Die beliebtesten Gitarrenmodelle von Gibson Les Paul

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Die beliebtesten Gitarrenmodelle von Gibson Les Paul

Seit 1952 stellt der amerikanische Gitarrenhersteller Gibson eine elektrische Gitarre her, die seither aus dem Musikgeschäft nicht mehr wegzudenken ist. Die Gitarre mit solidem Körper entstand in Zusammenarbeit mit dem Musiker Lester William Polsfuss, dessen Künstlername Les Paul namensgebend für die Gitarre wurde. Seit 1952 sind zahlreiche Modelle erschienen. Im Unterschied zum brettförmigen Gitarrenmodell von Fender besitzt die Gibson Les Paul eine gewölbte Decke.

 

Die Les Paul Standard – die klassische E-Gitarre

Wer eine Gitarre kaufen möchte, der landet oft bei einer E-Gitarre. Beim Klassiker unter den E-Gitarren ist der gewölbte Deckel aus Ahornholz gefertigt und golden lackiert. Der warme, druckvolle Klang der Gibson Les Paul Standard beruht auf den neu entwickelten und ab 1957 eingebauten Humbucker-Tonabnehmern. Die Les Paul Standard besitzt ein Griffbrett aus Palisander, Griffbretteinlagen aus Perloid und verchromte Metallteile. Seit 2008 verkauft Gibson dieses Modell als Traditional. Diese Gitarren besitzen eine moderne Platine, die durch eine Acrylglasscheibe zu sehen ist, und Ausfräsungen im Korpus, um das Gewicht zu optimieren.

 

Die Les Paul Custom – edles Design für dynamischen Klang

Die Les Paul Custom ist die noble Ausgabe der Les Paul Standard. Ihr Griffbrett ist aus Ebenholz und ihr Deckel aus feinem Mahagoni gefertigt. Lackiert ist die klanglich und optisch beeindruckende Gitarre in schwarzem Hochglanzlack. Ausgestattet mit den Alnico-Single-Coil-Tonabnehmern, neuer Tune-O-Matic-Brücke und neuem Stop-Tailpiece als Saitenhalter, beeindruckt sie mit dynamischem, sattem Klang. Die Les Paul Custom besitzt, anders als die Standard, einen weiteren, in der Mitte platzierten Tonabnehmer. Perlmutteinlagen am Griffbrett komplettieren den edlen Look der Custom, die Sie bei eBay finden.

 

Die Les Paul Studio – Meisterwerk in optischem Understatement

Gedacht war die Les Paul Studio für Aufnahmen im Tonstudio, bei denen es nicht so sehr auf die Optik ankommt. Sie ist die optisch schlichtere Ausgabe der Les Paul Standard. Ihr Holz ist weniger auffällig gemasert, sie besitzt keine Intarsien und keine Einfassung an Griffbrett und Korpus. Sie stellt damit eine preisgünstige Alternative zur Les Paul Standard dar. Die Les Paul Studio wird jedoch von Musikern wie Gary Moore oder Joe Perry gerade wegen ihrer Schlichtheit sehr geschätzt.

 

Les Paul Junior und Special – klangvolle Namen unter den E-Gitarren

Bei der Les Paul Junior und der Les Paul Special handelt es sich um dasselbe E-Gitarrenmodell. Es ist eine einfacher gestaltete Ausgabe der Standard. Die Gitarre besitzt statt der Humbucker-Tonabnehmer ein oder zwei Single-Coil-Pickups, deren Ton dynamischer und satter klingt. Sie besitzen einfache Griffbretter mit Punkteinlagen und kein Binding um Korpus und Griffbrett. Bei der Special ist in einigen Auflagen der Korpus leicht unterschiedlich zur Standard gestaltet.

 

Les Paul Kopien? Wenn, dann von der Gibson-Tochter Epiphone

Viele Gitarrenhersteller versuchten, den Klassiker unter den E-Gitarren zu kopieren. Daraufhin entschloss sich Gibson, selbst preisgünstige Nachbauten herzustellen, die sich am Klang und Look der Les Paul orientieren. Unter dem Namen Epiphone bietet eine Tochterfirma von Gibson preiswerte Les-Paul-Nachbauten. Die Modelle reichen von einfachen Sperrholzmodellen mit vereinfachter Elektronik und geschraubten Hälsen bis zur hochwertigen Kopie einer E-Gitarre der japanischen Elitist-Reihe aus edlen Hölzern.

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