Die Geschichte der Pflanze STEVIA Rebaudiana

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Pflanze Stevia Rebaudiana
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Stevia Rebaudiana

- auch Süßkraut, Süßblatt oder Honigkraut genannt.
Die Pflanze stammt ursprünglich aus Paraguay in Südamerika. Seit Jahrhunderten wird Stevia rebaudiana schon von der indigenen Bevölkerung Brasiliens und Paraguays als Süßstoff und Medizin verwendet.
Die Guaraní-Indianer nennen es ka'a he'e (Süßkraut) und nutzen es, um ihren Mate zu süßen.
Die Europäer lernten Stevia rebaudianan im 16. Jahrhundert kennen, als die spanischen Konquistadoren darüber berichteten, dass die südamerikanische Bevölkerung die Blätter einer Pflanze benutze, um Kräutertee zu süßen.
Wissenschaftlich untersucht wurde die Pflanze erstmals um 1888 durch den aus dem Tessin nach Paraguay ausgewanderten Botaniker Moisés Santiago Bertoni, der 1899 auch die erste Beschreibung verfasste.
Das Hautpinteresse galt von da an den süßen Inhaltsstoffen, den Steviolglycosiden. Sie sind 2-300-mal süßer als Zucker, haben keine Kalorien, sind für Diabetiker geeignet und unterbinden die Karies-Bildung.
.Erst in jüngster Zeit wurde man auf andere Wirkungsmechanismen aufmerksam, die wir heute durchaus als gleichwertig betrachten können. So zeigt sich in Zubereitungen aus den fermentierten Blättern eine sehr starke antioxidative Wirkung.
Da sie wasserlöslich sind, können sie ohne den Einsatz von gesundheitlich bedenklichen Lösungsmitteln aus den Blättern der Pflanze gewonnen werden. Wir unterscheiden besonders zwei Steviolglycoside die natürlich in der Pflanze gebildet werden: Steviosid und Rebaudiosid-A
Die Blätter von Stevia rebaudiana, sowie die daraus isolierten Steviolglycoside bieten im Vergleich mit anderen Süßmitteln für den Verbraucher viele markante Vorteile:
  • Stevia / Steviolglycoside sind keine chemischen, sondern rein natürliche Produkte
  • enthalten absolut keine Kalorien
  • die Blätter können in ihrem Ursprungszustand verwendet werden
  • dank ihrer sehr großen Süßkraft ist ein geringer Verbrauch erforderlich
  • die Pflanze ist nicht toxisch
  • sowohl Blätter als auch die Steviolglycoside können gekocht werden, beständig bis zu einer Erhitzung von 200°C
  • keine Gärung
  • als Süßungsmittel bei Diabetes, Neurodermitis, Zucker- und Sorbit Unverträglichkeit bestens geeignet
  • geschmacksverbessernd
  • klinisch getestet
  • ideale Süße auch für Kinder
  • macht nicht abhängig
  • fördert kein Karies
In vielen Rezepten (Koch- und Backbücher für Diabetiker) bei denen ein Süßstoff wie z.B. Aspartam aufgeführt wird, kann stattdessen Steviolglycoside verwendet werden.
Leckereien wie Quarkspeisen, Pudding und selbst Gummi-Bärchen lassen sich damit zaubern. Da für Biskuitgebäck Zucker unbedingt notwendig ist, müssen Sie hier leider auf Stevia verzichten.
Nicht nur für jene unter  uns, die Zucker  meiden wollen oder müssen, oder denen synthetische Süßstoffe suspekt sind, ist Stevia eine willkommene Alternative.
Stevia kann jenen Menschen, die unter Diabetes, Neurodermitis, Zucker- und Sorbit Unverträglichkeit oder Mukoviszidose leiden, ein Stück Genussfreude zurückgeben.
Es sind sehr viele wissenschaftliche Studien zu Stevia durchgeführt worden. So wurde unter Anderem der Einfluss auf den Blutzuckerspiegel, den Blutdruck und die Fruchtbarkeit untersucht.
Nach objektiver Sichtung und Beurteilung dieser Unmengen von Daten, können wir heute davon ausgehen, dass Stevia das natürlichste, sicherste und gesündeste Süßungsmittel auf dieser Erde ist.
Zudem hat 2004 und 2007 JECFA, eine Arbeitsgruppe der WHO, die gesundheitliche Unbedenklichkeit von Stevia rebaudiana und den daraus hergestellten Auszügen bestätigt.

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