Die Trendsportarten dieses Winters: Tourenrodeln, Snowkiten, Eisklettern

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Skifahren, Langlauf, Snowboarden – das ist doch Schnee von gestern. Neue Sportarten auszuprobieren, bringt den richtigen Kick. Diese 3 ausgefallenen Wintersporttrends bieten neue Herausforderungen für alle, die in Sachen Mut, Adrenalin und Geschick über sich hinauswachsen wollen. Das passende Zubehör für jeden Wintersport finden Sie in unserem Wintersport Onlineshop

Die Trendsportarten des Winters: Snowkiten, Eisklettern, Tourenrodeln


Tourenrodeln: Je länger, desto besser!

Den kleinen Hang hinterm Haus oder im Stadtwald kennt jeder: Nach 10 Sekunden ist der Spaß vorbei und es muss wieder hochgestapft werden. Doch Rodeln geht auch anders, mit langen abwechslungsreichen Strecken und der Anreise per Lift oder Gondel. Rodelzeit? Bis zu 30 Minuten! 
Rodeln ist ein altbekannter Winterspaß für große und kleine Schlittenfans. Doch zunehmend erobert sich dieser Freizeitsport einen sicheren Platz in bekannten Wintersportgebieten – mit eigenen, anspruchsvollen Abfahrten versteht sich.
Wer allerdings die Rodelpisten XXL ausprobieren möchte, sollte einen robusten Schlitten fahren und ihn gut beherrschen. Am besten einen stabilen 
Tourenrodel, der leicht zu steuern und bequem ist. Aber auch Klassiker, wie der Davoser Schlitten oder ein Hörnerrodel sind gut geeignet – wenngleich sie in weichem Schnee leicht einsinken und dadurch schwerer zu steuern sind.


Wo kann man Tourenrodeln?

Deutschland hat so viele schöne Rodelstrecken mit verschiedenen Schwierigkeitsgraden, dass es sogar Bücher darüber gibt. Besonders zu empfehlen sind folgende Bahnen: am Wurmberg im Harz, am Geißkopf im Bayerischen Wald, der Hirscheckblitz am Toten Mann in Berchtesgaden (von Georg Hackl, Rodel-Olympiasieger konzipiert) und die Strecke am Rennsteiggarten im Thüringer Wald.


Snowkiten: Schwerelosigkeit im Schnee!

Rasant fegst du über unberührte Schneefelder, fast mühelos gelingen hohe Sprünge in die kalte klare Luft: Beim Snowkiten scheint die Physik außer Kraft gesetzt. Kein Wunder, dass sich dieser Trendsport durchsetzt – sowohl im Flachland als auch in den Bergen.
Snowkiten ist eine Mischung aus Snowboarden und Kitesurfen, deshalb ist das wichtigste Equipment auch ein 6-15 Quadratmeter großer Schirm (Kite oder auch Powerkite genannt). Verbunden mit 25 m langen Spezialleinen wirst du von dem Kite durch Windkraft über den Schnee und in die Luft gezogen.
Snowkiten kannst du sowohl mit Snowboards, Snowskates als auch mit 
Skiern unter den Füßen – je nachdem, womit du dich wohler fühlst. Trotzdem: zum Erlernen dieses Sports unbedingt Unterricht nehmen. Viele Snowkite-Schulen bieten einen Tageskurs an, in dem du die wichtigsten Regeln und den Umgang mit Wind, Board, Trapez und Kite lernst.


Wo kann man Snowkiten?

Eigentlich überall, wo es große freie Schneeflächen gibt; auf Feldern, auf flachen Bergkuppen, an verschneiten Hängen – denn der Kite zieht auch aufwärts. Aber Vorsicht: Immer darauf achten, dass du niemanden gefährdest und dass Snowkiten grundsätzlich erlaubt ist. In vielen Ländern haben sich bereits sogenannte Snowkite-Hotspots etabliert – hier gibt es genügend Platz, viel Schnee und Wind. Dazu gehören in Deutschland zum Beispiel die Wasserkuppe Rhön, der Feldberg im Schwarzwald, Winterberg in NRW und die Hochplateaus im Erzgebirge.


Eisklettern: Bodyfitness total!

Steigeisen unter die Füße und Pickel ins Eis! Ob gefrorener Wasserfall, Gletscherwand oder künstlich beeiste Mauer: Beim Eisklettern sind viel Mut, Geschick und Kraft erforderlich. Eine echte Herausforderung für alle, die das Klettern lieben und noch eins draufsetzen wollen.
Eisklettern hat mit dem normalen Klettern an Felswänden und künstlich angelegten Parcours eigentlich nur den Weg in die Höhe gemein. Die Ansprüche an den Aufstieg im Eis sind wesentlich höher. Grundsätzlich versteht man unter Eisklettern gesichertes Klettern an Gletschern, Wasserfällen und anderen Eiswänden. Dabei helfen SteigeisenSeileEispickel und Schraubkarabiner.
Die Kunst des Eiskletterns in der Natur besteht jedoch vor allem darin, das Eis und seine Konsistenz richtig „lesen“ zu können. Dazu gehört viel Erfahrung. Doch auch die einzelnen technischen Fertigkeiten, damit ein unfall- und verletzungsfreier Aufstieg gelingt, solltest du von Leuten lernen, die wirklich etwas von dem Sport verstehen – am besten in einem Eiskletterkurs.


Wo kann man Eisklettern?

Eingefleischte Eiskletter-Freaks verstehen nur unter dem alpinen Eisklettern in der Natur das wahre Eisklettern. Für Anfänger und weniger Geübte gibt es allerdings wesentlich leichtere Eiswände als den Gletscher auf 3000 Meter Höhe. Neben anspruchsvollen alpinen Gebieten in Osterreich und der Schweiz hat Deutschland unterschiedliche Schwierigkeitsgrade zu bieten: Dazu gehören Eiskletterangebote in den Berchtesgadener Alpen, im Allgäu, in München, Passau, aber auch in Berlin.

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