Die besten Soundbars

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6 gute Soundbars unter der Lupe


Seien wir doch einmal ehrlich: Bei Ihrem Heimkino lässt der Sound zu wünschen übrig. Das Problem dabei ist, dass die meisten modernen Fernseher so flach sind, dass nicht genug Platz für gute eingebaute Lautsprecher bleibt. Deshalb ist bei den meisten Fernsehern der Ton für Ihre Lieblings-Soap in Ordnung, aber beim ersten Blu-ray-Film können Sie die Dialoge kaum noch verstehen.
In diesem Ratgeber sagen wir Ihnen, wie Sie den Sound verbessern können, ohne an sämtlichen Wänden Lautsprecher montieren zu müssen. Wir tauchen in die Welt der Soundbars ein und erfahren, wie ein kompakter Allround-Lautsprecher Ihr Home Entertainment auf ein völlig neues Niveau hebt. 
 
 

Sonos Playbar


SonosDas gefällt: Funktioniert mit Ihrem Sonos-System, klingt fantastisch, sieht toll aus
Worauf Sie achten sollten: Keine DTS-Unterstützung

Die Sonos Playbar ist so konzipiert, dass sie sich zwar einfach installieren aber auch nach Ihren Wünschen erweitern lässt. Das größte Problem ist, dass es recht kostspielig wird, auf dieser Basis ein 5.1-System aufzubauen.

Weil das Gerät auf Einfachheit ausgelegt ist, verfügt es als einzigen Eingang über einen optischen Anschluss. Dahinter steckt die Überlegung, dass Sie das Gerät an Ihren Fernseher anschließen, sodass es als Ersatz für die eingebauten Lautsprecher dient und Tonsignale aus jeder beliebigen Quelle verarbeitet. Damit ist es für einige zu unflexibel, aber es bedeutet, dass das Einrichten kinderleicht ist. Außerdem ist es wichtig, zu beachten, dass die Playbar keine DTS-Tonspuren unterstützt.
Sie können auch noch Lautsprecher hinzufügen, um Surround-Effekte zu erzielen, aber die Grundgedanken sind Klarheit und Einfachheit – und das schafft die Playbar problemlos.
 
 

Monitor Audio ASB2


MonitorDas gefällt: Klingt fantastisch, jede Menge Eingänge, großartig für Musik und Filme
Worauf Sie achten sollten: Sehr teuer und in der Regel nur per Import erhältlich


Die Monitor Audio ASB2 ist zwar die teuerste Soundbar in diesem Ratgeber, aber eine Überlegung wert. Ziel der ASB2 ist es, fantastischen Fernsehton zu liefern und gleichzeitig sicherzustellen, dass Sie bei der Musikqualität keine Kompromisse machen müssen. Wir können Ihnen sagen, dass das funktioniert, denn dieser Lautsprecher klingt fantastisch. Er bietet jede Menge Detail und Bässe – genau die richtige Mischung.
Das Gerät verfügt über drei HDMI-Eingänge und einen Ausgang, den Sie mit Ihrem Fernseher verbinden. Außerdem sind optische und digitale Koaxialeingänge für Spielkonsolen, ältere DVD-Player und Sky-Receiver vorhanden. Es gibt auch einen Ausgang für einen Subwoofer, aber wir glauben wirklich nicht, dass Sie einen benötigen werden – das System an sich klingt schon beeindruckend genug.
 
 

Samsung HW-F751 Soundbar


Samsung SoundbarDas gefällt: Stylish, starker Sound, gute Audioformat-Unterstützung
Worauf Sie achten sollten: Anschlüsse auf der Rückseite beengt

Die Samsung HW-F751 hat eine einzigartige Methode, einen warmen, satten Ton zu erzeugen: Röhrenverstärker. Obwohl sie heute ein wenig altmodisch erscheinen, sind sie bei Audiophilen beliebt, weil sie offenbar weniger hart klingen als moderne Verstärker.
Abgesehen davon ist das Design der HW-F751 brillant. Diese elegante Soundbar, die nach hochwertigen Materialien aussieht, passt zu den meisten Fernseherdesigns. Außerdem gehört ein separater Subwoofer zum Lieferumfang, sodass Sie Actionfilme mit dem richtigen Wumms genießen können. Das Gerät verfügt über einen HDMI-Eingang, einen Ausgang und einen optischen Anschluss. Bluetooth wird ebenfalls unterstützt und Sie können Musik von USB-Sticks wiedergeben.
 
 

LG NB4530A


LGDas gefällt: Hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis, vernünftige Ausstattung mit Eingängen, Bluetooth
Worauf Sie achten sollten: Nicht die beste Tonqualität der hier beschriebenen Systeme

Das Modell LG NB4530A besteht ebenfalls aus zwei Kästen: einer Soundbar, die bei Ihrem Fernseher steht, und einem Subwoofer, den Sie in der Nähe auf dem Boden platzieren können. Dies gewährleistet eine große Tonbandbreite und lässt Dialoge kristallklar klingen – ohne Kompromisse bei Explosionen und anderen Niederfrequenzeffekten.
Außerdem sieht das Gerät fantastisch aus und ist mit vernünftigen Anschlussmöglichkeiten ausgestattet. Sie haben einen HDMI-Eingang und einen Ausgang sowie einen optischen Eingang zur Verfügung – genug für eine Spielkonsole und einen Sky-Receiver. Darüber hinaus können Sie über Bluetooth Musik von einem Smartphone oder Tablet hören.
 
 
 

Philips Fidelio HTL9100


Philips FidelioDas gefällt: Gute Anschlussmöglichkeiten, ausgezeichnete Tonqualität
Worauf Sie achten sollten: Relativ groß

Die Philips Fidelio HTL9100 unterstützt HDMI ARC, das heißt, Sie können sie über ein HDMI-Kabel mit Ihrem Fernseher verbinden und sie verstärkt alle daran angeschlossenen Geräte. Die Soundbar sieht stylish aus und dank eines kabellosen Subwoofers klingt sie auch fantastisch.
Sie verfügt über zwei zusätzliche HDMI-Eingänge, einen optischen Eingang und einen digitalen Koaxialeingang. Außerdem unterstützt die Philips Fidelio HTL9100 Bluetooth für Smartphone-Verbindungen sowie die Tonformate Dolby Digital und DTS. Der andere clevere Trick besteht darin, dass Sie zwei Lautsprecher von der HTL9100 abnehmen und hinter sich platzieren können. So erleben Sie echten Surround-Sound. Außerdem haben sie Akkus, sodass Sie sie nur gelegentlich zum Laden an das Stromnetz anschließen müssen. Zusammen mit dem Subwoofer bedeutet das eine wirklich flexible Lösung zu einem vernünftigen Preis.
 


Denon DHT-T100


DenonDas gefällt: Vernünftiger Preis, perfekt für kleinere Fernseher, klingt gut
Worauf Sie achten sollten: Für größere Fernseher nicht ideal

Im technischen Sinne ist die Denon keine Soundbar, denn sie ist darauf ausgelegt, dass ein kleinerer Fernseher auf ihr steht. Sie klingt fantastisch und wird die Qualität Ihres Hörvergnügens erheblich verbessern.
Sie verfügt über zwei digitale Eingänge, einen optischen und einen koaxialen. HDMI-Anschlüsse sind nicht vorhanden, aber da es sich um ein Einsteigergerät handelt, ist das nicht weiter verwunderlich. Außerdem kann die Denon T100 Audiosignale über Bluetooth empfangen (was für Smartphone-Besitzer praktisch ist) und verfügt über einen 3,5-mm-Eingang, der hilfreich ist, wenn Ihr Fernseher keinen digitalen Ausgang, sondern nur eine Kopfhörerbuchse hat.
 
 

Worauf Sie achten müssen


Eingänge

Eingänge lassen sich in drei Typen unterteilen. Moderne Hardware nutzt meistens HDMI, sodass Sie auch an Ihrer Soundbar entsprechende Eingänge finden sollten. Ältere Geräte nutzen häufig optische oder koaxiale Eingänge. Diese sind auch für Pay-TV-Receiver nützlich, die Surround-Sound nur über diese Verbindungen ausgeben können.

Bei HDMI lohnt es sich, zu überprüfen, ob ARC (Audio Return Channel) unterstützt wird. Das bedeutet, dass eine Soundbar einfach über eine einzige Kabelverbindung die Lautsprecher Ihres Fernsehers ersetzen kann und Sie Ihre anderen Geräte am Fernseher angeschlossen lassen können.
Überprüfen Sie, ob auch genug Eingänge für Ihre Geräte vorhanden sind. Wenn Sie zwei Spielkonsolen, einen Sky-Receiver, einen Blu-ray-Player und einen Medienstreamer haben, reichen die Eingänge an den meisten Systemen wahrscheinlich nicht aus. Wenn Sie jedoch einfach die Soundbar mit dem digitalen Ausgang Ihres Fernsehers verbinden, genügt ein Eingang an der Soundbar vollkommen. Sonos bedient sich dieser Methode, um sein Produkt einfach zu gestalten.
 

Wandmontage?

Wenn Ihr Fernseher an der Wand montiert ist, möchten Sie möglicherweise auch Ihre Soundbar an der Wand montieren. Bei den meisten ist das möglich, aber bei manchen ist eine zusätzliche Halterung erforderlich. Lautsprecher wie der von Denon, die gleichzeitig als Sockel für den Fernseher dienen, können nicht an der Wand montiert werden.
 

Externer Subwoofer und Anschluss weiterer Lautsprecher

Eine Soundbar bedeutet für Ihr Heimkino einen gewaltigen Qualitätsgewinn. Wenn Sie mit Ihrem System jedoch noch wesentlich weiter gehen möchten, sollten Sie eine Soundbar kaufen, bei der entweder ein Subwoofer im Lieferumfang enthalten ist oder die Möglichkeit besteht, einen hinzuzufügen. Dadurch wird die Bandbreite größer, und wenn Sie Actionfilme mögen, können Sie sie fast wie im Kino erleben. Außerdem verbessert ein Subwoofer die Verständlichkeit von Dialogen, indem er die tiefen Frequenzen von der Soundbar weg in einen separaten Basslautsprecher verlagert.
Soundbars wie beispielsweise die Sonos geben Ihnen außerdem die Möglichkeit, kabellose Surround-Lautsprecher hinzuzufügen. Dadurch können Sie Ihr System so weit aufrüsten, dass es ungefähr mit einer 5.1-Konfiguration vergleichbar wird. Das ist zwar eine gute Idee, bedeutet aber zusätzliche Kosten. Wenn Sie sich ein Surround-Sound-System wünschen, sind Sie wahrscheinlich besser beraten, einfach von vornherein eines zu kaufen.
 

Surround-Tonformate

Es gibt ein paar unterschiedliche Surround-Tonformate: Eine gute Soundbar muss sowohl DTS als auch Dolby Digital unterstützen. Die meisten unterstützen nicht die neueren, verlustfreien Codecs für Blu-ray, wie DTS HD MA und Dolby TrueHD, aber das ist weniger problematisch, da Blu-rays auch eine Tonspur in Dolby Digital oder Standard-DTS haben.
Vergleichstabelle

 
  Sonos Playbar Monitor
Audio ASB2
Samsung
HW-F751 Soundbar
LG NB4530A Philips
Fidelio HTL9100
Denon
DHT-T100
HDMI (Anzahl) Nein Ja (3) Ja (1) Ja (1) Ja (2) Nein
Optischer Eingang (Anzahl) Ja (1) Ja (1) Ja (1) Ja (1) Ja (1) Ja (1)
Koaxialeingang (Anzahl) Nein Ja (1) Nein Nein Ja (1) Ja (1)
DTS Nein Ja Ja Ja Ja Nein
Dolby Digital Ja Ja Ja Ja Ja Ja
Externer Subwoofer Ja (optional) Ja (optional) Ja Ja Ja Nein
 
 
 
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