Die teuersten Sportwagen aller Zeiten

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Geschrieben von Auto Express
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Seltene Autos erzielen regelmäßig Mondpreise. Wenn die reichsten Leute der Welt ein Auge auf besonders rare Karossen geworfen haben, gibt es kein Halten mehr. Hier stellen wir Dir die fünf teuersten Sportwagen vor, die jemals unter den Hammer kamen.
Seltene Ferraris bringen viel Geld
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Seltene Ferraris bringen viel Geld

Ferrari 250 GTO

Nichts versetzt das dicke Portemonnaie eines schwerreichen Autosammlers mehr in Aufregung als ein seltener Wagen, auf dem das berühmte Pferde-Emblem prangt. An der Spitze der Hitliste steht ein Ferrari 250 GTO, der 2014 für sagenhafte 38 Millionen Dollar bei Bonhams unter den Hammer kam.

Von diesem Modell wurden noch nicht einmal 40 Exemplare gebaut, was zu seinem Wert natürlich enorm beiträgt. Sobald es auf einer Auktion auftaucht, steht der Titel "Teuerstes Fahrzeug der Welt" sozusagen schon fest. Dieses spezielle Exemplar war Nummer 19 und wurde wohl nur deshalb so hoch angesetzt, weil es in 40 Jahren Renngeschichte beeindruckende Siege davon getragen hat.

Tatsache ist, dass der Erfolg als Rennwagen immer dafür sorgt, dass bei einem Ferrari noch ein paar Nullen zum Kaufpreis hinzukommen. So wechselte im Februar 2016 ein wunderschöner 335 Scaglietti für 35.711.359 Dollar in Paris den Besitzer. Auch dieser Wagen hat viele Siege eingefahren. Weitere Ferrari-Renner aus den 1950ern und 1960ern besetzen ebenfalls die ersten Ränge, was den Preis angeht.
Der richtige Mercedes kann ein Vermögen kosten
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Der richtige Mercedes kann ein Vermögen kosten

Mercedes W196

Vermögende Autofans kennen mehr als Ferrari – und ein Mercedes, der vom legendären Juan Manuel Fangio gefahren wurde, liegt völlig zu Recht auf Platz zwei unserer Top 5 der teuersten Wagen. Der W196 verströmt die Aura von fünf Formel-1-Weltcup-Siegen und sorgt so dafür, dass sich klassische A- und C-Klassen beinahe ein bisschen für ihren Stern schämen müssen. Der W196 kam 2013 beim Goodwood Festival of Speed in West Sussex bei einer Bonhams-Auktion für 29,6 Millionen Dollar unter den Hammer.

Gegen diesen Wagen sehen die aktuellen Formel-1-Renner von Mercedes fast alt aus. Der Wagen startete bei zwölf Grand Prix in den 1950ern, er gewann neun und dominierte die restlichen drei. Er war der erste F1-Renner mit Benzineinspritzung und es wurden gerade einmal 14 Exemplare gebaut. Noch existieren zehn Modelle, wovon sechs bei Mercedes selbst unter Verschluss und drei in Museen zu sehen sind.

Das erklärt zumindest teilweise den Preis. Allerdings ist die Authentizität des Wagens auch nicht zu unterschätzen. Der W196 wurde nicht nur von Fangio gefahren – dem wohl größten Formel-1-Fahrer aller Zeiten –, bei der Auktion war er auch immer noch mit Öl, Ruß und toten Käfern von seinem letzten Ausflug auf die Rennstrecke beschmutzt.
Englische Schönheit
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Englische Schönheit

Aston Martin DB4GT Zagato

Ein Aston Martin ist eh eine Rarität, aber dieses Modell setzt dem ganzen die Krone auf. Ganze 19 Exemplare des DB4GT wurden vom italienischen Karosseriebauer Zagato in den frühen 1960ern angefertigt. Nummer 14 – die unserem Bild recht ähnlich sieht – erzielte 14,3 Millionen Dollar, als sie im Dezember 2015 in New York bei RM unter den Hammer kam.

Der Wagen wurde 1962 nach Australien geliefert und sein 314bhp 3,7 Liter-Sechszylindermotor hat einige Rennerfolge hinter sich. Der Wagen verblieb Down Under bis 1993 und fand dann seinen Weg zurück nach England, um dort das Klassiker-Rennfeld aufzumischen. Danach erfolgte eine sorgfältige Restaurierung.

Das Auge fürs Detail zusammen mit der tadellosen Renngeschichte und seiner Exklusivität sorgt dafür, dass der Preis dieses Wagens in den nächsten Jahren wohl noch weiter steigen wird. Sobald ein weiterer Aston Martin dieses Kalibers auf den Markt kommt, dürfte die 20-Millionen-Marke schnell geknackt sein.
Gordon Murrays Meisterwerk
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Gordon Murrays Meisterwerk

McLaren F1 LM

Den McLaren F1 muss man nicht mehr vorstellen. Er ist ein bahnbrechendes Modell der britischen Automobilgeschichte, und nur 100 wurden jemals hergestellt. Davon wiederum waren weniger als drei Viertel straßentauglich, und es ist daher kein Wunder, dass die Preise heutzutage durch die Decke gehen. Trotzdem sorgen die 13,75 Millionen Euro, die 2015 für eines der letzten Exemplare auf einer RM-Auktion gezahlt wurden, für Schweißausbrüche bei Sparfüchsen.

Unter den Hammer kam Wagen Nummer 73, den der Besitzer zuvor an McLaren zurückgesendet hatte, um ihn nach LM-Spezifikation umbauen zu lassen. Dies bedeutete ein Upgrade auf die 691-bhp-Motoren, die in den F1 GTR verbaut waren, die in Le Mans starteten, sowie mehr Anpresskraft. Dennoch unterschied sich dieser Wagen von den anderen F1 LM, weil er das Design des normalen Modells (siehe Bild) behielt – ein Grund für den horrenden Preis.
Das Auto, das Ferrari in seine Schranken verwies
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Das Auto, das Ferrari in seine Schranken verwies

Ford GT40

Sobald ein neuer Ford GT in den Startlöchern steht, steigt auch die Nachfrage nach Vorgängermodellen, etwa jenen, die zwischen 2004 und 2006 gebaut wurden. Und das wiederum treibt die Preise nach oben. Man mag sich gar nicht ausmalen, was ein 1960er Ford GT40 heute wert ist, aber eine Bonham-Auktion von 2012 gibt Dir schon einmal eine Ahnung.

Anders als im Bild handelte es sich um einen leichten Gulf/Mirage-Rennwagen, komplett mit stilechter Lackierung. Es war allerdings dessen Geschichte, die am Ende für den Verkaufspreis von 11 Millionen Dollar sorgte.

Der GT40 hatte nicht nur eine Renn-Vergangenheit, er war sogar Kamerafahrzeug im Filmklassiker Le Mans von 1971. Wie bei so vielen Stücken, die in den letzten Jahren unter den Hammer kamen, hatte auch hier der Steve McQueen-Effekt einen nicht unerheblichen Einfluss auf den Preis.
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