Die Michel-Kataloge im Überblick

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Die Michel-Kataloge im Überblick

Der Michel-Katalog gilt schon seit nahezu 100 Jahren als beliebtes Nachschlagewerk für Philatelisten. 1909 besaß Hugo Michel eine Briefmarkenhandlung. Seine sorgfältig geführten Listen wurden zu einem Katalog zusammengefasst. Der Michel-Katalog war geboren. Schon 1920 gab es zwei Ausgaben: „Europa” und „Übersee”. Seither gibt es jährlich einen Michel-Katalog, wobei sich die Themengebiete nicht mehr ausschließlich auf Briefmarken beschränken.

 

In den Michel-Katalogen sind viele Gebiete für Fans der kleinen Kunstwerke aufgelistet

Allein für Deutschland gibt es mehrere Ausgaben. Jährlich erscheint das Standardwerk für Briefmarkensammler. Dazu kommt der Spezial-Katalog in zwei Bänden und der Katalog für junge Sammler, der Junior-Katalog.

In der Welt des Michels ist Europa noch geteilt. Die Bände für den Kontinent sind aufgeteilt in

  • Nordeuropa
  • Mitteleuropa
  • Westeuropa
  • Osteuropa
  • Südeuropa
  • Südosteuropa
  • Südwesteuropa

Hinzu kommen Spezial-Kataloge für Österreich, Schweiz und Liechtenstein.

Für den amerikanischen Kontinent gibt es fünf Ausgaben, die sich in Nordamerika, Mittelamerika, Südamerika und die karibischen Inseln aufteilen. Afrika kommt auf vier Bände. Eine Ausgabe gibt die Werte für die Briefmarken aus Australien, Ozeanien und der Antarktis an. Asiatische Briefmarken tummeln sich in fünf weiteren Bänden.

 

Die Spezial-Kataloge machen Unterschiede deutlich und bewerten diese

Zusätzlich zu den oben angeführten Katalogen bietet der Michel-Katalog in vielen Spezial-Katalogen Einblicke in Aussehen, Erkennungsmerkmal und Wert von Unterarten einzelner Sammelgebiete. Des Weiteren sind Ersttagsmarken gelistet. Während die Spezial-Kataloge für Österreich, Schweiz und Liechtenstein jährlich auf den Markt kommen, erscheinen alle anderen „Spezis” in unregelmäßigen Abständen.

Die Sammler von Motiven erfreuen sich an den Motiv-Katalogen. In jenen geht es pro Katalog nur um ein Thema. Friedensmarken und Briefmarken, die Eisenbahnen oder Vögel abbilden, zum Beispiel, haben so ihre eigene Plattform.

 

Michel-Kataloge sind nicht nur für Briefmarkensammler gedacht

Das Sammelgebiet um die Briefmarke hat sich ausgeweitet. Deshalb gibt es seit einigen Jahren Michel-Kataloge zu folgenden Themen:

  • Briefe
  • Ganzsachen
  • Stempel
  • Münzen
  • Telefonkarten

Diese Themen finden in den jeweiligen Michel-Katalogen die gleiche Aufmerksamkeit wie die Briefmarken in den vielen Katalogen für Philatelisten.

Zusätzlich zu den Katalogen gibt es monatlich die Michel-Rundschau. In ihr werden neue Briefmarken vorgestellt und eine Bewertung vorgenommen. Zudem werden Wertänderungen für die Marken, die in den Katalogen gelistet sind, bekannt gegeben. Informatives zur Philatelie schließt das Programm der Rundschau ab.

 

Möglichkeiten, in den Michel-Katalogen zu stöbern und zu lernen

Das Nachschlagewerk in Buchform ist bekannt und beliebt. So wie Michel mit den Marken und Themen gegangen ist, hat sich der herausgebende Verlag auch den Neuen Medien angepasst. Seit Längerem gibt es die Michel-Kataloge auf CD gebannt. Mittlerweile gibt es die Michel-Kataloge auch als kostenpflichtigen Download.

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