Die richtigen Einbau-Navigationssysteme mit Rückfahrkamera finden

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Worauf man beim Kauf von Einbau-Navigationssystemen mit Rückfahrkamera achten sollte

Die Zahl der Autofahrer weltweit nimmt immer weiter zu und eine Fahrt durch manche Großstädte kann dem Durchqueren eines Dschungels gleichkommen. Hier ist eine bestmögliche Orientierung von großer Bedeutung. Die Ansprüche an Reaktionsschnelligkeit, Orientierungsvermögen, Konzentration und Fehlerlosigkeit, die der moderne Verkehr an den Autofahrer stellt, können immer schwieriger ohne besondere Hilfsmittel erfüllt werden. Dies gilt auch für sehr erfahrene und gute Autofahrer.
Technische Neuerungen, die diesen neuen Anforderungen gerecht werden, erreichen einen zunehmend hohen Standard. Es geht nicht mehr nur um Unterstützung bei der Navigation, sondern auch um Hilfestellungen bei kleinen, aber oft risikoreichen Routine-Manöver wie dem Einparken.
Die Rückfahrkamera als Einparkhilfe existiert schon seit geraumer Zeit. In Verbindung mit einem Navigationssystem sind somit Darstellungsweisen auf einem Monitor und die Weiterverarbeitung aller beteiligten Daten in einem Gerät möglich. Leistungsfähige, hoch effiziente und zuverlässige Einbau-Navigationssysteme mit Rückfahrkamera stehen dem gestressten Fahrer auf diese Weise stets souverän bei.

Aufbau und Funktion gängiger Navigationssysteme

Navigationssysteme sind aus dem Alltag moderner Autofahrer weltweit nicht mehr wegzudenken. Vorteile liegen zum Beispiel in der schnellen und spontanen Orientierung. Unter Nutzung virtueller Karten sowie eines Positionsbestimmungssystems können auf Knopfdruck beliebig verschiedene Routen zum selben Ziel ermittelt werden. Größere Flexibilität und höhere Verkehrssicherheit für den Autofahrer sind die Folge.
Die zur Standortbestimmung genutzten Funksignale können hierbei aus verschiedenen Quellen stammen: Satellit, Funk oder Mobilfunknetz. Moderne Geräte benutzen heutzutage jedoch das NAVSTAR-GPS-System, ein Satellitensystem zu Navigationszwecken, das kurz einfach GPS genannt wird und ursprünglich eine technische Neuentwicklung des Verteidigungsministeriums der USA darstellte.
Grob besteht das Navigationssystem aus zwei Einheiten, dem Empfangsteil und der Einheit, die die nötigen Berechnungen erstellt und anhand verschiedener Darstellungsweisen digitaler Karten den zuvor ermittelten Weg zu einem definierten Ziel anzeigt. Zur Ermittlung der exakten Position benötigt das Empfangsteil mindestens 3 verschiedene Signale. Liegen mehr Signale vor, ist die Positionsbestimmung umso genauer. Neben der Ermittlung der Höhenlage des Nutzers in Relation zum Meeresspiegel erfolgt die Bestimmung des geographischen Ortes durch die Benennung von Längen- und Breitengraden. Ein Navigationssystem muss zudem in der Lage sein, die Ausrichtung eines Objektes, in diesem Falle zum Beispiel eines Autos, feststellen zu können. Dies wird durch eine zusätzliche Komponente ermöglicht, die im Vergleich zu den übrigen Bestandteilen des Geräts recht altmodisch anmutet, nämlich durch einen Kompass.
Eine möglichst präzise Ortung des Fahrzeugs sowie eine genaue Bestimmung der Fahrzeug-Ausrichtung sind wichtig, um zum Beispiel das Einschlagen einer falschen Fahrtrichtung möglichst schnell unterbinden zu können. Eine wichtige Fähigkeit moderner Navigationssysteme besteht nicht nur darin, ausgehend von einem durch GPS ermittelten Standort den Weg zu vermitteln. Moderne Geräte erkennen nämlich auch, wenn das Fahrzeug auf ein Hindernis zufährt und sind spontan in der Lage, ausgehend von GPS-Daten einen neuen Weg zu errechnen. Aufgrund des so genannten Doppler-Fizeau-Effekts, oder kurz Doppler-Effekts, kann sogar die Geschwindigkeit des Fahrzeugs durch das Navigationsgerät gemessen werden. Genutzt wird hierzu die Veränderung eines Signals einhergehend mit der Veränderung des Abstandes zwischen Signalquelle und Signalempfänger.
Verschiedene Kartenansichten stehen dem Benutzer bei der Navigation üblicherweise zur Verfügung, unter denen er eine für ihn übersichtliche Variante auswählen kann. Hochwertige moderne Navigationssysteme können ein digitales UKW-Signal über den Traffic Message Channel (TMC) empfangen und interpretieren. Diese Funktion ermöglicht, dass Staus oder Baustellen erkannt werden und berechnet eine geeignete Umgehung. Eine Besonderheit besteht darin, dass TMC-Dienste in der Lage sind, die Verhältnismäßigkeit einer Umgehung zu ermitteln, ob also der Zeitaufwand des Umfahrens eines Hindernisses tatsächlich das schnellere Erreichen des Ziels möglich macht. Bessere Geräte ermöglichen das Ansteuern so genannter POIs (points of interests). Tankstellen, Supermärkte oder Geldautomaten in der Nähe können so auf Wunsch ausfindig gemacht werden.
Es gibt zudem die Möglichkeit, Radarfallen im Voraus erkennen zu lassen. Auf diese Weise können allerdings nur feststehende Kontrollpunkte ausfindig gemacht werden. Der Gebrauch diese Funktion ist allerdings juristisch fragwürdig.

Einbau-Navigationssysteme und portable Navigationssysteme

Drei Formen von Navigationssystemen, die im Auto verwendet werden können, sind voneinander zu unterscheiden. Einbau-Navigationssysteme sind entweder serienmäßig oder in Form einer Sonderausstattung vom Autohersteller fest in ein Fahrzeug integriert worden oder sie wurden nachträglich hinzugekauft und dann an entsprechend geeigneten Orten im Fahrzeug fest installiert.
Eine weitere Variante wird durch portable Navigationssysteme repräsentiert, die zum Beispiel mit Saugvorrichtungen bequem an der Innenseite der Frontscheibe befestigt werden können. Portable Navigationssysteme sind aufgrund ihrer flexiblen Verwendung entweder outdoor – zum Beispiel zu Fuß oder beim Radfahren – oder natürlich im Auto zunehmend gefragt. Technisch ist eine schnelle Weiterentwicklung dieser Systeme zu beobachten. Des Weiteren können Navigationssysteme auch an Motorrädern komfortabel angebracht werden.
Dennoch sind Einbau-Navigationssysteme nach wie vor besonders leistungsstark und bedienungsfreundlich.
Argumente, die im Gegensatz zu den transportablen Geräten für die Einbau-Navigationssysteme sprechen, gibt es viele.
Die Anbringung auch nachträglich gekaufter Einbau-Systeme erfolgt in der Regel an bestimmten vom Fahrzeughersteller dafür vorgesehenen Plätzen im Auto. Displays sind daher besonders günstig für den Blickwinkel des Fahrers angebracht.
Moderne Navigationssysteme sind oft in Autoradios integriert, was zu insgesamt größeren Geräten führt, da die entsprechende Leistungsfähigkeit gegeben sein muss. Diese höher gebauten Geräte ermöglichen dafür aber einen angenehm großen Bildschirm.
Einbaugeräte verfügen in den meisten Fällen über Farb-Monitore, die eine präzisere und auch anschaulichere Kartenansicht ermöglichen.
Das kurzzeitige Fehlen des Signals kann bei transportablen Geräten zu Ungenauigkeiten führen. Einbau-Systeme können zum Beispiel Impulse eines Tachos aufnehmen oder gar Daten eines Richtungssensors auswerten und so kurzzeitig fehlende GPS-Signale überbrücken.
Darüber hinaus sind Einbaugeräte häufig mit dem Lautsprecher-System des Autos verbunden, was verbale Ansagen des Gerätes deutlich besser verständlich werden lässt.
Einbau-Navigationssysteme von besonders hohem Komfort sind heutzutage mit anderen Fahrassistenzsystemen verbunden. Dieser Einkaufsratgeber stellt speziell Einbau-Navigationssysteme vor, die mit Rückfahrkameras gekoppelt sind.

Aufbau und Funktion von Rückfahrkameras

Moderne Einbau-Navigationssysteme können in Verbindung mit einer Rückfahrkamera gekauft werden. Der Kauf der Variante aus diesen kooperierenden Geräten bringt Vorteile, wobei jedoch zunächst zum besseren Verständnis auf die Arbeitsweise aktueller Rückfahrkamera-Modelle eingegangen werden muss.
Die Rückfahrkamera ist in verschiedenen Ausführungen erhältlich. Das Leistungsvermögen ist entsprechend unterschiedlich umfassend.
Einfache Geräte bestehen aus einer Kamera, die am Fahrzeug-Heck angebracht ist und ein Bild an einen Monitor sendet, der sich in Fahrernähe befindet. Der Vorteil besteht darin, dass der Fahrer auf diese Weise den Bereich unmittelbar hinter dem Auto besser sehen und somit auch besser beurteilen kann.
Hochwertigere Geräte besitzen jedoch zusätzlich die Möglichkeit der Abstandsmessung. Der Fahrer muss sich also nicht länger auf sein Schätzungsvermögen verlassen.
Es werden hierbei verschiedene Versionen der Abstandsmessung voneinander unterschieden. Bei der Ultraschallmessung können Sensoren des Systems zum Beispiel mit den Stoßdämpfern in Verbindung stehen. Diese empfindlichen Teile versenden Ultraschallsignale und empfangen die entsprechenden Antworten. Auf diese Weise kann der Abstand zu einem Hindernis effektiv ermittelt werden.
Eine weitere Möglichkeit der Abstandsmessung liegt in der Nutzung eines Radarsystems. Um präzise Ergebnisse erreichen zu können, wird ein so genanntes Nahbereichsmillimeterwellenradar eingesetzt. Solche Geräte verfügen über Vorteile gegenüber der Ultraschallmessung, denn es muss weniger Gewicht am Fahrzeug angebracht werden. Zudem sind sichtbare Sensoren am Fahrzeug hinfällig. Auch störende Ultraschallquellen irritieren die Abstandsmessung nicht mehr. Bei all diesen Vorteilen ist die Anschaffung der Geräte insgesamt sogar günstiger als der Kauf zweier unabhängiger Komponenten.
Die Rückfahrkamera kann zusätzlich mit einer Selbstlenkung gekoppelt sein. Hier wird dem Fahrer dann also die Last der riskanten Einpark-Handlung auf Wunsch vollständig abgenommen. Das Lenkmanöver wird einer empfindlichen Sensorik folgend automatisch durchgeführt.
Die Rückfahrkamera kann übrigens grundsätzlich auch aus mehreren Kameras bestehen. Diese können dann in die verschiedenen Rückspiegel, in der Fahrzeug-Front und zusätzlich am Heck integriert sein und so ein räumliches Bild von dem erzeugen, was sich vor, seitlich und hinter dem Fahrzeug befindet. Diese Darstellungstechnik bezeichnet man als Surround-View-System. Zur besseren Optik werden üblicherweise Weitwinkelkameras eingesetzt.

Worauf Sie beim Kauf der Navigationssysteme mit Rückfahrkamera achten sollten

Eine gute Rundum-Versorgung mit diesen nützlichen Dienstleistungen erhält der Autofahrer von heute in Form der Kombination aus einer Rückfahrkamera mit einem Einbau-Navigationssystem.
Die Arbeitsweisen und möglichen Ausstattungsmerkmale der einzelnen Komponenten sind getrennt voneinander in den vorangegangenen Kapiteln besprochen worden. Hierbei wurde auch darauf hingewiesen, worin sich günstige Standard-Versionen von modernen High-Tech-Versionen unterscheiden.
Bei der Auswahl der Geräte ist grundsätzlich immer darauf zu achten, dass man sich als Käufer einen Preisvorteil sichert und dafür dennoch eine technisch besonders hochwertige Funktionalität erhält. Je moderner eine Apparatur ist, desto kleiner ist sie üblicherweise. Trotzdem enthält sie doch häufig alles Know-how, das in älteren Modellen noch viel Platz weggenommen hat.

Informieren Sie sich im Voraus über das Angebot

Achten Sie beim Kauf eines Navigationssystems mit Rückfahrkamera zum Einbau darauf, vor dem Kauf einen umfassenden Produktvergleich durchzuführen. Wählen Sie die Ausstattung, die am besten zu Ihren individuellen Bedürfnissen passt.
Achten Sie auf möglichst große Multifunktionalität. Gute Geräte vereinen neben Navigationsgerät und Rückfahrkamera noch weitergehende Funktionen miteinander. So sind die meisten Geräte zugleich Multimedia-Player und können sowohl Radio, MP3 und CD als auch DVDs abspielen.

Treffen Sie Ihre Wahl entsprechend Ihres Fahrverhaltens

Beurteilen Sie Ihr ganz persönliches Fahrverhalten zur Entscheidung, an welcher Position im Fahrzeug Sie gerne einen Monitor angebracht haben möchten und wo Sie sich an zusätzlichen Komponenten wie beispielsweise einer Kamera im Rückspiegel nicht stören würden. Die Verhaltenspräferenzen beim Fahren können sehr unterschiedlich sein. Es gibt Fahrer, die sich ausschließlich durch die Nutzung des linken Außenspiegels und des Innenspiegels absichern. Andere nutzen hingegen stattdessen bevorzugt beide Außenspiegel. Apparaturen dürfen diese Verhaltensweisen nicht nennenswert beeinträchtigen.

Auch das Design bestimmt den Preis

Auch wenn Einbau-Geräte heutzutage sehr platzsparend aufgebaut sind, sollten Sie sich dessen bewusst sein, dass alle Komponenten innerhalb Ihres Fahrzeugs für Mitfahrer und Außenstehende sichtbar sein werden. Achten Sie daher darauf, dass Ihnen Verarbeitung und Ästhetik aller Komponenten wirklich zusagen und sie mit dem Stil Ihrer Fahrzeug-Inneneinrichtung kompatibel sind. Je nachdem wie wichtig Ihnen die Ästhetik in Ihrem Wagen ist, sollten Sie dann ein wenig mehr investieren.

Achten Sie auf eine leichte Bedienbarkeit

Die leichte Bedienbarkeit aller Elemente der Kombi-Gerätschaft ist von grundlegender Bedeutung. Vergegenwärtigen Sie sich, dass Sie stets leicht in der Lage sein sollten, alle Funktionen während der Fahrt ein- und auszuschalten.
Analog zu bedienende Monitore sind häufig unpraktisch und während der Fahrt daher schwerer zu bedienen. Einbau-Navigationssysteme mit Rückfahrkamera sind heutzutage häufig mit Touch-Screen-Monitoren verbunden. Es ist hierbei wichtig, auf Markenprodukte zu achten, so dass gewährleistet ist, dass die Sensorik des Touch-Screens häufiger Belastung lange standhält. Ein unpräzise reagierender Touchscreen stört die Funktionsweise aller beteiligten Geräte, selbst wenn diese prinzipiell hochwertig sind.

Wählen Sie auf moderne Technik

Beachten Sie, dass das Navigationssystem dann besonders präzise Ihren Standort ermitteln kann, wenn es möglichst viele Signale gleichzeitig aufnehmen kann. Lesen Sie sich daher alle Informationen zu den Komponenten im Vorfeld gründlich durch.
Wenn man ohnehin eine neue Anschaffung wagen möchte, sollte man auf einen modernen Standard achten. Hochwertige Navigationssysteme bieten zum Beispiel zusätzlich eine Stauerkennung und die Berechnung einer Alternativroute an.
Nach Möglichkeit sollte der Monitor außerdem ein Farbdisplay aufweisen. So kann eine präzise und übersichtliche Kartenanzeige sichergestellt werden.
Die Abstandsmessung zur Unterstützung des Rückwärts-Einparkens sollte effizient und präzise berechnet werden. Die entsprechenden Angaben werden von einem hochwertigen Multifunktionsgerät auch verbal kommuniziert. Ein schönes Extra ist es, wenn man hierbei zwischen verschiedenen möglichen Stimmlagen der Ansagen auswählen kann.

Fazit

Verschiedene Hersteller präsentieren passende Produkte, die Ihren individuellen Ansprüchen genügen können, bei eBay. Beim Autofahren den Überblick zu behalten, ist nicht immer leicht, gerade bei starkem Verkehr oder wenig Platz beim Parken. Gut, wenn man in dieser Situation auf Geräte zurückgreifen kann, die dem Autofahrer sowohl das Einparken als auch die Navigation erleichtern. eBay bietet eine übersichtliche und gute Möglichkeit Einbau-Navigationsgeräte mit Rückfahrkamera zu finden, die eben diese Funktionen miteinander verbinden.
 

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