Die gehen ins Detail: Mikroskope von Carl Zeiss

Mag ich anklicken, wenn dieser Ratgeber hilfreich war

Die gehen ins Detail: Mikroskope von Carl Zeiss

Ob in der Medizin, der Biologie, in den Materialwissenschaften oder bei einem Hobbyforscher – Mikroskope sind aus den meisten Laboren heute nicht mehr wegzudenken. Seit vielen Jahrzehnten gilt das Unternehmen Carl Zeiss als einer der Marktführer.

 

Das Stereomikroskop Stemi 2000 gehört zu den führenden Modellen seiner Klasse

Zu den bekanntesten Mikroskopen gehören die sogenannten Stereomikroskope. Bei diesen Mikroskopen wird für beide Augen ein getrennter Strahleneingang bereitgestellt, sodass beim Zusammensetzen im Gehirn ein räumliches Bild entsteht. Carl Zeiss stellt mit dem Stereomikroskop Stemi 2000 eines der führenden Mikroskope dieser Klasse her. Selbst bei vergleichsweise niedrigen Vergrößerungen bietet sich ein Bild mit hoher Auflösung. Ein großer Zoombereich von 7,7:1 macht auch kleinste Partikel sichtbar. Das Zoom können Sie bei Bedarf ganz bequem mit einer Click-Stop-Funktion bedienen. Dank eines besonders großen Sehfeldes verfügt das Objektfeld des Stemi 2000 über einen Durchmesser von 35 Millimetern, der mit einem Vorsatzsystem auf bis zu 118 Millimeter erweitert werden kann. Darüber hinaus ist das Stereomikroskop modular aufgebaut, sodass Sie unter anderem Stative, Beleuchtungskomponenten, Träger und Tische ganz nach Ihrem individuellen Bedarf zusammenstellen können.

 

Das Axioskop ist der Spezialist für kristalline Strukturen

Um kristalline Strukturen wie beispielsweise Kristalle, Mineralien, Glas und bestimmte Textilien oder Kunststoffe zu untersuchen, sind sogenannte Polarisationsmikroskope wie das Axioskop von Carl Zeiss gefragt. Entwickelt als Auflicht- und Durchlichtmikroskop, kommt es in der Geologie, in der Baustoffkunde und in der Kriminalistik zum Einsatz. Je nach Anspruch können Sie das Polarisationsmikroskop mit verschiedenen Objektiven ausstatten. So entstehen unter anderem farbechte und streulichtminimierte Bilder von höchster Auflösung, die selbst Objekte mit schwacher Bireflexion bestens darstellen. Der sechsfache Zentrierrevolver erspart Ihnen den zeitraubenden Objektivwechsel beim Umschalten zwischen Auf- und Durchlicht. Sie können einfach mit dem aufgesteckten Objektiv weiterarbeiten. Dass das Axioskop darüber hinaus mit allen etablierten Mess- und Kontrastverfahren ausgestattet ist, versteht sich da fast schon von selbst.

 

Inverse Mikroskope sind vor allem für Labore interessant

Ein absolutes Muss für Berufswissenschaftler und Labore sind inverse Mikroskope wie das Telaval von Carl Zeiss. Das Besondere: Bei diesem Mikroskop verläuft der Strahleneingang von oben nach unten. Die Beleuchtungsquelle befindet sich also über dem Objektträger, während die transparenten Objektive unter dem Objekttisch positioniert werden. Besonders für Biologen ist eine solche Konstruktion interessant, da man so sehr genaue Gewässer- und Planktonuntersuchungen durchführen kann. Neben dem Telaval bietet Carl Zeiss auch das Axiovert als inverses Mikroskop an. Dieses besondere Mikroskop ist so kompakt, dass es im Labor auch im Inkubator Platz findet und Forscher so Zellkulturen in einer geschützten Umgebung untersuchen können. Auf diese Weise sinkt die Gefahr von Verunreinigungen, die eine Probe unbrauchbar machen oder die Ergebnisse verfälschen könnten.

Möchten Sie Ihr Wissen weitergeben? Erstellen Sie Ihren eigenen Ratgeber… Verfassen Sie einen Ratgeber
Weitere Ratgeber erkunden