Die Top 10 der Monster-Truck-Marken im RC-Modellbau

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Die Top 10 der Monster-Truck-Marken im RC-Modellbau

Kleine ferngesteuerte Modellautos erfreuen sich seit jeher ungebremster Beliebtheit bei jung und alt. Und gerade die Jüngeren schätzen die kleinen, wendigen Flitzer als schnelles Spielzug im Outdoor-Bereich. Funktionsorientierte Modellbauten gibt es dabei viele. Von klassischen Nutzfahrzeugen, bis hin zu Motorbooten oder Flugzeugen gibt es fast keine Modellgattung, welche nicht in irgendeiner Form auch als ferngesteuerte RC-Variante erhältlich ist.

Monster-Trucks sind dabei sicher eine der beliebtesten Modellvarianten. Die imposanten Fahrzeuge mit den gewaltigen Reifen überzeugen dabei nicht nur durch ihr monströses und wuchtiges Aussehen, sondern auch durch leistungsstarke und robuste Fahrweise. Das gilt nicht nur für die stämmigen Originale, sondern auch für die kleinen Modellvarianten. Damit Sie nicht den Überblick verlieren, wenn es um die Monster-Truck-Varianten geht, soll der folgende Ratgeber helfen, die beliebtesten Marken dieser Fahrzeugserie vorzustellen.

Wie definiert sich der RC-Modellbau?

Das „RC“ in der Begriffsbezeichnung steht für „Radio Controlled“ bzw. „Remote Controlled.“ Diese Fernsteuerung ist auch das Hauptkriterium, welches diese Form des Modellbaus von den ansonsten ebenfalls sehr beliebten Standmodellen unterscheidet. Während diese häufig in mühsamer Kleinarbeit aufgebaut werden müssen und möglichst maßstabs- und detailgenau aufgebaut sind, folgen die ferngesteuerten Varianten eher Ihrem Funktionsziel. Neben den kleinen und nicht sehr leistungsstarken Modellen für Kinder, gibt es auch die sogenannten „Hobby-Grade“-Modelle, welche teurer und schneller sind und sich eher an der Zielgruppe der Erwachsenen orientieren. Dennoch können Sie immer noch von Kindern bedient werden, wobei eine Aufsichtsperson dabei sicher nicht die verkehrteste Idee darstellt.

Der Maßstab ist ein entscheidendes Kriterium beim Modellbau

Er definiert das Verhältnis zwischen der Größe des Modells und der Größe des Originals. Die einzelnen Maßstäbe unterscheiden sich von Fahrzeugtyp zu Fahrzeugtyp. Von sehr großen Modellen wie 1:5 bis zu kleineren Ausgaben im Maßstab 1:36 reicht dabei die Messlatte. Unterschiedliche Größen bedingen dabei auch unterschiedliche Leistungsanforderungen, bieten aber andererseits auch mehr Leistung an. Waren die Modelle früher noch stärker am Original orientiert, werden die Designvorgaben heutzutage etwas loser gestaltet, um dem Fahrwerk und Motoren mehr Raum zu geben. Besonders die Funktionalität im Offroad-Sektor ist dabei sehr wichtig. Insofern die Geräte einen leistungsstarken Verbrennungs- oder Elektromotor besitzen, können die kleinen Fahrzeuge bis zu 130 km/h erreichen.

Wie funktioniert die Steuerung eines solchen Modells?

In der Regel werden die RC-Modelle, wie der Name es bereits sagt, mit einer Fernsteuerung betrieben. Dabei greifen sie auf meist mobile Sender zurück, welcher die Steuerimpulse über getrennte Kanäle übertragen. Diese Impulse steuern an den Modellfahrzeugen Bereiche wie Lenkung, Bremse, Gangschaltung oder Geschwindigkeit. Voraussetzung ist ein passender Quarz, sowie ein Servo, welcher die eingegangenen elektronischen Impulse in Motorleistung und Bewegung umwandeln kann. Der Servo ist dabei auf mechanische Art und Weise mit der Lenkung des Modells verbunden. Es wird dabei zwischen verschiedenen Ausführungen von Fernsteuerungsanlagen unterschieden:

  • Pistolensender (werden häufig bei Modellen von Autos und Schiffen verwendet)
  • Handsender (für Flächenflugzeuge und Helikopter)
  • Pultsender (dabei wird die Fernsteuerung nicht in der Hand gehalten sondern bequem umgeschnallt)

Üblich sind dabei zwei Kanäle, welche sich stufenlos und proportional regeln lassen. In der Regel ist ein Kanal für die Lenkung vorgesehen, der andere für Gas/Bremse. Komplexere Modelle, u.a. mit Verbrennungsmotor oder Rückwärtsgang, besitzen aber auch zusätzliche Kanäle. Die Paarung Fernsteuerung und Quarz ist dabei aufeinander abgestimmt, damit sich die Frequenzen nicht überlappen. Während der klassische Sendebereich mit 27 oder 40 MHz ausgeschrieben war, gibt es inzwischen auch Varianten, die auf 2,4-GHz-Basis funktionieren. Diese sind wesentlich störungsfreier und können aus viel mehr Kanälen auswählen. Außerdem benötigen die Modelle keine langen Funkantennen mehr, um die Signale zu empfangen.

Gewaltige Kolosse auf vier Rädern - das definiert Monster-Trucks

Seitdem aus einem modifizierten Fort-Pickup im Jahr 1974 der erste Monster-Truck hergestellt wurde, stellen sie eine ganz eigene Form von Fahrzeugen dar. Klassische Karosserien von Geländewagen, Pickups oder Vans fungieren als Grundlage, sie werden allerdings mit deutlich leistungsfähigeren Motoren und überdimensionierten Reifen versehen, die mittels Spezialaufsatz unter das Fahrzeug angebracht werden. Die bis zu 900 kg schweren Reifen kommen dabei mit einem Reifendurchmesser von ca. 1,50 m daher. Die Fahrzeuge kommen bei einer Leistung von gut 2000 PS auf Höchstgeschwindigkeit von bis zu 180 km/h. Zusammen mit der massiven Aufhängung und der entsprechenden Dämpfereinheit sind die Fahrzeuge bis zu 3 m hoch und 3,8 m breit, die Länge ist vom Fahrzeugtyp abhängig. Dabei bringen die Fahrzeuge gut und gern ein Gewicht von fünf Tonnen auf die Waage.

Der Ende der 70er Jahre auftauchende Bigfoot, entwickelt von Bob Chandler, war der erste Monster-Truck seiner Art. Ein stattliches Modell auf Grundlage eines F-250, mit welchem Chandler 1979 erstmals bei einer Rennveranstaltung auftrat. Als er dies Anfang der 80er Jahre auch erstmals im größeren Stil tat und dabei über einen kleinen, handelsüblichen Pkw fuhr, war der Hype in den USA da. Außerhalb der Vereinigten Staaten sind Monster-Trucks eher ein Nischenthema, in den USA füllen die Showrennen ganze Arenen. Besonders in den 1980er Jahren wurde das Phänomen immer ausschweifender. Ganze Veranstaltungsreihen und immer neue Modelle wurden aus der Taufe gehoben und auch die Spielwarenbranche profitierte sehr davon.

Alles nur Show - über die Faszination von Monster-Trucks

Wie es sich bereits erahnen lässt sind die enormen Fahrzeuge nicht für den normalen Straßenverkehr geeignet. Allein Ihre Breite erlaubt das nicht. Monster-Trucks sind reine Show-Fahrzeuge. In gewaltigen Veranstaltungen, die sich vor allem in den USA großer Beliebtheit erfreuen, liefern sie sich Kopf-an-Kopf-Rennen, springen über Hindernisse oder zertrümmern Autos. Die "MonsterJam"-Reihe ist dabei die beliebteste auf der Welt, jährlich finden bis zu 120 Events statt. Dabei tragen die Fahrzeuge so markante Namen wie Avenger, Brutus, Bulldozer, Destroyer, Nasty Boy oder Raptor's Revenge.

Zusammen mit dem uramerikanischen Verlangen nach Show und Übertreibung bieten Monster-Truck-Rennen in ihrer Überzogenheit aber einen Flair, das sicher auf viele Durchschnittseuropäer befremdlich wirkt. Wie auch beim überaus populären Show-Sport Wrestling wird aus der Übertreibung hier einfach Unterhaltung. Und wer hat nicht ab und an mal die geheime Fantasie, mit einem überdimensionierten Truck kleinere Pkws kaputt zu fahren. Dieses robuste Erscheinungsbild in Kombination mit der Leistungsfähigkeit dürfte auch helfen, die Faszination der Monster-Trucks im Modellbausektor zu erklären.

Monster-Trucks im Modellbau - diese Marken sind die richtigen Anlaufpunkte

Monster-Trucks gibt es im Modellbau in unterschiedlichen Formen und Maßstäben. Markant an Ihnen sind neben den großen Reifen die ausgeprägten und robusten Stoßdämpfer. Dies ermöglicht ihnen eine große Geländetauglichkeit. Unwegsame Waldwege und kleinere Überschläge werden dabei jedenfalls kein großes Problem darstellen. Der Schwerpunkt ist hingegen recht hoch und die Modelle sind selbst in kleineren Maßstäben wesentlich größer als normale Rennwagen oder kleine Buggys.

Auch Allradantrieb und Doppelmotoren sind bei den etwas höheren Preiskategorien keine Seltenheit mehr. Dabei können Sie für eine hochwertige RC-Variante eines Monster-Trucks durchaus einige hundert Euro investieren. Kostengünstigere Versionen gibt es bereits ab 60 Euro, diese sind allerdings qualitativ nicht ganz so umfassend ausgestattet. Zu den zehn wichtigsten Herstellern von RC-Monster-Trucks zählen dabei:

Sie können sich Ihren Monster-Truck auch ganz individuell aufbauen, allerdings sollten Sie dafür im Vorfeld eine Bedienungsanleitung ansehen, welche die Details präsentiert. Diese finden Sie, genauso wie entsprechende Ersatz- und Bauteile bei den Modellbauhändlern im Laden oder im Internet. Vergewissern Sie sich allerdings, dass die Teile originaler Herkunft sind und zueinander kompatibel sind. Gerade in Verbindung mit der empfindlichen Funk-Elektronik ist dies ein nicht zu unterschätzender Aspekt

Die legendärsten Auto-Track-Modelle und wie Sie an diese gelangen

Neben dem allgegenwärtigen „Bigfoot“ als Begründer der Monster-Truck-Bewegung gibt es unzählige weitere Fahrzeuge, welche im Laufe der Jahre Kultstatus erlangt haben. Es ist dabei fast unmöglich, alle Modelle mit gleicher Gewichtung zu erfassen. Die folgende Auswahl stellt eine Ansammlung an legendären Fahrzeugen dar, welche durch ausgefallene Designs überzeugten und dadurch zu Legenden des Sports wurden. Fast alle sind dabei auch als Modellvariante erhältlich.

  • Big Crunch
  • Big Dawg
  • Backdraft
  • Blue Thunder
  • Bulldozer
  • Captain America
  • Destroyer
  • Devastator
  • Extreme
  • Grave Digger
  • Nitro Circus
  • Pitbull
  • Raminator
  • Sting
  • Trasher
  • Warrior

Es gab dabei über die Jahre hinweg auch stets Sondermodelle, welche artfremde Designs aufgriffen und dadurch durch Individualität überzeugten. So gibt es viele Monster-Trucks, welche auf Comic-Motive zurückgriffen. Die Modelle mit den Themen Batman, Spiderman, Hulk oder Wolverine sind dabei heutzutage begehrte Sondermodelle, welche auf dem Markt teils sehr gute Preise erzielen. Auch Autos, die als Werbeträger für industrielle Produkte agieren waren hierbei denkbar, sind aber seltener der Fall.

Bei einer solchen Fülle an Fahrzeugen und unterschiedlichen Designs ist es für viele Sammler sicher schwer, die Übersicht zu bewahren. Für welches Modell Sie sich am Ende entscheiden wollen, hängt zu einem großen Teil auch von Ihren Zielen ab, welche Sie mit dem Modellfahrzeug verfolgen. Wollen Sie das Gefährt nur zu Freizeitzwecken für ein paar kleine Runden im Wald nutzen, dann investieren Sie lieber nicht zuviel Geld. Planen Sie aber, bei professionellen Modellbau-Rennen teilzunehmen, dann sind Leistungsstärke und gute Funksteuerung wesentlich wichtiger für Sie.

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