Die richtige Bewerbungsmappe - mit Video

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Der erste Eindruck zählt – was im Alltag und bei der Beurteilung anderer Menschen wahr ist, gilt ebenso für die Bewerbungsmappe. Es ist also von großer Bedeutung, dass bereits die Mappe an sich einen guten Eindruck beim potentiellen Arbeitgeber hinterlässt. Insofern ist unbedingt darauf zu achten, dass die Mappe in tadellosem Zustand ist und keinerlei Eselsohren, Schrammen, Flecken oder Knicke aufweist. Selbstverständlich sollte sie außerdem farblich angemessen sein, das heißt einfarbig und dezent. Wer eine Mappe mit bunten Aufdrucken einreicht, der muss sich nicht wundern, wenn er nicht ernst genommen wird und eine Absage erhält. Personaler werden sich höchstwahrscheinlich nicht einmal die Mühe machen, in eine solche Bewerbungsmappe auch nur einen schnellen Blick zu werfen. Stattdessen liegt man mit unauffälligen Farben wie einem dunklen Blau, Grau oder Bordeauxrot richtig. Schließlich will man auch optisch nicht mit der Tür ins Haus fallen, sondern lieber mit klassisch-stilvollen Farben bereits bei der ersten Sichtung der Bewerber punkten.

Die Optik muss stimmen

Ansonsten benötigt die Mappe keinerlei zusätzliche Informationen. Man sollte also nicht den eigenen Namen, Adresse und Telefonnummer vorne auf die Mappe schreiben, da sich diese Informationen bereits im Lebenslauf in der Mappe selbst finden lassen. Auf Wiederholungen und doppelten Inhalt sollte generell unbedingt verzichtet werden, da dadurch nur der Eindruck erweckt wird, man wolle entweder den Inhalt der Bewerbungsmappe künstlich strecken oder man sei unorganisiert und merke nicht, dass man sich wiederholt.

Sonderfälle bei der Bewerbung

Je nach Stelle, auf die man sich bewirbt, kann es allerdings auch Ausnahmen von den obigen Regeln geben. Gerade Jobs in kreativen Bereichen wie Design und Werbung ermöglichen es dem Bewerber, bereits bei der Bewerbung selbst sein kreatives Potential unter Beweis zu stellen. Bestimmte Stellenangebote in Düsseldorf und anderen Medienstädten wie Hamburg oder Köln, wo häufig kreativer Nachwuchs gesucht wird, kann man also durchaus ab und an mit einer extravaganten Bewerbung beantworten. Diese kann – Kunst kennt keine Grenzen – nahezu alle Formen annehmen. Es gab beispielsweise bereits Bewerber, die eine Plakatwand gegenüber der jeweiligen Agentur gemietet haben, um dort Werbung für sich zu machen. Andere bastelten Collagen oder ausklappbare Zettel, auf denen ihr Lebenslauf durch Illustrationen oder dergleichen dargestellt war. Auch von interaktiven Bewerbungen, beispielsweise über selbstgedrehte Videos, hat man schon gehört.
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