Die neuesten Trends im Wassersport

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Ob Kitesurfing, Stand Up-Paddling oder Wakeboarding: Immer wieder entstehen neue Trendsportarten auf dem Wasser, die in den Sommermonaten für kurzweiliges Vergnügen am Strand sorgen. Wer hohe Verleihkosten sparen will, kann sich die erste Ausrüstung auch zu günstigen Preisen Second Hand besorgen.
Action auf dem Wasser: Kitesurfing zählt zu den beliebtesten Wassersporarten (Foto: Thinkstock)
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Action auf dem Wasser: Kitesurfing zählt zu den beliebtesten Wassersporarten (Foto: Thinkstock)

Kitesurfing & Co: die neuen Trends im Wassersport

Kitesurfing ist die wohl beliebteste Trendsportart auf dem Wasser und hat in den letzten Jahren unzählige neue Anhänger weltweit gewonnen. Der Begriff Kitesurfing setzt sich aus dem englischen Wort "Kite" für Lenkdrachen und dem Windsurfing zusammen. Anders als beim Windsurfing ist jedoch kein unhandliches Segel erforderlich: Der Kitesurfer bewegt sich mit Hilfe eines, Lenkdrachens vorwärts und nutzt die hohen Wellen zu akrobatischen Kunststücken.

Zur Erstausstattung beim Kitesurfen gehören:
  • Das Kiteboard
  •  Der Kite (Lenkdrachen)
  •  Die Kitebar
  •  Ein Trapez
  •  Ein Neoprenanzug
  •  Ein Schutzhelm
  •  Eine Prallschutzweste

Beim Kiteboard wird zwischen drei Varianten unterschieden: den Directional Boards, den Mutant Boards und den Twin Tips. Lenkdrachen sind ebenfalls in unterschiedlichen Ausführungen erhältlich. Am häufigsten kommen Tubekites zum Einsatz, die sich wiederum in C-Kites, Bowkites, Hybrid-Kites und Delta-Kites unterteilen lassen. Es empfiehlt sich, bei Anfängerkursen zunächst verschiedene Kiteboards und Kiteschirme auszuprobieren, ehe Sie eine günstige Erstausstattung Second Hand kaufen.
Wichtiger Bestandteil der Kitesurfing-Ausrüstung: die Kitebar (Foto: Thinkstock)
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Wichtiger Bestandteil der Kitesurfing-Ausrüstung: die Kitebar (Foto: Thinkstock)

Dritter wichtiger Bestandteil der Ausrüstung ist die Kitebar, meist kurz "Bar" genannt. Dabei handelt es sich um die Vorrichtung, mit der der Drachen gesteuert wird. Die Bar wird am Trapez, also dem Sicherheitsgurt befestigt, ohne den sich kein Kitesurfer aufs Wasser begibt. Empfehlenswert sind Sitztrapeze, die an Hüfte und Becken fest sitzen. Hüfttrapeze bieten zwar mehr Bewegungsfreiheit, können jedoch auch schneller verrutschen.
Anbieter gebrauchter Kitesurfing-Sets sollten angeben, wann, wie lange und wie häufig das Set in Gebrauch war. Wer nur einmal im Jahr zum Kitesurfing nach Marokko fliegt, nutzt sein Equipment natürlich weniger ab als der ambitionierte Kitesurfer, der im Sommer jedes Wochenende auf dem Wasser verbringt. Es lohnt sich auch, den Käufer nach den speziellen Eigenschaften des Kites zu fragen und bei welchen Wetterbedingungen er am besten zu handhaben ist.
Das Wakeboarding ist eine Weiterentwicklung des Wasserskilaufens (Foto: Thinkstock)
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Das Wakeboarding ist eine Weiterentwicklung des Wasserskilaufens (Foto: Thinkstock)

Wakeboarding

Das Kitesurfing hat sich aus dem Wakeboarding entwickelt, das selbst wiederum als Weiterentwicklung des Wasserskilaufens entstand. Statt auf zwei Wasserskiern oder einem Monoski zu stehen, ließen sich die ersten Wakeboarder auf einem kleinen Surfbrett von einem Motorboot über das Wasser ziehen. Die Kielwelle des Motorbootes ("wake" auf Englisch) wird dabei als Rampe für gewagte Sprünge benutzt.
Zum Wasserski laufen und Wakeboarding ist heute nicht mehr unbedingt ein Motorboot erforderlich: Viele Badeseen verfügen inzwischen über Seilbahnanlagen (die sogenannten Cables), mit denen sich die Sportler vom Seil über den See ziehen lassen. Das fehlende Kielwasser des Bootes wird durch Sprungschanzen (Kicker) ersetzt, die immer gewagtere Sprünge ermöglichen.
Nichts für Anfänger: Profis beeindrucken mit waghalsigen Sprüngen (Foto: Thinkstock)
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Nichts für Anfänger: Profis beeindrucken mit waghalsigen Sprüngen (Foto: Thinkstock)

Zum Wakeboarding ist außer dem eigentlichen Wakeboard samt Bindungen kein weiteres Zubehör erforderlich. Beim Kauf sollten Sie auf diese Punkte achten:

  •  Für Anfänger sind längere Wakeboards besser geeignet, da sie mit ihrer größeren Auflagefläche entsprechend mehr Auftrieb haben. Kleine wendige Wakeboards lassen sich besser manövrieren und sind daher ideal für Fortgeschrittene, die damit waghalsige Sprünge machen können.
  •  Bei der Form wird zwischen "Continuous Rocker", einer gleichmäßigen Biegung des gesamten Boards, und "3-Stage-Rocker" mit nach oben abgewinkelten Enden unterschieden. 
  • Wer vor allem Obstacle-Kurse mit Sprungschanzen und anderen Hindernissen fahren möchte, sollte auf eine sogenannte Grind Base achten, die das Wakeboard schützt.
Beim Kauf eines gebrauchten Wakeboards sollten Sie die Fotos des Boards sorgfältig betrachten, um Abnutzungsspuren zu erkennen. Gerade Wakeboards, die ohne entsprechenden Schutz viel auf Obstacles genutzt wurden, sind häufig in schlechtem Zustand.
Stand Up-Paddling zählt zu den neuesten Wassersport-Trends (Foto: Thinkstock)
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Stand Up-Paddling zählt zu den neuesten Wassersport-Trends (Foto: Thinkstock)

Stand Up-Paddling

Anders als Kitesurfing und Wakeboarding ist Stand Up-Paddling ein Wassersporttrend, der in jedem Alter ausgeübt werden kann. Das moderne Stand Up-Paddling, auf Deutsch auch Stehpaddeln genannt und oft SUP abgekürzt, hat sich aus uralten Traditionen der pazifischen Fischer entwickelt, die ihre Kanus am liebsten stehend vorwärts bewegten.
Anfänger üben zunächst im flachen Wasser oder auf ruhigen Seen das Paddeln im Stehen, ehe sie sich auf das Meer und die Wellen hinauswagen. Wurden anfangs vor allem Surfbretter verwendet, sind heute spezielle SUP-Bretter mit Paddel erhältlich. Aufblasbare Paddles lassen sich besonders einfach verstauen und in den Urlaub mitnehmen. Für den Einstieg ist ein Second Hand-Brett völlig ausreichend, um garantiert viele Stunden Paddelspaß zu erleben.

Tipps zum Second-Hand-Kauf von Wassersportgeräten

Gerade für Einsteiger reicht ein gebrauchtes Wassersportgerät vollkommen. Damit es keine unliebsamen Überraschungen gibt, sollte dieses sorgfältig in Augenschein genommen werden. Hat der Verkäufer nur wenige oder schlechte Bilder veröffentlicht, ist es nicht zu viel verlangt, ihn um zusätzliche Fotos zu bitten.
Die Beschreibung sagt ebenfalls einiges über den Zustand aus: Wurde das Hobby aus mangelndem Interesse oder Zeitmangel wieder aufgegeben und das Gerät ist fast neu? Dann zugreifen! Einen guten Hinweis auf die Zuverlässigkeit des Verkäufers bieten natürlich auch die bisherigen Bewertungen anderer Käufer.
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