Die Macht des Schuldners

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Die Macht des Schuldners

Wie schafft man 1.068.941,31 Euro Schulden aus der Welt, ohne dafür bis in die dritte Generation fronen zu müssen? Wenn Sie mit der »Macht des Schuldners« durch sind, werden Sie es wissen. Und derweil viele nützliche Tipps und Hinweise aufgenommen haben, wie Sie Ihre Schulden mit Anstand, Würde und Lebensqualität selbst regulieren können oder finanzielle Schieflagen erst gar nicht aufkommen lassen.

Wenn es im Schaffen eines Buchautors so etwas wie ein Schlüsselwerk gibt, dann ist es im Falle von Wolfgang Rademacher eindeutig »Die Macht des Schuldners«. Zum Thema »Schuldenabbau« ist ihm eine Menge aus der Feder geflossen (u. a. »Rettung in der Zwangsvollstreckung«, »Mach Pleite und starte durch«, »Rette Haus und Hof«, alle bei Amazon erhältlich)  - und all das baut auf der »Macht des Schuldners« auf. Diese rund 250 DIN-A4-Seiten vermitteln nicht nur grundsolides Wissen zur cleveren Schuldenreduzierung - hier erfährt der Leser auch, »wie alles begann«. Das macht das Buch gleich doppelt lesenswert.

Das Herz des Autors Wolfgang Rademacher hängt an Büchern, die Auswege aus finanziellen Engpässen weisen. Aber mal Hand aufs Herz: Welche Schreck-Bilder treten einem Buchkonsumenten gemeinhin vor Augen, sobald die Rede auf »Finanzratgeber« kommt? Langweilige Streifzüge durch das Ödland theorielastiger Betrachtungen? Neunmalkluges Blabla von Experten, die vieles wissen - nur leider nicht, wie sie dieses Wissen fesselnd vermitteln sollen? Werke, die ungelesen im Regal verstauben, weil man die trockene Lektüre bereits nach wenigen Seiten enttäuscht aufgegeben hat?

An diesem miesen Meinungsbild können die Bücher von Wolfgang Rademacher keinesfalls mitgemalt haben. Denn wer die Werke des Selmer Erfolgsautors kennt, weiß, dass der Begriff des Ratgebers hier wirklich noch mit pulsierendem Leben erfüllt wird. Nichts liegt dem Autor ferner als blutleeres Theoriedreschen. So hat auch bei der »Macht des Schuldners« das Leben selbst die Feder geführt: Wir erfahren, wie Wolfgang Rademacher in jüngeren Jahren zum ersten Mal in eine Schuldenfalle geschliddert ist - wobei Ahnungslosigkeit und Naivität einen vorzüglichen Schmierfilm fürs schnelle Abrutschen ins Finanz-Desaster gebildet haben. Der Autor lässt uns Leser einige Seiten später hautnah miterleben, wie es ihn Jahre später ein weiteres Mal mit voller Wucht getroffen hat: als gestandener Unternehmer, der über unglücklich verkettete Umstände und ohne es zu wollen in das eingangs erwähnte 7-stellige Millionengrab gestürzt ist.

Er ist wieder raus gekommen. Und Sie können das auch! Denn Wolfgang Rademacher ist mit Sicherheit nicht als jener Schulden-Fuchs geboren worden, als den ihn heute alle Welt kennt. In der »Macht des Schuldners« beschreibt er genau jene Seelen-Geißeln, die ihm anfangs dieselben Höllenqualen bereitet haben wie jedem anderen Schulden-Jongleur auch: Existenzangst, Realitätsverdrängung, Selbstvorwürfe, Suizidgedanken. Diese Offenheit machen Buch und Autor gleichermaßen liebenswert. Denn hier, so erkennt der Rat suchende Schuldner schnell, spricht »einer von uns« - einer, dem es dann allerdings rechtzeitig gelungen ist, den vorgezeichneten Schicksalsweg zu verlassen.

Das hat Wolfgang Rademacher nicht zuletzt deshalb geschafft, weil er eine Zauberformel gegen Schulden angewandt hat: »Ändere deinen Blickwinkel!« Allein dieser geistige Perspektiv-Wechsel ist der Schlüssel zu einer nachhaltigen Problemlösung - der Autor zeigt das anschaulich und leicht nachvollziehbar anhand seines eigenen Schicksals. Der Buchtitel ist Programm: Wer Schulden hat, hat Macht! Wolfgang Rademacher verdeutlicht im Laufe der 250 Seiten, wie allein mit Hilfe dieser geänderten Weltsicht jeder einen Ausweg aus der Schuldenfalle finden kann:

+ Ab wann mutieren bloße Verbindlichkeiten zu drückenden Schulden? Die Antwort darauf finden Sie als Einleitung dieses Buches!

+ Die wirkungsvollste Art, um mit seinen Gläubigern ins Reine zu kommen, ist die Formel »RRR mal zwei«. Ab Seite 34 steht ausführlich, was es damit auf sich hat.

+ Auf Seite 46 ist der Brief abgedruckt, mit dem Wolfgang Rademacher trotz seines ziemlich ramponierten Leumunds bei sämtlichen (!) Gläubigern einen Zahlungsaufschub erreichte. Wollen Sie dieses Wissen nicht auch für sich selbst nutzen?

+ Das Gespräch mit einem besonders hartnäckigen Gläubiger markierte den Wendepunkt im Leben des Autors. Denn es zeigte ihm eindrucksvoll, welche Macht er über seine Gläubiger ausüben konnte. Ab Seite 60 können Sie dieses Gespräch nachlesen und Ihre eigenen nützlichen Schlüsse daraus ziehen.

+ Welche rechtlichen Möglichkeiten sollten Sie unbedingt nutzen? Wie machen Sie den Gerichtsvollzieher zu Ihrem Freund? Wie kochen Sie kaltherzige Banker weich? Was müssen Sie tun, wenn Sie zur Eidesstattlichen Versicherung geladen werden? Schlagen Sie auf den Seiten 64, 77, 87 und 106 nach!

+ Das neue Privatinsolvenzgesetz, das überschuldeten Privatleuten die völlige Befreiung von ihren Schuldenlasten nach siebenjährigem Wohlverhalten in Aussicht stellt, ist in Wahrheit Augenwischerei und äußerst trügerisch. Das glauben Sie nicht? Ab Seite 115 erfahren Sie die ganze traurige Wahrheit über diesen verlockenden Rettungsring, der sich als Bleiweste entpuppt - und dass es allemal besser ist, sich selbst aus dem Sumpf zu ziehen, als mal wieder auf Vater Staat zu hoffen!

+ Durch geschickte Vergleiche mit seinen Gläubiger musste Wolfgang Rademacher am Ende meist nur 10 bis 20 % seiner durchaus hohen Schuldensummen tatsächlich bezahlen. Wie auch Sie durch solche Kompromisse das Beste aus Ihren Rückständen machen können, lesen Sie ab Seite 162.

+ Auf Seite 193 beginnt die spannende Geschichte, die zeigt, wie der Autor mehr als eine Million Euro Schulden zu gerade noch 25.000 Euro zusammenschmelzen konnte - und diese Restsumme überdies noch mittels bequemer Ratenzahlungen über Jahre gestreckt hat. Ein wertvolles Lehrstück für jeden Schuldner - egal, bis zu welcher Gipfelhöhe Ihr persönliches Schuldengebirge gerade reicht.

Nützliche Tipps zu Verhandlungsstrategien, dem Umgang mit Wechseln und zum wirkungsvollen Geldsparen runden das Buch ab, das vor allem ein Ziel verfolgt: Beiden Seiten - Schuldnern wie Gläubigern - zu ihrem Recht zu verhelfen.  Betrügerische Schuldenpreller beißen bei Wolfgang Rademacher nämlich auf Granit: »Jeder, ich sage JEDER Partner hat ein Recht auf Entlohnung, wenn er seine Leistungen ordnungsgemäß erbracht hat«, schärft der Autor seinen Lesern gleich zu Anfang ein. Dieses Recht haben natürlich auch die Gläubiger. Aber das heißt ja nicht, dass man als Schuldner bis zur totalen Selbstaufopferung ausbluten muss. »Die Macht des Schuldners« hilft jedem dabei, zwar seine Schulden aus der Welt zu schaffen - nicht aber seine Zukunft.
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