Die besten kleinen Flachbildschirme

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Die Preise von  Flachbildschirm - Fernsehern steigen meist proportional zu ihrer Größe. Kleine LCDs mit 51 Zentimetern Bildschirmdiagonale gibt es in einer tiefen Preisklasse zu erwerben, wobei für Geräte mit 15 Zentimetern mehr Diagonale mindestens doppelt so viel Geld über den Ladentisch wandert. Großbildschirme befinden sich demnach in der höchsten Preisklasse. Nur wenige können oder wollen so viel Geld für einen neuen Fernseher ausgeben.

Probleme bei analogen Empfängern

Nur die wenigsten Geräte können ein „gutes“ Bild vorweisen. Die meisten Probleme haben LCDs, wenn das Signal über den eingebauten Analogtuner kommt. Das ist für die Zuschauer von Nachteil, die noch analog per Kabel oder Antenne fernsehen. Mit extrem milchigen und unscharfen Bildern bekam der Fernseher von Quelle/Universum nur ein „Mangelhaft“ in diesem Prüfpunkt. Das beste Bild für den Analogempfang liefert der Samsung LE26R71B, allerdings mit klirrenden Tönen und ohne Tiefen. Tipp: Wenn man vom Klang des neuen Fernsehers enttäuscht ist, kann man den Ton auch über eine Stereoanlage führen.

Besser über SCART

Mehr Freude machen LCDs, wenn die Signale über einen SCART-Anschluss zum Fernseher gelangen. Dies ist der Fall bei DVD- und Videoplayern oder bei Set-Top-Boxen mit angeschlossener DVB-T Antenne oder Satellitenschüssel, bzw. mit einer Kabel-Box. Noch besser sind die Bilder beim hochauflösenden Fernsehen (HDTV). Alle Geräte mit dem sogenannten „HD ready”-Zeichen liefern gute oder sehr gute Bilder. Der Haken an der Sache ist, dass bisher nur wenige, in der Regel meist kostenpflichtige Sender einzelne Sendungen und Filme in hochauflösendem Standard ausstrahlen. Außerdem ist für deren Empfang eine Satellitenschüssel oder ein digitales Kabel und zusätzlich ein spezieller Receiver nötig. Diese kosten noch einmal mehrere Hundert Euro.

Für Hobbyfotografen

Fernseher dienen nicht mehr nur zum Fernsehen. Einige Hobbyfotografen nutzen sie auch für Diashows ihrer digitalen Schnappschüsse. Hier reicht die Bildqualität von „ausgezeichnet” für den JVC bis zu pixeligen, zu bunten Bildern bei Toshiba. Interessant ist, dass auf keinem der Fernseher ein nennenswerter sichtbarer Unterschied zwischen Fotos mit drei Megapixeln und VGA-Fotos mit schnöden 640 mal 480 Pixeln zu sehen ist. Für diese Zwecke reicht also auch die niedrigere Auflösung was bedeutend schneller geht.

Breite Rahmen

Die Modelle mit 51 Zentimetern Bildschirmdiagonale schneiden bei Bild und Ton schlechter ab als die etwas größeren mit 65 bis 69 Zentimetern. Außerdem sind sie weniger vielseitig. Wer trotzdem wegen des Designs zugreift, sollte bedenken, dass zu den meisten Geräten ein externes Netzteil wie bei einem Laptop gehört. Bei den LCDs stecken zudem die Lautsprecher im Rahmen. Die Maße des Fernsehers sind somit zum Teil deutlich breiter, als die Bildschirmdiagonale vermuten lässt. Wirklich kompakt sind nur Modelle von Sharp und Toshiba. Ausladende Rahmen gibt es allerdings auch bei den größeren LCDs.

Fazit

Fernseher, die gute Bilder über SCART-Anschluss und eingebauten Analog-Tuner bieten, gibt es nur wenige. Gut beraten ist, wer seinen Flachbildschirm entsprechend aussucht. Für Empfang über SCART sollte man Geräte mit guten Noten im Prüfpunkt „Pal-Video“ aussuchen. Für Empfang über Tuner eignen sich LCDs, die beim „Analog-Tuner“ ordentlich abgeschnitten haben. Wer allerdings keinen Wert auf einen flachen Bildschirm legt, kann auch ein Röhrengerät in Betracht ziehen. Diese sind preiswerter als Flachbildschirme und brauchen sich in Sachen Bildqualität oft nicht hinter ihren flachen Konkurrenten zu verstecken.

 
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