Die richtige Pflege für Ihren Motorradhelm

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Die richtige Pflege für Ihren Motorradhelm

Der Motorradhelm gilt als neuralgischer Punkt hinsichtlich der Fahrsicherheit beim Motorradfahren oder auch beim Fahren mit einem Pocketbike. Neben der klassischen Schutzkleidung schützt er den Kopf bei Unfällen vor Verletzungen. Gleichzeitig dient er als Sichtschutz. Dieser Beitrag gibt Hinweise für die richtige Pflege Ihres Motorradhelms, damit Sie jederzeit sicher mit dem Motorrad unterwegs sind.

 

Holen Sie Ihren Motorradhelm aus dem Winterschlaf und erneuern Sie ihn rundum

Ein gutes Indiz für eine sachgerechte Funktionalität und insbesondere die Schutzfunktion eines Motorradhelms ist und bleibt die Erhaltung der Oberfläche. Kleine Risse, Kratzer oder gar offene Stellen sind ein erstes Merkmal für eine falsche Pflege oder ein abgenutztes Produkt. Grundsätzlich können diese Schäden sich erweitern, sodass oft schon ein leichter Sturz den Austausch des Motorradhelms notwendig machen kann. Tauschen Sie deshalb Ihren Motorradhelm prinzipiell alle fünf Jahre aus, einen Kinderhelm grundsätzlich auch wegen der Größe häufiger, denn auch die UV-Strahlung vermindert die Funktionsweise der Schutzbeschichtung. Diese Entwicklung wird durch Kratzer und kleine Risse nur beschleunigt, da aufgrund der Materialmischungen nicht immer auf die äußere Oberflächenbeschaffenheit abgezielt werden kann. Bei eBay finden Sie beispielsweise Uvex Motorradhelme oder Motorradhelme von Schubert in allen Größen.

 

Verwenden Sie ausschließlich Pflegemittel ohne Zusatz von Lösungsmitteln

Hochwertige Motorradhelme aus Polycarbonat, Lexan oder Ronfalin sind aufgrund ihrer Bauweise und Materialbeschaffenheit sehr empfindlich. Moderne Helmschalen verlieren schnell an Stabilität und können damit Druckbelastungen bei Stürzen nicht mehr ausgleichen. Vermeiden Sie deshalb unbedingt den Einsatz von Pflegemitteln mit Lösungsmitteln. Das gilt auch bei den beliebten Helmmodellen aus Kevlar, Fiberglas oder Carbob.


Außerdem empfiehlt es sich, die herausnehmbaren Innenpolster regelmäßig zu reinigen. Dabei eignet sich der Schonwaschgang bei 30 Grad Celsius. Greifen Sie bei der Pflege der Helmpolster zu geruchsneutralen und antibakteriell wirkenden Helmpolsterreinigern. Damit lassen sich Fettablagerungen, Staub und Schweißabdrücke entfernen. Sind die Innenpolster fest im Helm eingebracht, können mithilfe einer Innenpolsterbürste grob die Haar- und Schuppenreste entfernt werden. Erst danach sollte mit Pflegesprays oder –schäumen die weitere Oberflächenbehandlung fortgesetzt werden.

 

Überprüfen Sie regelmäßig die Funktionsfähigkeit des Belüftungssystems am Helm

Neben einer mangelhaften Sicht während der Fahrt zählt auch eine verminderte Funktionsweise der Helmbelüftung zu den häufigen Störungen. Hier können sich Insekten oder Schmutzpartikel eingelagert haben, die die Verbindungskanäle und dadurch die Zufuhr von ausreichend Frischluft blockieren. Greifen Sie dabei auf spezielles Helmzubehör wie einen Dichtungsreiniger zurück. Bei eBay finden Sie Produkte wie Talkumpuder, das der Gummidichtung neue Elastizität gibt und sie weniger spröde macht.

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