vokuhila gab es offensichtlich kein Xbox Live.

Um eine Multiplayer-Session zu organisieren, musste man also an der Haustür des Freundes mit dem besten Computer klopfen, um zu sehen, ob der überhaupt zu Hause war (Handys gab es schließlich auch noch nicht). Und dann ging es ins Kinderzimmer für eine Partie Bubble Bobble.

Joysticks waren damals noch nicht standardisiert und so bekam der Gast das kaputte Teil, das dank Daley Thompson komplett im Eimer war - oder das aussah wie das Alien von Ridley Scott.
Unlösbare Level
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Unlösbare Level

6. Über-schwere Level

Die Arcade-Spiele der Achtziger bestanden aus fast unlösbaren Levels, schließlich wollten Dir die Maschinen jeden einzelnen Pfennig aus der Tasche ziehen.

Spiele für den PC waren sogar noch schwerer. Sie liefen auf einer CPU, die noch nicht genug Power hatte, also mussten sich die Programmierer etwas einfallen lassen, damit der Spieler nicht in zehn Minuten das ganze Spiel durchgespielt hat.

Was die Sache noch schlimmer machte: Die meisten wurden nicht richtig angetestet, und bei einigen Spielen war es tatsächlich unmöglich, sie komplett durchzuspielen. Zu den bekanntesten Titeln gehört bis heute Jet Set Willy.

Doch eine Lösung gab es...
In den Achtzigern waren wir alle Programmierer
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In den Achtzigern waren wir alle Programmierer

7. Amateur-Programmierer werden

Entwickler der Achtziger konnten kaputte Spiele nicht selber fixen - mangels Internet und so.

Meist konnten sie nur den Code in einem Spielemagazin veröffentlichen und darauf hoffen, dass die Spieler selbst eine Lösung finden würden.

Das gelang meistens, denn die Achtziger machten uns alle zu Programmierern. Viele Magazine verschenkten sogar Spiele und Applikationen, wenn man als Amateur den Code an sie weitergab.

Das britische Magazin ZX Spectrum ist so zur Gründungszentrale der britischen IT-Industrie geworden.
Einfach T drücken und Spaß haben
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Einfach T drücken und Spaß haben

8. Deinem Gegner die Hose runterziehen

Der wohl bekannteste Cheat der Geschichte stammt aus International Karate, wo man mit einem beherzten Druck auf "T" dafür sorgen konnte, dass der Gegner die Hosen runterlässt und seine ganze rotbackige Glorie dem Bildschirm zuwendet.

Und das wiederum gab Dir endlich einen Grund, um in den Kill-Modus zu schalten.
Der Vorgänger unserer Game Boys
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Der Vorgänger unserer Game Boys

9. Die gefürchteten LCD-Spiele

Bevor 1989 endlich der erste Game Boy auf den Markt kam, bestand "Gaming to Go" nur aus diesen oftmals schrecklichen LCD-Spielen, die meist nur ein einziges Spiel abspielen konnten.

Besonders die gesamte Produktrange von Tiger Electronics beschert uns heute noch schlaflose Nächte.

Wenn schon Portable, dann gab es damals nichts Besseres als das Nintendo Game & Watch-System, geliebt für das großartige Gameplay und die samtweichen Buttons.

Obwohl, auch Tomytronic 3D war gar nicht so schlecht. Und jetzt mal ehrlich: Sooo anders als Oculus Rift waren die Dinger auch nicht.
Draufpusten und schon läuft's? Ein Mythos!
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Draufpusten und schon läuft's? Ein Mythos!

10. Auf Kartuschen pusten

Verglichen mit Commodore-Kassetten und Floppy Disks, welche von den Amiga-Rechnern der späten Achtziger verwendet wurden, waren die Kartuschen für NES eine Technologie aus dem Jahre 81937.

Man musste sie nur in den Schlitz des Systems stecken (mit einem sehr befriedigenden Geräusch) und schon waren sie spielbereit - ohne Ladezeiten. Zumindest meistens.

Manchmal funktionierte das nicht und es gehörte zum weitverbreiteten Allgemeinwissen, dass das Pusten auf die Platine helfen konnte, Staub aus den Schaltkreisen zu entfernen.

Heute wissen wir natürlich, dass wir die Kartusche genauso gut in Eiersalat hätten halten können, denn das Gepuste brachte überhaupt nichts.

Doch die Kartuschen funktionierten tatsächlich nach dem zweiten oder dritten Anlauf und so wurde ein Game Hack-Mythos geboren, der noch jahrzehntelang Bestand haben sollte.
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Geschrieben von  Gamesradar
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