Die richtige ergonomische PC-Maus finden

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Die richtige Maus für Ihre Hand bei eBay finden

Wissenswertes über ergonomische PC-Mäuse

Sie gehört zu den meistverwendeten Eingabegeräten für den PC: die Maus. Sie steuert die Eingaben des Anwenders bei der Nutzung von Anwendungsprogrammen und des Betriebssystems. Hochwertige PC-Mäuse sind preisgünstig sowohl in der kabellosen wie der kabelgebundenen Variante erhältlich. Während Gamer bei der Auswahl einen besonderen Wert auf die Reaktionszeit ihrer Maus legen, stehen für Büroanwendungen Eigenschaften wie die Ergonomie im Vordergrund. Immerhin wurde bereits ein häufiges Krankheitsbild nach der Maus benannt: das Repetitive Strain Injury-Syndrom – kurz Mausarm. Dieser kann durch stereotype Bewegungen mit der Maus bei der täglichen Arbeit am PC verursacht werden. Aus diesem Grund sollten Sie bei der Auswahl Ihrer Maus einen besonderen Wert auf die Ergonomie des Eingabegerätes legen.

Ein kurzer Exkurs in die Geschichte: Computermäuse gestern und heute

Erste Entwicklungen experimenteller Zeigegeräte für Computer gab es bereits Mitte der 1960er-Jahre in den USA. Zu dieser Zeit fand die Maus jedoch außerhalb von Fachkreisen keinerlei Beachtung, weil zur Eingabe von Befehlen die Tastatur verwendet wurde und es noch keine grafischen Benutzeroberflächen gab. In den 1970er-Jahren wurde die Computermaus technisch weiterentwickelt, konnte sich aufgrund hoher Anschaffungskosten und fehlender Schnittstellen am Rechner aber noch nicht am Markt durchsetzen.
Zum Durchbruch verhalf 1984 der PC-Maus dann der Macintosh aus dem Hause Apple: Das Gerät mit seiner richtungsweisenden Mausbedienung gilt bis heute als Meilenstein. Die erste industriell hergestellte Maus von Apple war nicht nur deutlich preisgünstiger als ihre Vorgänger, sondern etablierte auch die Maus als Schnittstelle zwischen Mensch und Maschine. In den 1980er-Jahren wurde zudem die erste Drei-Tasten-Kugelmaus entwickelt. Außerdem kamen optische Mäuse auf den Markt, welche die Kugelmechanik in den 1990ern weitgehend verdrängten. Im Jahr 1984 wurde die erste kabellose Maus mit Infrarottechnik präsentiert. Es folgten kabellose Funkmäuse und 2002 die ersten Bluetooth-Eingabegeräte.
Im Jahr 1995 wurde das Scrollrad für PC-Mäuse eingeführt. Zu den neueren Entwicklungen gehören Lasermäuse, die anstelle von LED mit Lasertechnik arbeiten und mit ihrer hervorragenden Präzision und Reaktionszeit insbesondere bei Gamern beliebt sind. Auch wenn die Maus in den vergangenen Jahren insbesondere mit dem Touchscreen einen Konkurrenten bekommen hat, gelten PC-Mäuse bis heute als das essenzielle PC-Eingabegerät für Büroanwendungen, Gaming oder ganz einfach zum Surfen im Web. Selbst für die neuen Oberflächen von Betriebssystemen wie Windows 8 mit Kacheln anstelle einer Taskleiste bleibt die Maus unverzichtbar und behauptet sich auch in der heutigen Zeit einmal mehr als wichtigste Schnittstelle zwischen Anwender und PC.

So funktionieren Computer-Mäuse

PC-Mäuse werden üblicherweise auf einem Maus-Pad bewegt und übertragen diese Bewegungsinformationen auf den Bildschirm des Rechners. Durch die Beleuchtung des Untergrundes mit LED bei optischen Mäusen und Lasertechnik bei Lasermäusen registriert das Eingabegerät, dass es bewegt wird und löst damit die Bewegungsinformation aus, die am Bildschirm sichtbar ist. Neben der Mausbewegung lassen sich mit PC-Mäusen weitere Aktionen über die Tasten auslösen: die linke Auswahltaste und der Rechtsklick für das Kontextmenü. Das Rad in der Mitte der Maus wird zum Scrollen von Webseiten in alle Richtungen verwendet. Viele Mäuse verfügen über zusätzliche Sonderfunktionen wie die Vorwärts- und Rückwärts-Aktionen im Browser, die mithilfe der beiden Seitentasten ausgelöst werden. PC-Mäuse sind heute in aller Regel in zwei Varianten erhältlich, nämlich als

Über die Vor- und Nachteile von kabellosen und kabelgebundenen PC-Mäusen gibt es die unterschiedlichsten Meinungen. Besonders in der Gaming-Szene scheiden sich die Geister bei der Frage nach Gaming-Mäusen mit und ohne Kabel. Beachten Sie bei der Auswahl: Kabelgebundene Mäuse eignen sich besonders für das Arbeiten am Schreibtisch mit einem Desktop-PC oder einem Notebook als Desktop-Ersatz. Kabellose Mäuse haben den Vorteil, dass man den PC auch von der Couch steuern kann und reduzieren den Kabelsalat auf dem Schreibtisch. Dafür müssen hungrige Mäuse mit Funktechnik aber hin und wieder mit neuen Batterien gefüttert werden.

Die neuen PC-Mäuse mit verbesserter Ergonomie

Bestimmt haben Sie schon einmal von Krankheitsbildern wie dem Mausarm oder dem Mausfinger gehört. Diese Krankheitsbilder können indirekt durch die häufige Benutzung von Computermäusen oder genauer gesagt durch die stereotypen Bewegungen bei der Bedienung von Computermäusen auftreten. Das Repetitive Strain Injury-Syndrom (Mausarm) beschreibt dabei unspezifische Beschwerden im Bereich der Arme, Hände, des Nackens oder der Schultern, die durch die eintönigen Bewegungen bei der PC-Arbeit ausgelöst werden. Ebenso häufig treten durch Fehlhaltungen bei der Bedienung von Computermäusen ausgelöste Beschwerden wie Sehnenscheidenentzündungen am Handgelenk oder der typische Mausfinger bei Anwendern auf, die häufig am PC arbeiten. Nicht nur zur Vorbeugung gegen diese Krankheitsbilder ist eine ergonomische Maus empfehlenswert: Mit einer Maus, die ideal zu Ihrer Anatomie passt, geht Ihnen die PC-Arbeit auch allgemein leichter von der Hand. Erfahren Sie im Folgenden mehr über die Auswahlkriterien für ergonomische Mäuse.

Gibt es spezielle Mäuse mit ergonomischen Eigenschaften?

Sowohl im Fachhandel wie auch bei eBay finden Sie ein umfangreiches Angebot neuer PC-Mäuse in allen Preisklassen. Dabei entsprechen grundsätzlich alle Mäuse den grundlegenden ergonomischen Anforderungen: PC-Mäuse haben eine der Hand angepasste Formgebung und eine Größe, die der gewölbten Hand entspricht. Alle im Handel erhältlichen Mäuse sind also bereits an die anatomischen Anforderungen des Nutzers angepasst. In den vergangenen Jahren haben die Hersteller von Peripheriegeräten ihre PC-Mäuse zudem kontinuierlich weiterentwickelt und auch spezielle Computermäuse auf den Markt gebracht, deren ergonomische Konzepte überarbeitet wurden. Zu diesen Modellen gehören insbesondere vertikale Mäuse und Computermäuse mit integriertem Trackball.

Vertikale Computer-Mäuse

Wenn Sie bei der PC-Arbeit häufig Schmerzen in der Hand verspüren, könnte eine vertikale Maus eine gute Alternative für Sie darstellen. Diese Mäuse sind für Links- und Rechtshänder erhältlich. Für das Arbeiten mit einer vertikalen Maus muss der Arm nicht mehr unter Spannung stehen, wodurch häufig Schmerzen in den Sehnen entstehen. Vertikale Mäuse sind teurer als herkömmliche Modelle, werden von vielen Nutzern aber als angenehmer empfunden als klassische PC-Mäuse.

Mäuse mit Trackball

Bei Mäusen mit Trackball erfolgt die Steuerung mithilfe einer handlichen Kugel, die mit den Fingern bedient wird. Damit müssen Sie Ihre Maus zur Steuerung nicht mehr über das gesamte Pad bewegen. Die Bedienung erfolgt über den Trackball. Mit Trackball-Mäusen reduzieren Sie also die Bewegungen der Hand auf ein Minimum und können zudem, ein wenig Übung vorausgesetzt, präziser mit der Maus arbeiten. Auch viele Profis, die den ganzen Tag am Rechner arbeiten, schwören auf Mäuse mit integriertem Trackball.

Kriterien zur Auswahl einer ergonomischen PC-Maus

Egal, ob Sie sich für eine klassische Maus oder ein vertikales Modell interessieren: Entscheidend ist, dass die Maus zu Ihnen passt. Grundsätzliche Empfehlungen für den Kauf von PC-Mäusen lassen sich kaum aussprechen, da jeder Anwender seine eigenen Vorstellungen davon hat, wie seine Maus in der Hand liegen sollte. Dabei unterscheiden sich auch die Handgrößen von kleinen Kinderhänden bis zu Männern mit sehr großen Händen. Kurzum – jede Hand ist anders. Einige grundsätzliche Auswahlkriterien für PC-Mäuse gibt es aber dennoch.

Mausform und Größe

  • Wählen Sie eine zur Handgröße passende Maus, wobei sich kleine Mäuse eher für kleine Hände und große Mäuse für große Hände eignen.
  • Die Mausform (oval, rundlich) sollte der Handform entsprechen.
  • Die Maus muss in unverkrampfter Haltung bedienbar sein.
  • Rutschfeste Oberflächen erleichtern das Handling.

Tasten und Handling

  • Achten Sie auf leicht bedienbare Tasten, die Sie mit minimaler Fingerkraft bedienen können.
  • Eine geringe Weglänge zur Taste von etwa 0,5 Zentimetern erleichtert die Bedienung.
  • Wählen Sie als Linkshänder eine spezielle Left-Hand-Maus.
  • Das Mauspad sollte eine rutschfeste Oberflächenstruktur haben.
  • Ein Mauspad mit Gelpolster unterstützt die ergonomische Handposition.

Zusätzliche Tipps für entspanntes Arbeiten mit der Maus

Die typischen Schmerzen im Arm oder Handgelenk durch PC-Arbeit und die Bedienung einer Maus werden hauptsächlich durch stereotype Bewegungen ausgelöst. Grundsätzlich gilt also: Je unterschiedlicher die Bewegungsabläufe der Hand am PC sind, desto besser. So belasten Sie Ihre Muskulatur nicht einseitig und beugen einer Überreizung wie der typischen Sehnenscheidenentzündung vor. Es ist deswegen grundsätzlich vorteilhaft, mit verschiedenen Eingabegeräten zu arbeiten. Tauschen Sie auch Ihre Maus und benutzen Sie beispielsweise eine herkömmliche PC-Maus und ein vertikales Modell im Wechsel. Auch Eingabegeräte wie Stifte stellen hier eine willkommene Abwechslung für die Hände dar. Besonders Präzisionsarbeiten lassen sich mit einem Eingabestift auf dem Tablet in der Regel besser erledigen als mit der Maus.

Positionieren Sie Ihre Maus und das Mauspad möglichst körpernah neben der Tastatur. So vermeiden Sie eine zusätzliche Belastung des Armes, wenn die Maus in weiter Entfernung vom Körper bedient wird. Der Unterarm sollte nach Möglichkeit auf dem Tisch aufliegen. Testen Sie auch spezielle Unterarmauflagen, die besonders für Anwender empfehlenswert sind, die bereits unter Beschwerden im Nackenbereich leiden. Da besonders die Klickbewegungen mit der Maus eine Belastung für die Arme und Hände darstellen, sollten Sie für intensive PC-Tätigkeiten wie Gaming oder Tabellenbearbeitung nach Möglichkeit eine ergonomische Maus wählen, die Ihrer Anatomie entspricht. Lassen Sie die Maus, wenn Sie einfach nur im Internet surfen, zudem regelmäßig links linken und arbeiten Sie dabei mit dem Touchpad vom Notebook oder steigen Sie zeitweise auf ein Tablet um.

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