Die verschiedenen Zuchtarten von Koi-Karpfen

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Die verschiedenen Zuchtarten von Koi-Karpfen

Koi-Karpfen bestechen nicht nur mit ihrer eindrucksvollen Optik, sondern werden auch als Geldanlage genutzt. Doch nicht jeder Koi eignet sich als Geldanlage – es ist vielmehr die Qualität der Züchtung, die darüber entscheidet, ob ein Koi viel wert ist oder nicht. Daher lohnt es sich, einen genaueren Blick auf Kois und die verschiedenen Zuchtarten zu werfen.

 

Wissenswertes rund um die Koi-Karpfen

Beim Koi handelt es sich um eine spezielle Zuchtform des Karpfens. Koi ist die Abkürzung für die japanische Bezeichnung für Karpfen, Nishikigoi. Woher der Koi genau stammt, ist nicht sicher, man geht davon aus, dass er vom Iran nach Asien gebracht wurde. Dort wurde der Koi zunächst als Speisefisch und Insektenfresser genutzt, bevor Adelige und gut betuchte Japaner ihn ab dem Ende des 18. Jahrhunderts als eine Art Statussymbol hielten. Nach und nach verbreitete sich die Begeisterung für Kois auch in Europa. Ein Koi kann mitunter bis zu 80 Jahre alt werden. Besonders große Exemplare erreichen durchaus einen Meter Länge und ein Gewicht von bis zu 5 Kilogramm. Als Nahrung dienen den Kois Pflanzen, Würmer und Insekten. Kois halten auch Winterruhe, dafür muss die Temperatur des Wassers allerdings auf unter 10 °C sinken, und es muss in der Tiefe des jeweiligen Gewässers einen Rückzugsort geben.

 

Informationen zur Zucht von Koi-Karpfen

Kois werden häufig in Teichen gehalten. Wer Kois züchten möchte, sollte beachten, dass es sich dabei um gesellige Zeitgenossen handelt, die in Gruppen leben möchten. Wenn es den Kois gut geht, so wirkt sich das auch auf ihr Äußeres aus – und Sie können bessere Preise erzielen. Daher liegt das Augenmerk auch auf der Kontrolle und der Regulierung der Wasserqualität, es ist auf einen hohen Sauerstoffgehalt zu achten. Die ph- und Nitritwerte sollten Sie in regelmäßigen Abständen überprüfen.

 

Bevorzugte Merkmale der Koi-Karpfen

Damit ein Koi als wertvoll gilt, müssen die äußerlichen Merkmale stimmen. Besonders weiß-rote Exemplare und hier vor allem der Kohaku, ist bei Koi-Anhängern sehr beliebt. Je größer ein Koi ist, umso wertvoller ist er auch. So kann ein Exemplar schon mal für einen fünfstelligen Betrag den Besitzer wechseln. Die Qualität der Schuppen sowie die Form des Kois spielen ebenfalls eine entscheidende Rolle. Kopf und Körper sollten eine harmonische Einheit bilden, und der Kopf sollte nicht zu spitz sein.

 

Die wichtigsten Koi-Zuchtarten

Der Sanke zählt zu den häufigsten Koi-Arten und wird gerne für die weiterführende Züchtung verwendet. Er ist dreifarbig: Die Grundfarbe ist Weiß mit roten und schwarzen Flecken.

Der Showa hat dagegen eine schwarze Grundfarbe sowie weiße und rote Flecken. Trotz der schwarzen Grundfarbe ist Rot die dominierende Farbe, zumindest beim traditionellen Showa.

Ebenfalls eine schwarze Grundfarbe, dafür aber weiße, rote oder gelbe Flecken besitzt der Utsurimono. Damit diese Koi-Art viel wert ist, sollten sich die Flecken gleichmäßig über den ganzen Körper verteilen.

Genau andersherum verhält es sich beim Bekko: Er hat eine weiße, rote oder gelbe Grundfarbe und schwarze Flecken. Der Kopf sollte allerdings kein Schwarz aufweisen.

Eine der ältesten Zuchtformen ist der Asagi. Weitere Zuchtarten: Koromo, Tancho, Kingirin, Kawarimono, Hikarimuji-mono und Hikarimuji-utsurimono.

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