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Ein kleiner Rückblick: Die Geschichte des Nikolaus

Spricht man vom Nikolaus, ist die Rede von einem Heiligen und ehemaligen Bischof, der als Nikolaus von Myra in die Geschichte einging. Genaue Daten zur Geburt sowie zum Todestag in Bezug auf die Jahreszahlen gibt es nicht - lediglich der Todestag ist auf den 6. Dezember datiert, in einem Zeitraum um 300 nach Christi Geburt herum. Dieses Datum ist auch der kirchliche Gedenktag, zählt jedoch nicht zu den offiziellen Feiertagen, abgesehen von einigen Ländern wie etwa Spanien oder Finnland. Myra liegt übrigens in der heutigen Provinz Antalya an der türkischen Mittelmeerküste und gilt dort als Wallfahrtsort.

Was es mit dem Nikolausstiefel auf sich hat

Der Nikolaustag ist vor allem ein Tag für Kinder, da dem Namensträger der Ruf vorauseilt, ein Wohltäter eben für diese wie auch für alle armen Menschen gewesen zu sein. Erzählt wird zum Beispiel die Geschichte, dass Nikolaus von Myra während einer längeren Hungersnot Geld und Kornvorräte an besonders bedürftige Familien verteilte. Über die Jahrhunderte hinweg hat sich hier ein Brauchtum etabliert, das fest in unserer Gesellschaft verankert ist, wobei sich dies regional doch sehr unterscheiden kann.
Bei uns gehört es zur Tradition am Abend zuvor seinen Nikolausstiefel vor die Haus- oder Wohnungstür zu stellen, in der Hoffnung, dass dieser am nächsten Morgen prall gefüllt ist. Ob Stiefel oder Schuhe vorher geputzt und gewienert werden sollten, ist nicht mit überliefert - aber schaden kann es nichts.

Was tut man denn so alles in den Nikolausstiefel?

Traditionell gehören zum Beispiel Äpfel, Mandarinen und Nüsse dazu - und natürlich verschiedenste Schokoladenfiguren, die ganz traditionell den Weihnachtsmann darstellen oder eben andere Dinge wie Glücksschweinchen oder Marienkäfer. Wer es sich zeitlich leisten kann und bereits dabei ist, für die Adventszeit leckere Plätzchen zu backen, kann diese mit in den Nikolausstiefel tun ebenso wie Lebkuchen. Zudem sorgen kleine Spiel- oder Bastelsachen für zusätzliche Abwechslung: vom Miniatur-Auto über süße Kuscheltiere bis hin zu kleinen praktischen Sachen wie Haarspängchen und ähnlichen Dingen.

Generell sollte man vielleicht darauf achten, dass die Geschenke am Nikolaustag nicht ganz so üppig ausfallen. Haben Oma und Opa sowie weitere Verwandte einen Besuch angekündigt, empfiehlt es sich, vorher Absprache zu halten, damit es nicht zu doppelten Geschenken kommt oder man sich gar gegenseitig übertrumpfen möchte.

Der Nikolaustag als Familienzeremonie für den Nachwuchs

Kommt der Nikolaus nicht heimlich und des Nachts, sondern stellt sich den Kindern mit einem entsprechenden Kostüm verkleidet persönlich vor - der klassische Nikolausbart sollte dabei nicht fehlen - ist die Freude umso größer. Das schönste Geschenk für Erwachsene sind die fröhlichen Kinderaugen und das Gelächter, wenn hier und da am Bart gezupft und der Verdacht geäußert wird, hinter dem Kostüm verberge sich doch vielleicht der Papa oder der Opa.

Wart ihr auch alle brav?

Häufig wird den Kindern dann mit dieser extra tiefen und sonoren Stimme die Frage gestellt, ob sie alle auch brav und fromm gewesen seien. Die Frage ist auf ein Gleichnis zurückzuführen: Laut der Legende überließ ein Hausherr vor langer Zeit seinen drei Knechten jeweils eine Handvoll Geldstücke. Nach seiner Rückkehr mussten diese Rechenschaft über die Verwendung ablegen. Sicherlich ein schöner Bestandteil der Zeremonie, wenn man die Frage nicht ganz so ernst meint, sondern mit einem kleinen Augenzwinkern stellt. Eine weitere schöne Idee in diesem Zusammenhang ist es, vielleicht die eine oder andere Geschichte aus einem Weihnachtsbuch vorzulesen.

Knecht Ruprecht, der treue Begleiter

Gerne kann man bei der kleinen Feier auch eine weitere Person mit ins Spiel bringen: Den Knecht Ruprecht, ehemals der ständige Begleiter des Nikolaus von Myra. Im Mittelalter galt er zwar als eine Art Kinderschreck, der den ungehorsamen Nachwuchs zu mehr Gehorsam mahnen sollte, aber diese Zeiten sind längst vorbei. Man kann ihm trotz der mitgeführten Route bei der kleinen Familienzeremonie durchaus eine wohlwollende Rolle zuteilen. Den Kindern wird es mit Sicherheit gefallen, vor allem wenn die Beiden Ankömmlinge gemeinsam mit Funken sprühenden Wunderkerzen begrüßt werden.

Die schönste Nikolaus-Feier

Ebenfalls viel Freude macht es, befreundete Familien mit Kindern zum Nikolaustag einzuladen. Gemeinsam löscht man vor dem großen Auftritt des Nikolaus' das Licht, zündet weihnachtliche Kerzen aus Wachs an oder eben passende Lichterketten, die ein tolles Licht in einem gedämpften Ambiente hervorzaubern. Man gemahnt alle zur feierlichen Ruhe und mit großen Augen werden die Kinder auf den Auftritt warten. Im Anschluss gibt es bei dem fröhlichen Zusammentreffen Kinderpunsch und andere warme Getränke wie Glühwein für die Erwachsenen. Perfekt wird der Tag zudem, wenn draußen Schneeflocken tanzen und man womöglich noch einen Schneemann bauen kann – am besten mit einem lustigen Gesicht und einem Hut auf dem Kopf. Wenn die Kinder noch Tage danach von dem Erlebnis sprechen, hat man alles richtig gemacht.

Die Tradition von Nikolausstrümpfen und Santa Claus

Hier könnte man auch sagen: vom Nikolaus zum Santa Claus, wie er in manchen Ländern wie etwa England oder Nordamerika bezeichnet wird. In den genannten Ländern kommt er vorrangig durch den Schornstein oder Kamin, um den Kindern seine Geschenke zu überbringen. Brauch ist es daher, am Abend zuvor Nikolausstrümpfe genau dort aufzuhängen. Das können natürlich auch ganz normale Socken sein, aber mit lustigen Motiven und bunten Farben sehen diese einfach lustiger aus - und vielleicht gefallen Sie ja dem Santa Claus ebenfalls besser und entsprechend großzügig werden die Geschenke verteilt.

Die Geschichte von Santa Claus und Sinterklaas

Selbstverständlich gibt es auch hier die passende Legende, weshalb der Nikolaus in diesen Regionen den Kamin der Haustür vorzieht. So soll einst ein Kaufmann durch unglückliche Umstände über Nacht verarmt sein und befürchtete, seinen drei Töchtern keine Mitgift mehr für die Zukunft mitgeben zu können. Der Nikolaus erfährt von dem Schicksal und beschließt, dem Mann zu helfen. Immer wieder klettert er auf den Turm, in dem er sich und seine Töchter untergebracht hat, um diese vor zusätzlicher Schmach zu beschützen – bis er eines Nachts drei Goldklumpen durch das Fenster in das Turmzimmer herab fallen lässt. Von Generation zu Generation überliefert, wurde aus dem Turm nach und nach ein Kamin und es manifestierte sich die symbolische Vorstellung, der Nikolaus käme immer von oben herab, um Gutes zu tun. Vielleicht erklärt diese Geschichte mit den Goldklumpen sogar, weshalb Äpfel oder Mandarinen traditionell mit in die Stiefel oder Strümpfe gehören.

Die Ursprünge des Brauchs sind vermutlich in den Niederlande zu finden - hier wird der Nikolaus übrigens Sinterklaas genannt und sein Gefolgsmann ist der Zwarte Piet als Pendant zum Knecht Ruprecht. Zunächst kamen beide auf einem Schimmel dahergeritten, bevorzugen mittlerweile die etwas luxuriösere Variante mit Rentier und Schlitten - zumindest in Nordamerika und manchmal auch hier.

Partylaune zum Nikolaustag

Naturgemäß entwickeln Hersteller Jahr für Jahr neue Ideen rund um den Nikolaustag, die vom Publikum dankbar angenommen werden. Immer häufiger sieht man daher Menschen auf den Straßen, die sich vorab mit entsprechenden Utensilien versorgt haben. Zu den Klassikern zählt natürlich die Nikolausmütze in den unterschiedlichsten Variationen, die auch gleichzeitig als Kopfbedeckung für die kältere Jahreszeit dienen kann: Manchmal hängt der Bommel bis auf Hüfthöhe hinunter, bei anderen Modellen macht eine breite Krempe aus Fellimitat den Charme aus, oder sie sitzen auf dem Kopf wie zu klein geratene Zylinder. Am meisten Spaß macht es, wenn das Thema zudem durch kleine Details humorvoll interpretiert wird. So kann es passieren, das eine Mütze eher einem Stetson gleicht oder links und rechts Wikinger-Zöpfe herunter hängen - schön und bunt anzusehen auf festlich beleuchteten Weihnachtsmärkten, die in dieser Zeit gerne besucht werden, um vor Ort den einen oder anderen Glühwein zu genießen – bevorzugt in geselliger Runde und in einer tollen Atmosphäre.

Ebenfalls beliebt sind T-Shirts mit passenden Motiven, wobei hier der Humor durchaus auch einmal sehr schwarz werden kann. Erlaubt ist was gefällt, solange gewisse Grenzen nicht überschritten werden und die Motive nicht Richtung Geschmacklosigkeiten tendieren.

Auf die passende Dekoration kommt es mit an

Eingeläutet wird Weihnachten hierzulande mit der Adventszeit, die zwischen 22 und 28 Tage dauern kann. Der Adventskalender selbst hat in der Regel 24 Türchen – das Erste wird am 1. Dezember geöffnet, das Letzte an Heiligabend. Irgendwann gesellt sich der fast schon obligatorische Weihnachtsbaum dazu, der mit unterschiedlichsten Accessoires wie etwa Kristallkugeln oder sonstigen Dekofiguren geschmückt werden kann. Lassen Sie Ihrer Fantasie freien lauf. Ebenso gehören die bereits erwähnten Lichterketten dazu wie auch Lichterbögen oder Schwibbögen, mit denen vor allem Fensterbänke sehr weihnachtlich wirken. Wer möchte, kann die gesamte Atmosphäre zusätzlich mit Duftkerzen untermalen.

Vorweihnachtszeit, Nikolaustag und das ganze Drumherum

Wie so häufig, gibt es zu jedem Trend auch eine Art Gegentrend. Kritische Stimmen etwa merken an, dass das Weihnachtsfest zu sehr kommerzialisiert werde, und sprechen hin und wieder sogar von einem Geschenkedruck. Passt man selbst nicht auf, kann die Besinnlichkeit tatsächlich verloren gehen. Zwar können viele Dinge bequem von zu Hause aus über das Internet bestellt werden, die Frage ist jedoch, wie tief man in die Tasche greifen möchte. Dies gilt auch, wenn man eher einen Stadtbummel bevorzugt, um von Geschäft zu Geschäft zu laufen und all die schönen Ideen auf sich wirken zu lassen, bevor man kauft.

Letztlich sollte jeder für sich selbst oder im Kreis der Freunde sowie der Familie abwägen, was man zum Nikolaustag und an Heiligabend selbst verschenken möchte. Bei kleineren Kindern ist es vor allem die Zeremonie, dieses gemeinsame Erleben, das im Vordergrund steht. Etwas schwieriger wird es bei Jugendlichen, die in diesem Zusammenhang längst ein ganz anderes Bewusstsein entwickelt haben. Wer hier darauf achtet, dass alles in einem überschaubaren Rahmen bleibt, kann selbst dem größten Weihnachtstrubel gelassen entgegensehen.

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