Die ganze Welt der Videografie

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Das Fotografieren von Objekten innerhalb unseres Sonnensystems erfordert eine spezielle Aufnahmetechnik, die Videografie. Die – mit Ausnahme von Sonne und Mond – recht kleinen Objekte erfordern lange Aufnahmebrennweiten und somit auch gute Seeingbedingungen, die selten gegeben sind. Die Lösung: sehr viele kurz belichtete Bilder frieren sowohl das Seeing als auch die schnelle Rotation von Planeten ein. Eine spezielle Computer-Software sucht aus den Einzelaufnahmen die schärfsten Bereiche aus und setzt daraus ein kontrastreiches und scharfes Einzelbild zusammen. Diese Technik heißt „Lucky Imaging“.
Celestron bietet für diese Aufnahmetechnik ein umfangreiches Portfolio von astrofotografisch optimierten Videomodulen sowohl für Einsteiger (NexImage) als auch für fortgeschrittene Nutzer (Skyris) an. Die Kameras haben universelle aber auch spezielle Eigenschaften, die allen Bedürfnissen und Anforderungen der modernen, qualitativ hochwertigen Sonnen-, Mond- und Planeten-Videografie gerecht werden. Alle Celestron Videomodule werden mit der Kamera Steuersoftware I-Cap ausgeliefert. Ebenso zum Lieferumfang gehört die Software RegiStax, die aus dem Roh-Avifile hoch aufgelöste Einzelbilder generiert.
A: Merkur, Venus, Uranus & Neptun  B: Mars, Jupiter & Saturn   C: Mond (Gesamtaufnahme)  D: Mond (Detailaufnahme)
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A: Merkur und Venus zeigen mit U-Filter oder IR-Pass-Filter Strukturen, die – ebenso wie die äußeren Planeten und deren zahlreiche Monde – monochrome Kameras erfordern.
Empfohlene Optiken: SC/RC, Refraktor/Newton (mit Barlow)
B: Planeten rotieren relativ schnell, insbesondere Jupiter. Farbkameras mit hohen Bildraten registrieren bereits in 30 Sekunden einige Tausend Frames, ideal für das Stacking.
Empfohlene Optiken: SC/RC, Refraktor/Newton (mit Barlow)
C: Die Winkeldurchmesser von Vollmond/Sonne betragen ca. 32 Bogenminuten. Übersichtsaufnahmen gelingen daher z.B. mit Kameraobjektiven mit 200 - 750 mm Brennweite.
Empfohlene Optiken: Teleobjektiv, Sucher, RFT, APO ( + Reducer)
D: Mondkrater und deren Zentralberge mit Schattenwürfen sowie Rillen und Dome sind ideale Ziele besonders für monochrome Videokameras mit großem Sensor.
Empfohlene Optiken: SC/RC, Refraktor/Newton (mit Barlow)
E: Sonne (Gesamtaufnahme)  F: Sonne (Detailaufnahme)
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E: Sonne (Gesamtaufnahme) F: Sonne (Detailaufnahme)

E: Mit sehr kurzen Brennweiten kann die gesamte Sonne in Weißlicht oder Hα gefilmt werden – ideal für Sonnenfinsternisse, sowie Transite von Planeten oder ISS.
Empfohlene Optiken: Teleobjektiv, Sucher, RFT, APO ( + Reducer)
F: Flecken und Fackeln im Weißlicht (AstroSolar) mit SolarContinuum-Filter. Aktive Regionen, Flares, Filamente und Protuberanzen mit schmalbandigem Hα-Filter (SolarSpectrum).
Empfohlene Optiken: Refraktor/APO/ SC/RC/Newton ( + Barlow)
Legende: Kreis = bedingt geeignet, oranger Haken = geeignet, grüner Haken = empfohlen
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Legende: Kreis = bedingt geeignet, oranger Haken = geeignet, grüner Haken = empfohlen
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Celestron NexImage color

Die NexImage ist die ideale Wahl, wenn Sie in die Planetenfotografie einsteigen wollen und sich mit der Technik vertraut machen möchten.
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Celestron NexImage 5 color

Die NexImage 5 hat einen großen 5-Megapixel-CMOS-Sensor für Farbaufnahmen, mit dem Sie große Bildfelder aufzeichnen können – perfekt, um z.B. den Mond zu fotografieren.

FAQ - Frequently Asked Questions

Was bedeutet: "Teilframe auslesbar (ROI)"?
Wird zum Beispiel ein Planet sehr viel kleiner abgebildet, als Bildfläche zu Verfügung steht, kann über die Software ein Bildausschnitt (Teilframe oder ROI = Region of Interest) ausgewählt werden. Da dadurch weniger Pixel ausgelesen werden müssen, kann sich die Framerate (Bilder pro Sekunde) erhöhen. Bei einigen Kameras wird die maximale Framerate nur bei Verwendung von Teilframes erreicht.
Bildtiefe (Analog-Digital-Wandler): 10 Bit oder 12 Bit?
Der in der Kamera eingebaute Analog-Digital-Wandler digitalisiert das Kamerasignal mit einer Auflösung von 1024 Graustufen (10 Bit) oder 4096 Graustufen (12 Bit) pro Kanal. Je mehr Graustufen, desto genauer werden Helligkeitsvariationen (Verläufe) im Mond- oder Planetenvideo dargestellt.
Was bewirkt ein IR-Sperrfilter?
Refraktoren (Linsenteleskope) sind nur in einem bestimmten Bereich des sichtbaren Lichts korrigiert und liefern auch nur in diesem Bereich ein scharfes Bild. Da alle Celestron Kameras und Videomodule auch ausserhalb dieses Bereichs (nahes Infrarot und Infrarot) empfindlich sind, müssen diese Bereiche mit einem IR-Sperrfilter geblockt werden, um ein scharfes Bild aufzunehmen. Bei Spiegelteleskopen (z.B. Newton, SC, RC) ist kein IR-Sperrfilter notwendig.
Was ist "Binning"?
Unter Binning versteht man das Zusammenfassen von Pixeln bei der Videoaufnahme. Bsp.: Eine Kamera, deren Pixelmaße 5,6μm betragen bei 640 x 480Pixel Auflösung, liefert im sogenannten "2x2-Binning" eine effektive Pixelgröße von 11,2μm bei 320 x 240 px Auflösung. Das Signal-Rauschverhältnis wird um den Faktor vier besser, und das Bild ist deutich heller. Bei langen Teleskopbrennweiten kann das Binning von Vorteil sein.

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