Die schönsten Engel für Ihr Weihnachtsfest finden

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Kein Weihnachtsfest ohne Engel

Ein Weihnachtsfest ohne Engel ist genauso undenkbar wie Ostern ohne Osterhasen. Der Engel symbolisiert das Übernatürliche, so war es schließlich der Erzengel Gabriel, der Maria die frohe Kunde ihrer unbefleckten Empfängnis überbrachte. So kommerziell Weihnachten inzwischen auch sein mag, seinen Ursprung hat das Fest im Christentum. Die Bibel ist gespickt mit Geschichten über diese übernatürlichen Himmelsgeschöpfe, die auch in vielen Bildern, Zeichnungen und Skulpturen ihnen Platz gefunden haben. Sie fungieren als unerwartete Mittler zwischen Gott und den Menschen die in irdischer Gestalt ihre Botschaften überbringen. Dank der Rokoko-Zeit haben Engel die Gestalt von Kindern angenommen. Diese Verniedlichung erfreut sich bis heute großer Beliebtheit. Es sind ja gerade die Kinder, denen das Weihnachtsfest am Herzen liegt und die sehr empfänglich sind für alles, was klein und niedlich ist.

Wie der Engel seinen Weg zur Erde fand

Der Glaube an Engel ist so alt wie der Glaube an Übernatürliches. Es gibt ihn im Christentum, im Islam, im Judentum, in volkstümlichem Erzählgut und auch in der Esoterik haben Engelvorstellungen ihren Platz. Untergötter tauchen auch im asiatischen und im altägyptischen Kulturraum auf. Im Allgemeinen werden damit Geistwesen verstanden, die eine Botschaft vom Hauptgott an die Menschen weiterleiten sollen.
Im Christentum beschreibt die Bibel den Engel als Jüngling oder jungen Mann, Erzengel Gabriel tritt sogar ab und an in Frauengestalt auf. Richtigen Einzug in das Weihnachtsfest als unverzichtbares Dekorationselement erhielten die Lichtgestalten jedoch erst durch Michelangelo, der in der Sixtinischen Kapelle den Kinderengel kreierte. Im Laufe der Jahrhunderte entstanden die verschiedensten Engelfiguren in immer wieder anderen Stilrichtungen und wurden aus verschiedensten Materialien gefertigt.

Vom Kleinkind bis zum jungem Mann – die Wandelbarkeit der Himmelsstürmer

In der Bibel werden Engel zumeist als Jünglinge oder junge Männer – wie der Erzengel Gabriel – beschrieben. In der Renaissance kam spätestens mit den Bildnissen von Michelangelo in der Sixtinischen Kapelle das Motiv des Kinderengels auf. Inzwischen wird der Engel häufig auch in Frauen- oder Mädchengestalt verbildlicht. Ob dies nun dem Feminismus oder dem Fantasy-Genre mit seinen Elfen und Feen zuzuschreiben ist, muss hier offenbleiben. Doch egal welchen Überzeugungen und Wertvorstellungen man sich anschließt, für die passende Weihnachtsdekoration ist immer was dabei. Auch sollten das Umfeld und die restliche Dekoration in die Wahl der Weihnachtsengel mit einbezogen werden.

Engel im Comicstil

Engel gibt es in abstrakten Formen für das modern gestaltete Weihnachtsfest, im Comicstil für Junggebliebene oder Weihnachtsfeste mit Kindern, in Form der allseits bekannten Putte oder zum Beispiel auch im Jugendstil für die erlesene Festtafel. Die abstrakten Formen lassen zumeist weder auf das Geschlecht noch auf das darzustellende Alter der Engelsfiguren schließen. Hier bestimmen zumeist das Material und dessen Gestaltung die Optik. Die Engel im Comicstil erinnern zumeist an Kinder mit ihren großen Augen und runden Körperformen. Der Fantasie sind hier keine Grenzen gesetzt. Die Engel sind in Alabasterweiß oder in Farbe, im Sitzen, im Liegen oder im Stehen erhältlich und ein optisches Highlight für jedes Kinderauge.

Engel als Putten

Die im Volksmund als Putten bezeichneten Kinderengel gehören heute zu den Klassikern unter den Weihnachtsdekorationen. Obwohl sie eigentlich auch das ganze Jahr als schützende Begleiter dienen können, verbindet man mit ihnen im Allgemeinen das Weihnachtsfest. Im Gegensatz zu den Engeln im Comicstil sind ihre Gesichtszüge dem des Kleinkindes nachempfunden, wodurch er den Schein des lebendigen erhält. Die eine oder andere Putte blickt zwar freundlich, jedoch selten lächelnd. Der gängige Gesichtsausdruck ist hier grübelnder Ernst, welches durch das Kindchenschema mit seinen großen Augen und runden Pausbacken verniedlicht wird. Engel, die im Jugendstil gefertigt sind, ähneln zumeist dem biblischen Jüngling und den Beschreibungen des Erzengels Gabriels. Sie wirken anmutig und ihre Gesichtszüge haben den für Kirchenstatuen typischen gedankenverlorenen Ausdruck. Sie verleihen jedem Weihnachtsfest etwas Edles und bei genauerer Betrachtung mag man sich an den Ursprung des Weihnachtsfestes erinnern und sich der eigentlichen Bedeutung wieder bewusst werden.

Aus Holz geschnitzt oder in Gips gegossen – Materialien für die Weihnachtsboten

Aus edlem Holz ist er geschnitzt mit rauschgoldblondem Haar geschmückt. Oder auch als Statue aus Stein gemeißelt. Alles, was sich Formen und für die Ewigkeit verändern lässt, musste und muss als Material herhalten. Und selbst bei einer Materialart gibt es verschiedene Formen der Umsetzung.

Engel aus Holz

Das bereits erwähnte Holz kann in eine 3-D-Form geschnitzt werden oder es können aus einem Brett 2-D-Engel gesägt werden. Diese Grundformen können wiederum geölt, bemalt oder lackiert werden. Dem persönlichen Geschmack sind keine Grenzen gesetzt.

Engel aus Alabaster

In weißem Alabaster gefertigte Engel leuchten wunderbar im Kerzenschein der abendlichen Festbeleuchtung. Das Material Alabaster ist weicher als Marmor und kann dadurch leichter verarbeitet werden und härtet als Gips, wodurch er widerstandsfähiger ist. Trotz alledem ist dieses Material nicht für den langfristigen Outdoorbereich geeignet. Die Witterung würde mit der Zeit die Oberfläche angreifen und die Figur dauerhaft schädigen. Alabasterengel müssen nicht immer weiß sein. Je nachdem wo dieses Material abgebaut wurde, nimmt er eine rötliche, gelbliche, bräunliche oder gräuliche Farbe an. An den Stellen, wo der Alabaster dünn genug geschliffen ist, scheint Licht durch ihn hindurch. Dies verleiht ihm noch mal einen besonders stimmungsvollen Effekt und macht ihn wirkungsvoll in Szene gesetzt zu einem besonderen Hingucker. Der Kerzenschein bei vergoldeten Engelfiguren funkelt und glitzert und verleiht dem Himmelsstürmer etwas besonders festliches.

Engel aus Porzellan

Porzellan als Material wirkt wie ein polierter Alabasterengel. Das weiß schimmert und glänzt hier in der Festbeleuchtung und rückt sich so ins Blickfeld des Betrachters. Wie allen Porzellanfiguren eigen, gibt es auch die Engel in bemaltem Porzellan.

Engel aus Bronze

Auch in Bronze gegossene Engel sind in abstrakter Form, als Putte oder im Jugendstil erhältlich. Dieses Material wird bereits seit 4000 vor Christus vom Menschen geformt. Im Mittelalter begann man schließlich die Nutzung von Bronze im kirchlichen Bereich. Hier entstanden dann auch in unseren Breitengraden die ersten Bronzeengel. Bronze zeichnet sich durch seine Witterungsbeständigkeit aus. Dies macht das Material ideal für alle Engel, die im Außenbereich für Dekorationszwecke herhalten müssen.

Engel aus Metall

Auch andere Metalle erweisen sich dabei als beliebte Materialien um dem Engel seine Form zu verleihen. In den vergangenen Jahren wurde das Formen und Verzieren von Metall zum Trend. Die verschiedensten Bleche werden in die verschiedensten Engelformen geschnitten, gebogen und verziert. Man kann sie an die Tür hängen, sie dienen als Teelichthalter oder sie stehen als große Skulpturen im Garten.

Engel aus Glas

Wesentlich empfindlicher sind da die Engel aus Glas. Im schummerigen Kerzenlicht kommen diese Exemplare dem ursprünglichen Bild der Engel als Geistwesen am nahesten. Zumeist gibt es diese Art der Engel in abstrakten Formen, da die Verarbeitung von Glas viel Geschick und Können verlangt. Richtig in Szene gesetzt verleiht ein wenig Kerzenlicht dem Glasengel etwas Mystisches. Er besticht durch seine Zurückhaltung und nicht wie der Alabasterengel durch seine Offensichtlichkeit. Natürlich entstanden im Laufe der Jahre auch Engel aus buntem Glas oder in zusammengesetztem Fensterglas oder auch Glasengel, die nachträglich weiter verziert oder bemalt wurden.

Schutzengel - unsere alltäglichen Begleiter

Die Engel begleiten uns inzwischen nicht mehr nur an Weihnachten, sondern das ganze Jahr. Als Schutzengel bezeichnet, erhielt er vor ein paar Jahren Einzug in die Kinderzimmer. Oftmals löste er das im Christentum übliche Holzkreuz ab und soll die Kinder vor Tod und Krankheit beschützen. Die kleinen Beschützer gibt es in klein und in groß, zum Hängen, Hinstellen oder im Sitzen. Die Palette der Ausführungen ist bei Schutzengeln ebenfalls so bunt wie das der Weihnachtsengel. Allerdings nehmen die derzeitig neu angefertigten Schutzengel in all seinen Formen zumeist die Gestalt eines Kindes im Comicstil an.

Wo der Engel überall zum Fliegen kommt

Weihnachten ist nicht nur ein Hochfest für Christen, sondern auch das der Dekorationskünstler. Dekorierbar ist nahezu alles innerhalb und außerhalb der eigenen vier Wände. Der Klassiker auf jedem Weihnachtsfest sind Weihnachtsbaum- und Tischdekorationen. Die Engel finden aber nicht nur zwischen der Festtafel Platz, sondern auch auf Fensterbänken, als Fensterschmuck, Türschmuck und Dekorationsartikel für den Vorgarten. So kann auch das Christkind durch die himmlische Unterstützung seinen Weg unter den Weihnachtsbaum finden. Wichtig ist hierbei nur, dass man sich seinem Stil treu bleibt. Dies kann selbstverständlich auch einen Stil-Mix bedeuten. Stilbruch sorgt nicht nur in der Modewelt für „Aha“-Effekte. Im Grunde muss jeder für sich selbst entscheiden ob ein großer Engel im Jugendstil wirklich in einen minimalistisch geprägten Wohnungsstil passt oder ob die Oma in ihrer mit Häkeldeckchen ausgelegten Wohnung wirklich einen Engel im Comicstil platzieren sollte.

Welches Material an welchen Platz?

Selbstverständlich muss man dabei auch immer das Material berücksichtigen. Engel aus Glas sollten an Stellen platziert werden, an denen mit Licht gespielt werden kann. An eine Tür gehangen machen sie wenig Sinn. Als Türdekoration dienen da eher Zweidimensionale Engel aus Metall geformt, aus Stoff genäht oder aus Holz ausgesägt. Engel, die aus Wachs geformt wurden, könnten in der Nähe von Wärmequellen schnell aus der Form geraten. Engel aus Holz geschnitzt sollten auch lieber zum Zwecke der Innendekoration genutzt werden, da ein eisiger Winter erhebliche Schäden anrichten kann. Im Allgemeinen werden für die Außendekoration eher Skulpturen aus Stein verwendet. Aber auch dieses Material ist vor Frostschäden nicht sicher. Hier empfiehlt es sich die Skulpturen mit Frostschutzmittel zu behandeln, damit der Engel auch in Gänze das Weihnachtsfest übersteht. Für die Festtafel kann hingegen alles genutzt werden, was nicht zu groß ist. Von kleinen Porzellanfigürchen bis zum vergoldeten Jugendstilengel – schick ist, was gefällt. Hat man seinen eigenen Dekorationsstil erst einmal gefunden, kommt die festliche Stimmung von ganz allein.

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