Die Sauna und ihre Auswirkungen auf Haut und Haar

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Die Haut ist das größte Organ des Menschen. Den wenigsten Menschen ist bewusst, dass sie eine durchschnittliche Oberfläche von etwa 1,5 bis 2 Quadratmetern besitzt. Sie bietet dem Körper Schutz vor äußeren Einflüssen, dient als Energiespeicher im Unterhautfettgewebe und nimmt feinste Berührungen, Druck, Hitze oder Kälte wahr. Dieses lebenswichtige Organ sollte entsprechend seiner vielfältigen Funktionen und seiner Wichtigkeit gemäß gepflegt werden.
Die Haut lässt sich generell in drei verschiedene Typen einteilen. Bei fettiger Haut produzieren die Talgdrüsen zu viel Schweiß und Talg, welcher sich auf der Hautoberfläche ablagert. Dieser Hauttyp neigt auch stark zu Unreinheiten. Hier kann die Sauna ideale Abhilfe schaffen. Durch die große Hitze verflüssigt sich der Talg, der Schweiß fließt in Strömen und Bakterien sowie abgestorbene Hautzellen und Schmutz werden fortgeschwemmt. Die Haut wird nahezu porentief gereinigt, was besonders für unter Akne leidende Menschen ein großer Vorteil sowie eine enorme Erleichterung ist. Trockene Haut hingegen bildet durch die Talgdrüsen zu wenig Talg und Schweiß. Sie hat einen geringen Feuchtigkeitsgehalt, was mit einem stetigen Juckreiz einhergehen kann. Auch bei diesem Hauttyp beeinflusst die Sauna das Hautbild positiv. Obwohl durch die vermehrte Schweißbildung zunächst viel Flüssigkeit abgesondert wird und somit verloren geht, so wird jedoch durch die gesteigerte Durchblutung die Haut von innen her befeuchtet. Juckreiz kann so gelindert werden und wird mitunter völlig beseitigt. Bei trockener Haut sollte nach dem Saunagang darauf geachtet werden, dass die Haut großzügig mit pflegenden Hautcremes oder Ölen eingerieben wird. Hierdurch wird die angeregte Durchblutung weiter unterstützt. Die meisten Menschen haben jedoch eine Mischhaut. Hierbei kommen sowohl fettige als auch trockene Hautpartien vor. Insbesondere der Gesichtsbereich und das Dekolletee sind hier sehr empfindlich und pflegebedürftig. Hier wirkt die Sauna sowohl befeuchtend als auch porenöffnend. Bei besonders empfindlicher Haut ist es sehr wichtig, nach dem Saunagang entsprechende, sanfte Pflegeprodukte zu verwenden. So kann sich die Haut in Ruhe erholen und geschmeidig und glatt werden. Vor einem Saunagang sollte jeder Hauttyp mit einem sanften Peeling vorbehandelt werden. Eine gründliche Reinigung des gesamten Körpers ist vor dem Saunieren fast schon eine Pflicht und sollte stets durchgeführt werden. Für die Haare kann zwischen dem zweiten und dritten Saunagang eine Haarkur und eine Haarpackung angewendet werden. Diese muss vor dem dritten Saunagang allerdings wieder herausgespült werden. Nach der Sauna ist eine Extrapflege von Gesicht und Körper zu empfehlen. Diese sollte nicht zu aggressiv, sondern eher sanft wirken. Die entspannte Haut kann dazu leicht massiert werden, jedoch ohne Druck.
Eine Massage mit Öl kann die Haut ergänzend entspannen und wirkt sich auch auf das Hautbild positiv aus. Durch regelmäßiges Saunieren wird die Haut im Allgemeinen straffer und schöner. Noch einige Tage nach dem Saunagang wirkt der Mensch frischer und jugendlicher. Auch zur Behandlung einiger Hautkrankheiten kann die Sauna eingesetzt werden. Besonders Akne-Patienten empfinden die reinigende und porenöffnende Wirkung der Schwitzkabinen als befreiend und sprechen von milderen Krankheitsverläufen. Da sich viele Menschen mit Hautproblemen nur ungern nackt in der Öffentlichkeit zeigen, ist für sie eine eigene Sauna zu Hause die ideale Lösung.
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