Die Top 3 Akku-Batterien

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Die Top 3 Akku-Batterien

Mit Akkus können Sie eine Menge Geld sparen. Besonders die Bauformen AA und AAA kommen in vielen verschiedenen Geräten zum Einsatz: zum Beispiel in Fernbedienungen, Kameras und Taschenlampen. Über die Jahre gesehen ist die Anschaffung guter Akku-Batterien deutlich günstiger als der immer neue Kauf nicht nachladbarer Batterien. Was Sie über Akkus wissen müssen und welche AA- und AAA-Akkus empfehlenswert sind, erfahren Sie in diesem Ratgeber.

  

Wichtige Kennzahlen beim Akkukauf: die Ladezyklen und die Kapazität

Beim Akkukauf werden Sie zunächst mit zwei Werten konfrontiert: den Ladezyklen und der Kapazität, die in Milliamperestunden (mAh) angegeben ist. Beide Werte sind wichtig und geben Aufschluss über die Lebensdauer und Leistung eines Akkus. So sagt Ihnen der Wert in mAh, wie viele Stunden lang ein Akku ein Ampere Strom liefert. Je höher der Wert, desto höher ist die Kapazität des Akkus. Die Ladezyklen sagen Ihnen, wie oft sie einen Akku voll entladen und aufladen können, bevor ein Großteil seiner Kapazität verloren ist. Denn selbst die besten Akkus sind Verschleißteile und nehmen im Laufe ihres Lebens an Kapazität ab.

  

Selbstentladung: Die Kapazität von Akkus nimmt ständig ab

Daher ist die sogenannte Selbstentladung eines der wichtigsten Kriterien beim Akkukauf. Das Problem: Es gibt keinen konkreten Wert, mit dem sie gemessen wird. Das heißt für Sie, dass Sie auf die Angaben der Hersteller angewiesen sind. Doch Tests zeigen, dass sie nur wenigen Herstellern trauen können. Das Problem der Selbstentladung besteht darin, dass ein Akku auch bei Nichtnutzung an Kapazität verliert. Wenn Sie ihn also einmal aufladen und einige Wochen nicht nutzen, ist er womöglich gänzlich entladen. Dies reicht bis zur Tiefenentladung. Kommt es so weit, ist die Akku-Batterie kaputt. Daher werben Hersteller wie Sanyo und Varta mit dem Begriff „LSD“. Dies steht für „Low-Self-Discharge“, also niedrige Selbstentladung.

  

Diese Top 3 Akkus haben eine hohe Kapazität und eine geringe Selbstentladung

Es gibt leider nur wenige Akkus, die uneingeschränkt empfehlenswert sind. Dabei sind die teuersten Modelle nicht immer die besten. Drei Produkte stechen aus der Masse unterschiedlicher Akkus hervor: die Sanyo Eneloop, die Varta 2700 und die Tronic AA und Tronic AAA als Preis-Leistungs-Sieger.

  • Sanyo Eneloop: Diese Akkus werden seit vielen Jahren von Panasonic produziert. Sie haben eine Kapazität von 2.000 mAh und im Vergleich mit anderen Modellen die geringste Selbstentladung. Dadurch eignen sie sich auch für den Einsatz in Geräten, die manchmal längere Zeit nicht genutzt werden, wie Fernbedienungen und Taschenlampen. Nutzer weltweit schwören auf die Sanyo Eneloop, die es auch als AAA-Zellen gibt.
  • Varta 2700: Diese Akkubatterien haben eine Kapazität von 2.700 mAh, schneiden im Test allerdings ein wenig schlechter ab als die Sanyo Eneloop. Das liegt vor allem an der höheren Selbstentladung, durch die ein Teil der Kapazität innerhalb weniger Tage verloren geht. Sie sind zudem vergleichsweise teuer.
  • Tronic AA und Tronic-AAA: Diese Akkus sind haben das beste Preis-Leistungs-Verhältnis. Sie sind die günstigsten Modelle und kommen bei der Kapazität und Selbstentladung fast an die Leistung der Batterien von Varta und Sanyo heran. Dabei kosten sie nur rund ein Drittel des Preises der Varta 2.700. Ein echter Kauftipp.
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