Die Top 3 Mittel zur Lederpflege

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Die Top 3 Mittel zur Lederpflege 

Früher war Leder im Schuh- und Sattelbereich pflanzlich gegerbt und sehr dick und robust. Dieses Leder konnte mit fast allen Mittel gefettet werden – hier stand allein die Imprägnierung im Vordergrund. Heute ist Leder weicher, dünner und auch anders gegerbt. Daher benötigt dieses Leder ein spezielles Pflegemittel, das auf die Lederart abgestimmt wird.

 

Die im Handel erhältlichen Pflegemittel – darauf müssen Sie achten

Lederpflegemittel gibt es in den unterschiedlichsten Preisklassen. Um zu entscheiden, welches das richtige für Ihr Leder ist, sollten Sie zunächst wissen, um welche Lederart es sich bei dem zu behandelnden Produkt handelt. Grundsätzlich gilt: Ein preiswerteres Lederpflegemittel ist immer noch besser als überhaupt keine Pflege.

 

Warum muss Leder gepflegt werden?

Die Einfettung von Leder verlängert seine Lebensdauer erheblich. Für besonders wertvolles Leder sollten besser hochwertige Pflegemittel eingesetzt werden. Synthetische Öle werden nicht ranzig und halten Bakterien und Schimmel fern. Die Lebensdauer verlängert sich, und durch Zusätze, wie beispielsweise UV-Filter, wirkt es noch besser.

 

Lederpflege für Glattleder – Wachs-Fett-Emulsion

Glattleder ist in der Regel farbbeschichtet. Beispiele sind weiches Nappaleder oder das besonders gerne für Schuhe verwendete Boxcalf-Leder. Nach der Gerbung wird dieses Leder mit einer Wachs-Fett-Emulsion behandelt. Für solche Leder eignet sich am besten Dosenschuhcreme, die farblich auf das Leder abgestimmt werden sollte.

 

Für Rauleder ausschließlich Sprays verwenden

Wild- oder Veloursleder verfügt über eine gleichmäßige faserige Oberfläche. Diese entsteht durch das Schleifen der Fleischseite. Beim Nubukleder wird diese Faserigkeit künstlich erzeugt. Daher hat es kürzere Fasern und benötigt noch mehr Pflege, damit die Schönheit bestehen bleibt. Rau- oder Veloursleder benötigt Feinpflegeprodukte, die aufgrund der faserigen Oberfläche aufgesprüht werden. Ein gewöhnliches Fetten mit Ölen oder Schuhcreme hätte den Verlust der Oberflächenstruktur zur Folge.

 

Schwere Lederarten benötigen viel Fett

Strapazierfähiges Leder, wie es beispielsweise auch in der Sattlerei verwendet wird, ist besonders schwer und dick. Dies gilt auch für strapazierfähige Bergstiefel und Arbeitsschuhe. Dieses Leder wird am besten mit Lederölen oder Lederfetten gepflegt. Tipp: Sattelseife eignet sich vorzüglich, um solche Produkte zuvor zu reinigen.

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