Die Entwicklung der Wearables – was zählt dazu?

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Geschrieben von  Mens Fitness Magazine
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Seit Jahren sorgen die neuesten Smartphones und Tablet-PCs regelmäßig für Schlagzeilen. Die mobile Technologie von Morgen trägst Du allerdings direkt am Körper. Die Wearables finden an Deinem Handgelenk oder im Gesicht Platz.

Wie alles begann

Mit den klobigen Taschenrechner-Uhren Mitte der 1980er-Jahre hat die Entwicklung der Wearables begonnen. Auch frühe Experimente wie das IBM/Olympus PC Eye-Trek von 1999 zählen zu den Anfängen der Wearables. Ein Pentium-MMX-PC und ein am Kopf befestigter Bildschirm sind dabei in einem eher unhandlichen Gerät untergebracht, was ein Grund für den ausbleibenden Erfolg gewesen sein könnte.
Garmin Forerunner
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Garmin Forerunner

Die Geburtsstunde neuer Technologie

Mit der Entwicklung moderner Fitness-Armbänder und Fitness-Uhren haben die Hersteller eine neue Technologie-Welle losgetreten. Im März 2003 präsentierte Garmin ein Fitnessgerät mit GPS-Funktion. Den Garmin Forerunner trägst Du komfortabel am Handgelenk. Das Gerät ist für eine Uhr zu klobig, misst aber Deine Geschwindigkeit, die zurückgelegte Distanz, die Schrittlänge und Deine Herzfrequenz. Der interne Speicher kann Datenmengen von zwei Jahren speichern, das ermöglicht aussagekräftige Leistungsvergleiche. Wenige Monate später brachte Garmin ein zweites Modell auf den Markt, dieses lässt sich zur Datenauswertung mit dem PC verbinden. Diverse Weiterentwicklungen folgten, heute integrieren die smarten Sportuhren Garmin Forerunner dieselben Funktionen und mehr, sehen dabei auch gut aus und sind vom Design her mit normalen Sportuhren vergleichbar.
Jawbone UP
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Fitness Tracker

Garmins Forerunner hat den Weg für weitere Fitness Tracker geebnet. Im Jahr 2009 kam der Fitbit Tracker auf den Markt, das ansteckbare Gerät misst die zurückgelegten Schritte, die Distanz und die verbrannten Kalorien. Der kabellose Datenaustausch erfolgt mit der Basisstation und auf der Fitbit-Webseite lassen sich die gesammelten Daten auswerten.

Im Jahr 2011 kam mit dem Jawbone UP ein weiterer Lifestyle und Fitness Tracker auf den Markt, dieses Mal aber in Form eines kompakten Armbands. Die Konkurrenz ließ nicht lange auf sich warten, so gibt es von Fitbit das Modell Flex als Armband und von Nike das Fuelband.

LG G Watch
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Diese Apparate erfassen diverse Körperfunktionen und wurden zu einer Zeit entwickelt, als die technologischen Fortschritte die Entwicklung einer Armbanduhr mit hochauflösendem Bildschirm und integriertem Computer möglich machten. Bereits im Jahr 2003 hatte der Uhrenhersteller Fossil mit einem PDA für das Handgelenk experimentiert, jetzt ist die Technik bereit für die ersten voll funktionsfähigen smarten Uhren.

Diese Smartwatches sollen Dein Smartphone nicht ersetzen, sondern mit nützlichen Funktionen einen Mehrwert bieten. Dafür erfassen die smarten Uhren dieselben Körperdaten wie die Fitness Tracker. Gleichzeitig kannst Du mit einem Blick E-Mails und Nachrichten aus den sozialen Netzwerken checken. Mit einer Smartwatch lässt Du Dich ebenfalls durch die Stadt navigieren, öffnest Apps per Sprachbefehl und suchst komfortabel im Internet nach Informationen.
Google Glass
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Wearables für den Kopf: Head-mounted tech

Smarte Uhren stellen nur ein Kapitel in der Entwicklungsgeschichte der Wearables dar. Die Hersteller entwickeln munter neue Geräte mit weiteren Funktionen. Ein Beispiel für die Möglichkeiten der Zukunft ist die Videodaten-Brille Google Glass, die Dich unterwegs über das transparente Display mit nützlichen Informationen versorgen kann. Du kannst mit der Brille auch Navigationsanweisungen folgen, auf das Internet zugreifen, Nachrichten empfangen und versenden, Videos und Fotos aufnehmen und mit Sprachbefehlen viele weitere Aktionen ausführen.

Geräte wie dieses können in Zukunft von Ärzten, Polizisten, Technikern und vielen weiteren Experten bei der Arbeit getragen werden. Privatpersonen werden von den Vorteilen der Technik ebenso profitieren.
Apple Watch
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Wohin geht die Entwicklung?

Die Wearable-Technik ist längst nicht am Ende angelangt. Zuerst wird die Leistungsfähigkeit weiter steigen und einzelne kleine Modelle werden Zusatzfunktionen übernehmen. Beispielsweise hat Intel mit einem Kopfhörer-Hersteller an einem In-Ohr-Kopfhörer gearbeitet, der biometrische Daten wie die Herzfrequenz messen kann und diese zum Smartphone sendet.

Die Bluetooth-Kopfhörer The Dash vom Start-up-Unternehmen Bragi sind nicht nur komplett kabellos, sondern messen auch verschiedene Körperfunktionen wie die Sauerstoffsättigung im Blut und können Umgebungsgeräusche je nach Bedarf ein- oder ausblenden. Weitere Infos findest Du hier und kaufen kannst Du The Dash von Bragi inzwischen auch.

In Zukunft werden die Hersteller die Sensoren und Bildschirme weiter in Alltagsgegenstände integrieren, nicht nur in Kleidung und Accessoires. MC10 aus Cambridge, Massachusetts, testet beispielsweise Geräte in der Größe eines Pflasters mit integrierten Sensoren zur Erfassung von Temperatur und Herzfrequenz sowie einer kabellosen Antenne, die detaillierte Körperdaten an einen Service oder eine App im Internet schickt. Später kann es sich bei solch einem Gerät auch um ein Implantat handeln, sodass die Erfassung der Körperdaten ständig stattfindet.

Diese Gedankenspiele klingen für manche wie Albträume und die letzten Schritte hin zur totalen Überwachung. Andere sehen eher die Vorteile der Wearables und die Möglichkeiten uns mit detaillierten, personenbezogenen und interessanten Informationen zu versorgen. Heute schon können sich viele ein Leben ohne ihr Smartphone kaum vorstellen, in Zukunft wird es uns mit den Wearables möglicherweise genauso gehen.
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