Die Top 3 Sattelgurte

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Die Top 3 Sattelgurte

Der Sattelgurt ist verantwortlich dafür, dass der Sattel perfekt auf dem Pferd sitzt. Er gehört zu den wichtigsten Ausrüstungsgegenständen beim Reiten. Wir erläutern nachfolgend, welche Arten und Materialien es gibt.

 

So vermeiden Sie Satteldruck und Gurtzwang

Erst nachdem sich der Sattel in der richtigen Position auf dem Pferderücken befindet, darf der Sattelgurt locker geschlossen werden. Einige Pferde machen diese Aufgabe nicht gerade leicht und sie saugen Luft an. Das Ergebnis ist, dass die Gurtstrupfen nicht einmal in die Nähe der Gurtschnallen kommen. Führen Sie das Pferd in solchen Situationen so lange im Schritt, bis es wieder ausatmet, und gurten Sie dann langsam in den ersten Löchern. Achten Sie beim Kauf eines Sattelgurts darauf, dass dieser lang genug ist und auch nach dem ersten Anziehen noch locker liegt. Ziehen Sie den Sattelgurt immer nur langsam und in mehreren Etappen an, um so den Gurtzwang zu mildern. Ideal sind für solche Pferde Sättel mit langen Gurtstrupfen. Denken Sie daran, an beiden Seiten abwechselnd anzuziehen und immer nur für ein Loch.

 

Sattelgurte – die richtige Materialwahl

Die meisten Gurte bestehen aus Leder oder Neopren bzw. Kunstleder. Diese Materialien sind sehr hautfreundlich und gleichzeitig pflegeleicht. Neopren ist besonders flexibel und weich. Neopren-Sattelgurte sind daher gut für empfindliche Pferde geeignet.

 

Kurz- und Langgurte in gerader Form

Für die Länge der Sattelgurte ist nicht nur der Bauchumfang des Pferdes verantwortlich, sondern auch die Sattelart. Dressursättel verfügen oft über lange Gurtstrupfen, die Kurzgurte in einer Länge von 45 bis 90 cm benötigen. Langgurte mit 80 bis 105 cm sind für alle anderen Satteltypen geeignet. Auch im Reitsport schreitet die ergonomische Entwicklung immer weiter voran. Deshalb werden kaum noch gerade Sattelgurte angeboten.

 

Ergonomische Sattelgurte verteilen den Druck

Anatomische Sattelgurte sind im Bereich der Ellenbogen weit nach hinten geschnitten. Sie ermöglichen eine bessere Bewegungsfreiheit. Eine Verbreiterung in der Mitte des Gurtes verteilt den Druck besser.

 

Mondgurte – für Pferde mit starker Rippenwölbung

Eine Besonderheit sind Mondgurte. Sie sind besonders gut geeignet für Pferde, die vorne eng stehen. Dadurch entsteht eine starke Rippenwölbung, die bereits knapp hinter den Ellbogen beginnt. Besonders betroffen sind hiervon kurzrückige Pferderassen wie Araber oder Iberer. Ein Mondgurt weitet sich nach hinten seitlich im unteren Rippenbereich nach vorne aus und nimmt die Wölbung der Rippen auf.

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