Die spannende Suche nach dem smartesten Auto: Audi, Mercedes oder BMW?

Mag ich anklicken, wenn dieser Ratgeber hilfreich war
So könnte die Zukunft aussehen
Link zu einer eBay-Seite Entfernen
Laden Sie bis zu 3 weitere Fotos hinzu.
Link zu einer eBay-Seite
So könnte die Zukunft aussehen

Autohersteller forschen und entwickeln in allen Bereichen. Auf der CES 2015 (Messe für Unterhaltungselektronik) präsentierten sie jetzt eine aufregende Welt voller innovativer Technologien: Das Auto der Zukunft parkt alleine ein, kann selbst fahren und gleicht einem futuristischen Wohnzimmer – wie weit ist die Entwicklung?

Autonomes Fahren und das Auto der Zukunft

Der Traum vom selbstfahrenden Auto rückt näher. BMW, Mercedes und Audi haben jetzt ihre Visionen präsentiert und den erstaunlichen Stand der Technik gezeigt.
Hände ans Steuer! Dieser Leitspruch könnte schon bald der Vergangenheit angehören
Link zu einer eBay-Seite Entfernen
Laden Sie bis zu 3 weitere Fotos hinzu.
Link zu einer eBay-Seite
Hände ans Steuer! Dieser Leitspruch könnte schon bald der Vergangenheit angehören

Audi A7: 900 Kilometer durch die Wüste – ohne Fahrer!

Mit einem modifizierten RS7 hat Audi im Januar 2015 einen Meilenstein für selbstfahrende Autos erreicht. Das Konzept-Fahrzeug fährt die 900 Kilometer vom Silicon Valley zum Veranstaltungsort der CES nach Las Vegas, Audi nennt es „pilotiertes Fahren“: Auf Knopfdruck übernimmt die Technik auf dem Highway bis 110 km/h das Steuer, beschleunigt und bremst automatisch, wechselt die Spur und überholt Fahrzeuge. In Stadtgebieten fordert das Auto den Fahrer auf, die Kontrolle zu übernehmen – reagiert der Fahrer nicht, hält der Wagen am Rand an. Zahlreiche Sensoren, Kameras, Radarsysteme und Laser-Scanner überwachen permanent die Umgebung, der Bordcomputer berechnet jedes Manöver.

Audi RS7 in knapp unter 2 Minuten über den Hockenheimring

Vor der CES präsentierte Audi auf dem Hockenheimring den Stand seiner Technik: Der Audi RS7 absolvierte die Strecke mit beeindruckender Geschwindigkeit und Präzision und ist damit das weltweit sportlichste pilotierte Fahrzeug.

Das Ziel: unterstützen nicht ersetzen

Audi geht es nicht darum, den Fahrer zu ersetzen, sondern ihn in den Fahraufgaben zu unterstützen. Und das vor allem dann, wenn er unterfordert ist, beispielsweise bei einer langen Geradeausfahrt auf der Autobahn. Auch in brenzligen Situationen unterstützt die Elektronik, bremst automatisch und weicht zusätzlich aus. „Science-Fiction“ weist Audi weit von sich, die verschiedenen Module für das pilotierte Fahren sind bereits jetzt oder in Kürze serienreif. Die smarte Vernetzung schreitet ebenfalls voran: Steigt der Fahrer in einen topmodernen Audi ein, erkennt dieser die Person anhand des Smartphones und stellt die Musikwiedergabe, Klimaanlage und Sitze individuell ein. Auf dem Smartphone lassen sich Informationen, wie der Weg zum geparkten Auto, anzeigen. Auch das automatische Ein- und Ausparken ist in Planung.
Link zu einer eBay-Seite Entfernen
Laden Sie bis zu 3 weitere Fotos hinzu.
Link zu einer eBay-Seite

Mercedes F 015 und Luxury in Motion – das selbstfahrende Wohnzimmer

Die mobile Welt der Fortbewegung wächst mit der virtuellen Mobilität und Kommunikation des Internets zusammen. Mercedes präsentiert den F 015. Hintergrund der Entwicklung sei die sich ändernde Welt. Megacitys mit 30 oder 40 Millionen Einwohnern werden mehr, privater Raum und Zeit seien das begehrteste Luxusgut im 21. Jahrhundert. Dieser Vision folgt das Konzept-Fahrzeug F 015, das auf der CES 2015 selbstständig auf die Bühne fuhr. Im Gegensatz zum Audi scheint der Mercedes direkt aus der Zukunft zu uns gekommen zu sein.
F 015: So sieht er aus
Link zu einer eBay-Seite Entfernen
Laden Sie bis zu 3 weitere Fotos hinzu.
Link zu einer eBay-Seite
F 015: So sieht er aus

Die Karosserie besteht aus karbonverstärktem Kunststoff, hochfestem Stahl und Aluminium und ist damit rund 40 Prozent leichter als aktuelle Serienfahrzeuge. Zwei Elektromotoren mit zusammen 270 PS sorgen für den Vortrieb. Einmal eingestiegen vergessen die Passagiere schnell, dass sie überhaupt in einem Auto sitzen. Vielmehr wirkt das Interieur wie ein hochmoderner Meeting-Raum. Das Sitz-System ist variabel mit vier drehbaren Sesseln ausgestattet. Öffnen sich die Türen, drehen sich die Sitze elektrisch um 30 Grad nach außen. Interaktionen mit dem Auto klappen über Augenbewegungen, Gesten oder Berührung der Bildschirme.
Wie ein kleiner Meetingraum: das Innenleben des F 015
Link zu einer eBay-Seite Entfernen
Laden Sie bis zu 3 weitere Fotos hinzu.
Link zu einer eBay-Seite
Wie ein kleiner Meetingraum: das Innenleben des F 015

Mit der Außenwelt kommuniziert der Wagen auf unterschiedliche Weise: Einem Fußgänger signalisiert ein mitlaufender blauer Lichtbalken in der Front, dass dieser erkannt ist und die Straße überqueren kann. Zusätzlich malt der Wagen dem Passanten einen stilisierten Zebrastreifen auf die Straße und fordert ihn zum Überqueren auf. Nach der Version von Mercedes sieht so das Auto der Zukunft aus.
Link zu einer eBay-Seite Entfernen
Laden Sie bis zu 3 weitere Fotos hinzu.
Link zu einer eBay-Seite

BMW: Kommunikation via Smartwatch – nie mehr selbst einparken

Automatisches Parken und Abholen mit 360-Grad-Lasersystem: Für Aufsehen sorgt auch BMW mit der Remote-Valet-Parking-Funktion: einem Einparksystem ohne GPS. Die Funktion erinnert an die Fernsehserie „Knight Rider“ aus den 80er Jahren. „Hol mich hier ab“, ein Befehl, den das Auto der Zukunft von BMW autonom umsetzt. Der Befehl wird natürlich per Smartwatch gegeben.
Per Smartwatch das Auto rufen: Mit BMW könnte das möglich werden
Link zu einer eBay-Seite Entfernen
Laden Sie bis zu 3 weitere Fotos hinzu.
Link zu einer eBay-Seite
Per Smartwatch das Auto rufen: Mit BMW könnte das möglich werden

Das ausgeklügelte Parksystem soll vor allem in Parkhäusern zum Einsatz kommen, selbstständig auf Parkplatzsuche gehen und einparken. Bei Bedarf meldet sich das Auto beim Fahrer, sobald ein Parkplatz gefunden wurde, dieser sitzt inzwischen längst beim Geschäftstermin oder Mittagessen. Dafür erfasst eine Lasersensorik den Bereich um den Wagen und erkennt sämtliche Hindernisse.

Beeindruckend weit vorangeschritten

Audis unterstützendes System scheint erstaunlich ausgereift, intern rechnet man mit der Umsetzung in den nächsten zehn Jahren. Die Einführung des automatisierten Einparkens bei Schrittgeschwindigkeit kann schon in näherer Zukunft Realität werden. Und die Vision von Mercedes? Spielt eher in 20 bis 30 Jahren. Dann unterstützt der Wagen den Fahrer nicht mehr, sondern fährt völlig alleine. Sicher scheint nur: Die technischen Voraussetzungen sind da, die ersten Schritte gemacht und die Entwicklung geht weiter. Bis dahin müssen auch Gesetze angepasst werden, bisher ist das fahrerlose Fahren nicht erlaubt. Beispielsweise darf Audi seine Systeme nur in den Bundesstaaten Nevada und Florida unter realistischen Bedingungen testen und mahnt Europa zur Eile. Um die Entwicklung voranzutreiben und der deutschen Automobilindustrie Möglichkeiten zum Testen zu geben, sollen in Bayern und Baden-Württemberg Teilstrecken von Autobahnen freigegeben werden. „Tested on german autobahn“ wird das Qualitätssiegel vom Auto der Zukunft lauten.
Möchten Sie Ihr Wissen weitergeben? Erstellen Sie Ihren eigenen Ratgeber… Verfassen Sie einen Ratgeber
Weitere Ratgeber erkunden