Die richtige Kettensäge, Motorsäge für Kaminholz

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Leider verstehen viele Anwender unter "richtig" als Kaufentscheidung viel Leistung und lange Schnittlänge des Schwertes..
Viel Leistung bedeutet viel Gewicht, Unhandlichkeit und viel Verbrauch an Benzinstoffen.
Natürlich auch einen höheren Preis, für den man schon eine Menge Holz kaufen könnte. Nach den neuesten Richtlinien im Forst dürfen private Anwender - selbst mit dem Brennholzführerschein - auch Sägeschein genannt - gerade mal Bäume fällen, die in Brusthöhe ca. 30 cm Stammdurchmesser haben - da macht dann ein 70 cm langes Schwert und 10 PS-Leistung richtig viel Sinn. 

Oftmals, gerade für den privaten Anwender reichen Sägen mit 1,8 - 2,5 PS völlig aus, je nachdem, ob Hartholz, Weichholz, abgelagert oder frischer Schnitt. Schwertlängen zwischen 35 und 40 cm sind daher auch völlig ausreichend.
Es gibt diverse Hersteller, die abgasarm sind, mit benzolfreien Betriebsstoffen problemlos arbeiten (keine krebserregenden Stoffe, was wichtig ist, denn der Anwender hängt sprichwörtlich mit der Nase am Auspuff), dazu leicht und handlich.

Es muss nicht immer der sogenannte Marktführer sein, der bisher immer noch vergeblich mit Katalysatortechnik herumexperimentiert - ohne großen Erfolg. Es fehlt entweder an Leistung oder aber die Maschinen werden zu heiß. Vom Preis und kalkulierten Betriebsstunden der Haltbarkeit bis zur 1. Reparatur völlig abgesehen.
Es gibt andere Hersteller, die schon seit Jahren weiter sind und die neuesten strengsten 2007-er EPA-Abgasnormen für Forst und Landschaftspflege nicht nur einhalten, sondern bei weitem übertreffen, was deutsche Hersteller bisher noch nicht geschafft haben..
Diese sind auch gleichzeitig Gewinner aller Awards, sei es leichteste Säge der Welt, abgasärmste Säge der Welt, benzinsparendste Säge der Welt, vibrationsärmste Säge der Welt, 1. Einspritzer der Welt, etc. Es gibt sogar 1 Hersteller, der einen 4-Taktmotor anbietet, der alle Abgasnormen einhält, auch wieder kein deutscher Hersteller. Demnächst bestimmt auch einen Dieselmotor mit Rußfilter, natürlich auch nicht vom deutschen Hersteller. 

Dies sind allerdings alles keine deutschen Hersteller mehr, denn Entwicklung und Innovation ist wohl abhängig davon, wie sehr.man am Markt integriert ist.
Deutsche Hersteller sind da schon lange nicht mehr führend, zumal die meisten sogenannten Hersteller nicht mehr wirklich deutsche Hersteller sind.
Viele unter "Made in Germany" agierende Hersteller sind schön längst von ausländischen Konzernen aufgekauft worden. Hierbei ist wohl die Fa. Elektrolux führend, die dann diverse deutsche Sägen-Modelle unter No-Name-Labels in Baumärkten, Supermarktketten zu Dumpingpreisen neben Windeln und Kochtöpfen anbietet, bei denen die Sicherheitseinrichtungen mindestens schadhaft sind oder gar nicht funktionieren. Diverse Fernsehsendungen haben darüber schon berichtet. Natürlich findet bei den Discountern auch eine hervorragende gesetzlich vorgeschriebene fachlich kompetente Einweisung in der Handhabung statt (bei fehlender Einweisung geht der Verkäufer das Risiko von Schadensersatzansprüchen bei Verletzungen des Anwenders ein!), mal durch die Kassiererin, mal durch die Wurstfachverkäuferin oder dem Brötchenverkäufer (Es kann natürlich auch eine Aushilfskraft sein, die morgens mit Mühe den Weg zum Arbeitsplatz findet und von der Materie absolut keine Ahnung hat.).

Eine Säge, die keine wirklich funktionierende Kettenbremse hat (nach 3 Minuten braucht die Kette mit ca. 72 Stundenkilometer Geschwindigkeit unter Vollast nicht mehr zu stoppen, dann sind Körperteile schon längst abgesägt) oder selbst nach dem Ausschalten noch munter weiterläuft, ist lebensgefährlich.
Selbst geschenkt noch zu teuer!
Die Fa. Elektrolux weiß genau, warum sie bei Husqvarna (ebenfalls zum Elektrolux-Konzern gehördend), gerade diese Geschäftspolitik bei der renomierten Marke Husqvarna nicht betreibt und weiter auf Qualität setzt, statt auf billig und minderwertig.
Nur hatten bisher ausländische Hersteller ein Manko beim flächendeckenden Händler-/Werkstattnetz. Dies hat sich aber gerade in 2006 erheblich geändert. Mittlerweile bieten diese Hersteller ein umfassendes Händlernetz und Garantieleistungen, die gerade bei Garantieabwicklung  - falls überhaupt mal nötig - ebenfalls weit über dem Niveau deutscher Herstellern liegen.

Es gibt nur noch 2 wirklich deutsche und unabhängige Hersteller - Solo und Stihl.
Diese haben allerdings bei den Abgaswerten und Motorenentwicklung die Zeit verschlafen, wobei 1 Firma in letzter Zeit kräftig aufholt - allerdings nicht der sogenannte Marktführer. Da fehlt wohl der Anreiz aufgrund der angeblichen Marktführerschaft. Erfolg über Jahre macht wohl träge.

Bei der Automobilindustrie ist es nicht anders, wir bieten Autos an mit 20 Liter/100km, Superplus und jede Hausfrau fährt mit dicken Geländewagen, der nicht mal einen Feldweg jemals sehen wird, zum Einkaufen - Hauptsache fette Leistung! Ausländische Hersteller mit Mischbetrieb durch Elektromotoren oder andere Innovationen verbrauchen um ein Vielfaches weniger mit weniger Schadstoffbelastungen und nicht nur da sind andere Hersteller weiter.
textil-express
die kettensaegenprofis
www.kettensaegenprofi.de

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